Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 8. Januar 2024

Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)

Kompetenzzentrum für Führungsausbildung
Die Höhere Kaderausbildung (HKA) ist die anerkannte Hauptanbieterin für die Führungs- und Stabsausbildung der Milizkader ab Stufe Einheit sowie für die Ausbildung der Berufsoffiziere (BO) und Berufsunteroffiziere (BU) der Armee. Als Kompetenzzentrum für militärische Führungsausbildung und militärwissenschaftliche Forschung erbringt die HKA ihre Leistungen schwergewichtig für die Armee, in Partnerschaft mit den anderen Trägern der Nationalen Sicherheitskooperation und zivilen Bildungsorganisationen.

8. Januar 2024

Zentralschule (ZS)

Die ZS ist verantwortlich für die militärische Führungsausbildung angehender Einheits- und Truppenkörper Kommandantinnen und Kommandanten (Kdt) sowie Führungsgehilfinnen und -gehilfen von Truppenkörperstäben. Während des Führungslehrgangs für angehende Einheits-Kdt besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am CAS in Decisive Leadership an der Universität Luzern.

8. Dezember 2023

Generalstabsschule (Gst S)

Die Gst S verantwortet die Grund- und Weiterbildung von Generalstabsoffizierinnen und -offizieren sowie der Stabsoffiziere und -offizierinnen der Grossen Verbände. Mittels simulatorgestützter Übungen wird der Ausbildungsstand militärischer Stäbe ab Stufe Bataillon, der Lehrgänge HKA sowie von Partnern im Sicherheitsverbund Schweiz überprüft.

Angehöriger der Armee (AdA) gibt Anweisungen

10. April 2026

Kommando Führungs- und Kommunikationsausbildung (KFK)

KFK steht für das Kommando Führungs- und Kommunikationsausbildung der Schweizer Armee. In praxisorientierten Kursen bilden wir die Miliz- und Berufskader der Armee in den entsprechenden Bereichen aus. Einen Teil dieser Leadership-, Medien-, Management- und Kommunikationsausbildung bieten wir auch zivilen Führungskräften und Institutionen der öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft in standardisierten und massgeschneiderten Kursen an.

1. April 2026

Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich

Die Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich ist die Ausbildungsstätte für die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere und der Berufsoffizierinnen der Schweizer Armee. Sie ist ein national und international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften sowie ein Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee. Als international anerkanntes Hochschulinstitut ist sie die führende Institution für militärwissenschaftliche Forschung in der Schweiz. Das Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee trägt zu einer professionellen Auswahl und Entwicklung wichtiger Kaderfunktionen bei. Die MILAK leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Auftragserfüllung der Armee und zur Sicherheit und Freiheit der Schweiz.

BUSA Titelbild

26. November 2025

Berufsunteroffiziersschule der Armee (BUSA)

Die BUSA ist die Ausbildungsstätte für Berufsunteroffiziere aller Truppengattungen der Schweizer Armee. Im zweijährigen Grundausbildungslehrgang (GAL) erhalten Unteroffiziere das nötige Rüstzeug, um in Rekruten- und Kaderschulen erfolgreich zu führen und auszubilden. In den Weiterausbildungslehrgängen (WAL) werden erfahrene Berufsunteroffiziere auf neue Funktionen vorbereitet. Eine grosse Zahl an militärischem und zivilem Personal besucht jährlich die Weiterausbildungskurse (WAK) an der BUSA.

Meldungen und Berichte

24. April 2026

stratos | Immer wieder neu inszeniert: Die Schlacht bei Murten 1476

Die Eidgenossen und ihre Verbündeten besiegten am 22. Juni 1476 bei Murten die Truppen des burgundischen Herzogs Karl des Kühnen. 400 Jahre später wurde dieses Ereignis in einer beeindruckenden Inszenierung dargestellt: Die Zürcher Panoramagesellschaft liess 1894 das «Panorama der Schlacht bei Murten» anfertigen. Mit einer Länge von 100 Metern und einer Höhe von 10 Metern zog das Rundgemälde ein Massenpublikum an. Strahlende Farben und minutiös komponierte Darstellungen von rund 5600 Menschen und Tieren standen in starkem Kontrast zum blutigen Chaos der tatsächlichen Ereignisse mit rund 10000 Todesopfern. Eine Ausstellung im Bernischen Historischen Museum fragt nach den Kräften, die solche Darstellungen antreiben und verbreiten. Und sie zeigt, wie der Sieg von 1476 bis heute immer wieder in Szene gesetzt wurde.

15. April 2026

stratos | Rendre visible le développement des compétences pour soi et les autres, le cas dans engagement opérationnel

Cet article explore la transposition d’un outil pédagogique issu de l’enseignement supérieur – le bilan de compétences – dans un contexte opérationnel militaire, à travers une étude de cas portant sur une mission de transport aérien au service de la Patrouille des Glaciers. L'objectif est de rendre visibles les compétences développées par les pilotes militaires, notamment les jeunes diplômés, et d'encourager une conscientisation et un partage des apprentissages dans un cadre professionnel exigeant.Les compétences sont des savoir-agir complexes, et soulignent le rôle central des fonctions exécutives (mémoire de travail, inhibition, flexibilité). L’outil de bilan est conçu selon les principes de l’évaluation authentique et s’insère dans la culture juste qui caractérise l’aviation militaire. Cette dernière valorise l’analyse des erreurs comme vecteur d’apprentissage.Cette étude de cas, menée auprès de trois pilotes militaires, montre une forte adhésion au dispositif, une mobilisation notable des compétences réflexives et une pertinence de l’outil développé perçu par les participants. L’analyse qualitative met en évidence des apprentissages dans les champs du vol, de la communication, du leadership et de la réflexivité. Finalement, la transposition de l’outil bilan de compétences de fin de formation se révèle pertinent à un contexte professionnel, sous réserve d’un accompagnement adéquat et d’une diffusion plus large des résultats.

13. April 2026

stratos | Machine Learning for Intelligence: Opportunities and Risks for National Security

Artificial intelligence is a disruptive technology for all human activities. It opens up unsuspected opportunities, makes it possible to automate processes that were previously carried out manually and accelerates the intelligence cycle. But at the same time, these same tools are being used by malicious actors.

13. April 2026

stratos | Erkenntnisse aus dem Krieg in der Ukraine für die Kriegswirtschaft

Der Autor stellt kriegswirtschaftliche Auswirkungen des Ukrainekriegs dar. Er stellt u. a. fest, dass weder die NATO noch die EU noch die Schweiz bei Ausbruch des russischen Angriffskriegs 2022 konkrete Pläne für einen raschen Aufwuchs einer Kriegswirtschaft aktivierten. Russland hingegen vollzog den Übergang zur Kriegswirtschaft konsequent. Bezogen auf die Rüstungsindustrie kommt der Autor zum Schluss: «Die private europäische Rüstungsindustrie ist primär auf internationale Märkte und Profitabilität ausgerichtet und nicht auf raschen Kapazitätsaufbau für den Eigenbedarf.» Und: «Die jahrzehntelange Desinvestition in die schweizerischen kriegswirtschaftlichen Fähigkeiten hat gravierende Folgen.» Mit Blick auf die Zukunft hält er jedoch fest: «Europa beginnt, die Lehren aus dem Ukrainekrieg umzusetzen. Mit dem Instrument SAFE (Security Action for Europe) nimmt die EU erstmals selbst Kapital am Markt auf und vergibt langfristige, günstige Kredite an Mitgliedstaaten. Ziel ist nicht Forschung, sondern schnelle, skalierte Beschaffung dringend benötigter militärischer Fähigkeiten und der beschleunigte Hochlauf der Rüstungsindustrie. Mehrere europäische Staaten haben gemeinsame Beschaffungsprogramme angekündigt, um innerhalb kurzer Zeit kostengünstige bodengestützte Luftverteidigungssysteme, autonome Abfangdrohnen und günstige Effektoren in Serie zu bringen. Diese gelten als wirksame und deutlich billigere Alternativen zu klassischen Lenkwaffensystemen. Wenn Europa künftige Kriege verhindern will, muss es glaubhaft zeigen, dass es über die Fähigkeit verfügt, Kriege zu führen und zu gewinnen.»

26. März 2026

stratos | Und was, wenn Putin früher angreift? Europas Verteidigungsfähigkeit im gefährlichen Zeitfenster

Der Beitrag analysiert das gefährliche Übergangszeitfenster – auch Abschreckungslücke (Readiness Gap) genannt, in dem europäische Staaten ihre Verteidigungsfähigkeit nach Jahrzehnten der Unterinvestition wiederherstellen müssen, während Russland seine militärische Schlagkraft bis etwa 2030 schrittweise rekonstituieren könnte und zusätzlich eine erratische US-Aussenpolitik die Bündnisverpflichtungen der NATO in Frage stellt. Ausgehend von der Erosion der industriellen Basis und der unvollständigen europäischen Fähigkeitsprofile entwickelt der Artikel fünf Handlungsfelder, mit denen Generalstäbe und politische Entscheidungsträger die eigene Handlungsfähigkeit bereits vor Abschluss grosser Beschaffungs- und Strukturvorhaben erhöhen können. Im Zentrum stehen die Stärkung der Personalbasis, eine modernisierte Mobilmachung, verdichtete Verbands- und gesamtstaatliche bzw. internationale Übungen, abgestufte Einsatzplanungen für Szenarien unterhalb und oberhalb von Beistandsklauseln des EU-Vertrags sowie eine beschleunigte Beschaffungspolitik. Ein historischer Rückgriff auf die britische Lage von 1938 verdeutlicht die Risiken einer strategischen Entscheidungsfindung unter Bedingungen unvollständiger Rüstung und unterstreicht die Notwendigkeit, politische Führung und militärische Planung eng zu verzahnen.

26. März 2026

stratos | Die Gewissheiten der Europäer sind zusammengebrochen

Jacques Pitteloud äussert sich in einem grossen stratos-Interview u. a.zur Geopolitk, zur sicherheitspolitischen Lage Europas und der Schweiz sowie zum Themenbereich Militärtechnologie und KI. «Von aussen betrachtet, fehlt uns das Bewusstsein, wie brandgefährlich die Welt geworden ist», sagt der Schweizer Botschafter im Königreich Belgien und Chef der Schweizer Mission bei der NATO. Dr. Pitteloud ist Oberstleutnant im Generalstab a. D. der Schweizer Armee.

Broschüre HKA

Informationen über die Höhere Kaderausbildung der Armee, die unterstellte Organisationen und das Ausbildungsangebot.

Lehrgangstableau der HKA

Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)

Armee-Ausbildungszentrum
Murmattweg 6
CH - 6000 Luzern 30