"MOBILO 26": Rasch mobilisieren, geschützt verschieben
Die Volltruppenübung «MOBILO 26» ist am 25. September 2026 planmässig zu Ende gegangen. Mit der Mobilmachung, Führung und geschützten Verschiebung eines mechanisierten Verbandes leistete die Übung einen konkreten Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. Die wichtigsten Einblicke, Berichte, Bilder und Medienunterlagen sind auf dieser Seite gebündelt.

Text: Kommunikation Heer
"MOBILO 26" in Kürze
Erste Bilanz
"MOBILO 26" endete am 25. September 2026 wie vorgesehen. Trotz der hohen Anforderungen an Führung, Logistik und Koordination konnten die vorgesehenen Phasen insgesamt erfolgreich durchgeführt werden.
Die vertiefte fachliche Auswertung steht noch aus. Erste Beobachtungen betreffen insbesondere die konsequente Ableitung des taktischen Verhaltens aus der Bedrohung, die Sicherstellung der Verbindungen in allen Phasen und über alle Führungsstufen sowie das regelmässige Training des Zusammenspiels verschiedener Verbände und Führungsebenen.
Diese Beobachtungen und die detaillierten Rückmeldungen der Beteiligten fliessen in den kontinuierlichen Lernprozess ein. Ziel ist, Ausbildung, Abläufe und Bereitschaft schrittweise weiterzuentwickeln.
"MOBILO 26" als Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
Um die Schweiz und ihre Bevölkerung auch in einem verschärften sicherheitspolitischen Umfeld schützen zu können, muss die Armee ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise weiterentwickeln und ihr Zusammenspiel als Gesamtsystem regelmässig überprüfen. "MOBILO 26" leistete dazu einen konkreten Beitrag: Die Armee trainierte die rasche Mobilmachung eines mechanisierten Milizverbandes sowie dessen Führung, Versorgung, Schutz und Verschiebung über eine grössere Distanz.
"MOBILO 26" steht dabei nicht für sich allein. Zusammen mit weiteren Übungen wie "FIDES", "EOS" und "PUGIO GRANDE" bildet sie einen Baustein eines umfassenderen Übungs- und Lernprozesses. Die Übungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, überprüfen verschiedene Fähigkeiten und liefern Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Ausbildung, Verfahren und Zusammenarbeit. So wird die Verteidigungsfähigkeit nicht punktuell, sondern kontinuierlich gestärkt.
Geleitet wurde die Übung vom Kommandanten Heer, Divisionär Yves Gächter. Gemeinsam mit dem Stab der Mechanisierten Brigade 4 überprüfte er das Zusammenspiel der beteiligten Formationen unter Zeitdruck und realistischen Geländebedingungen.
Übungsszenario und Bedeutung schwerer Mittel
Das Szenario von "MOBILO 26" setzte vor einem Krieg ein: Die internationale Lage hatte sich verschärft, und die Schweiz geriet zunehmend unter Druck. Die Armee musste glaubwürdig zeigen, dass sie das Land, seine Bevölkerung und wichtige Räume schützen kann.
Der Krieg in der Ukraine zeigt, dass konventionelle militärische Gewalt in Europa weiterhin Realität ist. Um Angriffe zu stoppen, Räume zu halten und verlorenes Gelände zurückzugewinnen, braucht es geschützte, bewegliche und durchsetzungsfähige Kräfte. Panzer verbinden Schutz, Mobilität und Feuerkraft; ihre Wirkung entfalten sie im Verbund mit Aufklärung, Infanterie, Artillerie, Genie, Luftverteidigung und Drohnen. Glaubwürdige schwere Mittel tragen damit zur Dissuasion bei.
Was "MOBILO 26" trainierte
Berichte
Dank an die Bevölkerung
Danke für das Verständnis
Die Verschiebungen im Rahmen von "MOBILO 26" sind abgeschlossen. Die Schweizer Armee dankt der Bevölkerung, den Behörden und den zivilen Partnern in den betroffenen Regionen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.
«MOBILO 26» auf Instagram
Einblicke und Rückblicke zu "MOBILO 26" finden Sie im Social Wall und auf den Instagram-Kanälen der Schweizer Armee sowie der beteiligten Formationen.
Weiterführende Informationen und EPK
Kontakt
Kommunikation Verteidigung
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