Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Kompetenzzentrum für Führungsausbildung
Die Höhere Kaderausbildung (HKA) ist die anerkannte Hauptanbieterin für die Führungs- und Stabsausbildung der Milizkader ab Stufe Einheit sowie für die Ausbildung der Berufsoffiziere (BO) und Berufsunteroffiziere (BU) der Armee. Als Kompetenzzentrum für militärische Führungsausbildung und militärwissenschaftliche Forschung erbringt die HKA ihre Leistungen schwergewichtig für die Armee, in Partnerschaft mit den anderen Trägern der Nationalen Sicherheitskooperation und zivilen Bildungsorganisationen.

Zentralschule (ZS)
Die ZS ist verantwortlich für die militärische Führungsausbildung angehender Einheits- und Truppenkörper Kommandantinnen und Kommandanten (Kdt) sowie Führungsgehilfinnen und -gehilfen von Truppenkörperstäben. Während des Führungslehrgangs für angehende Einheits-Kdt besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am CAS in Decisive Leadership an der Universität Luzern.

Generalstabsschule (Gst S)
Die Gst S verantwortet die Grund- und Weiterbildung von Generalstabsoffizierinnen und -offizieren sowie der Stabsoffiziere und -offizierinnen der Grossen Verbände. Mittels simulatorgestützter Übungen wird der Ausbildungsstand militärischer Stäbe ab Stufe Bataillon, der Lehrgänge HKA sowie von Partnern im Sicherheitsverbund Schweiz überprüft.
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Kommando Führungs- und Kommunikationsausbildung (KFK)
KFK steht für das Kommando Führungs- und Kommunikationsausbildung der Schweizer Armee. In praxisorientierten Kursen bilden wir die Miliz- und Berufskader der Armee in den entsprechenden Bereichen aus. Einen Teil dieser Leadership-, Medien-, Management- und Kommunikationsausbildung bieten wir auch zivilen Führungskräften und Institutionen der öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft in standardisierten und massgeschneiderten Kursen an.

Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich
Die Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich ist die Ausbildungsstätte für die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere und der Berufsoffizierinnen der Schweizer Armee. Sie ist ein national und international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften sowie ein Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee. Als international anerkanntes Hochschulinstitut ist sie die führende Institution für militärwissenschaftliche Forschung in der Schweiz. Das Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee trägt zu einer professionellen Auswahl und Entwicklung wichtiger Kaderfunktionen bei. Die MILAK leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Auftragserfüllung der Armee und zur Sicherheit und Freiheit der Schweiz.

Berufsunteroffiziersschule der Armee (BUSA)
Die BUSA ist die Ausbildungsstätte für Berufsunteroffiziere aller Truppengattungen der Schweizer Armee. Im zweijährigen Grundausbildungslehrgang (GAL) erhalten Unteroffiziere das nötige Rüstzeug, um in Rekruten- und Kaderschulen erfolgreich zu führen und auszubilden. In den Weiterausbildungslehrgängen (WAL) werden erfahrene Berufsunteroffiziere auf neue Funktionen vorbereitet. Eine grosse Zahl an militärischem und zivilem Personal besucht jährlich die Weiterausbildungskurse (WAK) an der BUSA.
Meldungen und Berichte

stratos | Wohlstand und Sicherheit: Armee zerstörte ihr Vertrauen – Eine kurze Geschichte des Verhältnisses der Sozialdemokratie zur Armee
Ein erster Schritt zur politischen Annäherung an die militärische Landesverteidigung bestand immer in der Frage nach deren Kosten. Die rein finanziellen Aspekte von Streitkräften sind jedoch nur die eine Seite der Medaille. Eine viel tiefer greifende und schwierigere Analyse zur Armee und Landesverteidigungskonzeption zielt auf die Vertrauensfrage. In der Rhetorik der bürgerlichen Armeeverteidigung wird die Ausgabenskepsis reflexartig der Linken und dem Pazifismus unterschoben. Doch die Vertrauensdefizite der Armee sind komplexer und historisch in einer langen Periode einzuordnen.

stratos | Jenseits des stochastischen Nebels: Neurosymbolische KI und die Überwindung kognitiver Limitierungen in militärischen Führungsprozessen
Militär ohne KI ist nicht mehr denkbar. Diese Tatsache bringt eine Reihe von Konsequenzen mit sich, deren Tragweite sich auf absehbare Zeit eher stärker als schwächer auf die militärische Praxis auswirken wird.

stratos | Les Principes de Nuremberg
Cette brève contribution apporte des éclaircissements sur le contexte historique des procès de Nuremberg. Elle examine leurs antécédents (en particulier les efforts déployés après la Première Guerre mondiale lors des procès de Leipzig), analyse les développements qui ont suivi la Seconde Guerre mondiale, et passe en revue les événements ultérieurs, tels que les efforts de codification du droit pénal international menés par la Commission du droit international des Nations Unies, la création de tribunaux pénaux internationaux, notamment pour l’ex-Yougoslavie et le Rwanda et la mise en place de la Cour pénale internationale. Enfin, elle aborde les défis géopolitiques actuels. L’héritage de Nuremberg repose sur trois éléments qui n’avaient jamais été réunis auparavant : la responsabilité individuelle, les infractions définies au niveau international et les procès devant un tribunal pénal international.

«Adaptiv. Vernetzt. Souverän.» – Jahresrapport der Höheren Kaderausbildung der Armee
Am Freitag, 18.09.2026, fand der Jahresrapport und Pensioniertentag der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA) in Luzern statt. Rund 200 Mitarbeitende und Gäste erlebten ein vielfältiges Programm mit interaktiven Beiträgen, aufschlussreichen Referaten und einer praxisnahen Demonstration eines Bodenroboters.
Mitarbeiterausbildung HKA 2026
Führung trainieren, Verteidigungsfähigkeit stärken. Wie treffen wir gute Entscheide, wenn die Lage komplex ist, der Zeitdruck steigt und die Realität nicht immer den Annahmen auf der Karte entspricht? Genau darum ging es bei der diesjährigen Mitarbeiterausbildung der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA).

stratos | Churchill’s 1946 “United States of Europe” speech in its Cold War context
Winston Churchill’s speech in Zurich in 1946, delivered at a time of post-war uncertainty and during the early days of the Cold War, is often regarded as a pivotal moment in the movement towards European integration. In his speech, Churchill called for the creation of the ‘United States of Europe’ and emphasised the need for a partnership between France and Germany, which was particularly courageous in the light of the recent Nazi occupation. Churchill’s vision was, however, shaped not only by idealistic goals, but also by the strategic imperatives of the Cold War. The speech reflected his concern about Soviet expansion and his belief in the need for a strong, united Europe to withstand external threats. Although Churchill’s rhetoric on European unity was flexible and at times ambiguous, his advocacy of integration was closely linked to his broader geopolitical objectives and the realities of the emerging bipolar world order.
Broschüre HKA
Informationen über die Höhere Kaderausbildung der Armee, die unterstellte Organisationen und das Ausbildungsangebot.
Lehrgangstableau der HKA
Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)
Murmattweg 6
CH - 6000 Luzern 30
