Mehrwert der militärischen Führungsausbildung

In der militärischen Führungsausbildung werden Kader unter anderem in den Bereichen Personalwesen, Kommunikation, Arbeits- und Führungstechnik ausgebildet. Dieses Wissen wird nicht nur theoretisch vermittelt, sondern im Rahmen von Qualifikationsgesprächen, Rapporten und Befehlsausgaben, der Tages- und Wochenplanung sowie bei Entschlussfassungen auch praktisch angewendet.

Absolventen von höheren Unteroffiziers- oder Offizierslehrgängen lernen früh:

  • Lagen zu beurteilen,
  • unter Zeitdruck exakt zu arbeiten,
  • lagegerecht zu entscheiden,
  • Konflikte richtig anzugehen
  • und vor allem bei hoher Arbeitsbelastung die Prioritäten im Auge zu behalten.

Einzelne Module der militärischen Führungsausbildung können während des Grundausbildungsdienstes bescheinigt werden. Die Bescheinigungen werden von der Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) ausgestellt und von allen Ausbildungsinstitutionen, welche Mitglied in der SVF sind, anerkannt. Damit kann die in der Armee begonnene Führungsausbildung im Zivilleben nahtlos fortgesetzt werden.

Zudem besteht die Möglichkeit die militärische Führungsausbildung und Führungserfahrung an bestimmte Weiterausbildungsprogramme (EMBA, MAS, DAS, CAS) von Hochschulen in Form von ECTS-Kreditpunkten (Credits) anrechnen zu lassen. Die Armee ist ständig bestrebt, weitere Kooperationen mit Fachhochschulen und Universitäten einzugehen, um diesen Mehrwert weiter auszubauen.

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Ruth van der Zypen Kommunikation Verteidigung
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