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Bereit und motiviert für das «zweite» Einrücken

Während ein Teil der Rekruten der RS 1/21 in den ersten drei Wochen Fernunterricht absolviert, sind die Kader bereits in den Kasernen. In den vergangenen vier Wochen haben sie sich unermüdlich vorbereitet und geübt. Sie sind bereit, die zweite Welle von Rekruten zu empfangen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu bieten.

05.02.2021 | Kommunikation Verteidigung, Anthony Favre

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Während die Rekruten in den ersten drei Wochen ein Fernstudium absolvierten, sind die Kader bereits in den Kasernen und bereiten sich auf das zweite Einrücken vor. ©VBS/DDPS, Anthony Favre

Wir haben die dritte RS-Woche in der Kaserne «la Poya» in Freiburg und der Waffenplatz ist still. Die Nachschub Schulen 45 sind eine der Schulen, die «Distance Learning» für Rekruten anbieten. Die Rekruten lernen zu Hause die allgemeine Grundausbildung (AGA) und werden erst am kommenden Montag, 8. Februar, physisch einrücken. Doch für die Kader, die ganz normal am 18. Januar eingerückt sind, ist an Däumchendrehen nicht zu denken. Sie nutzten den vierwöchigen Kadervorkurs, um letzte Details in den unterschiedlichen Ausbildungsbereichen zu trainieren.

Eine optimale Vorbereitung

In den vergangenen vier Wochen haben die Zug- und Gruppenführer der verschiedenen Kompanien theoretische und praktische Lektionen durchlaufen und unermüdlich die verschiedenen Ausbildungsmodule wiederholt, um die Qualität der Ausbildung zu verbessern. Leutnant Pascal Liebi, Zugführer des Übermittlungszuges, ist einer von ihnen. Vier Wochen lang haben er und seine Gruppenführer trainiert. «Wir haben diese zusätzlichen Wochen genutzt, um uns perfekt vorzubereiten und eine gute Basis für unsere zukünftigen Soldaten zu schaffen», sagt Liebi.

Die Repetition verstärkt das technische Wissen und die allgemeine Beherrschung der verschiedenen Ausbildungsbereiche. Es ist auch eine Gelegenheit, noch einmal zu üben, bevor die Rekruten tatsächlich ankommen, und die letzten Details auszuarbeiten. «Wir sind alle motiviert, wir geben alles, auch in den Kursen, die wir uns als Gruppenführer geben», sagt Wachtmeister Sylvain Ebel, Gruppenführer in der Kompanie 1.

Kader in den Startblöcken

Die zur Verfügung stehende Zeit wird also genutzt, um eine solide Basis für eine hochwertige Ausbildung zu schaffen. Nach drei Wochen Fernunterricht werden am kommenden Montag etwa 1100 Rekruten in die Kaserne «la Poya» physisch einrücken. Ihre Ausbildung wird dank der hervorragenden Vorbereitung der Kader unter besten Bedingungen fortgesetzt. «Wir freuen uns alle auf Montag», so Leutnant Liebi. Das Gleiche gilt für Wachtmeister Ebel: «Wir freuen uns sehr auf die Ankunft der Rekruten am 8. Februar für diese spezielle Rekrutenschule mit Coronavirus, aber alles wird gut und wir werden dafür sorgen, dass es gut läuft.»

Nach drei Wochen Fernstudium rückt der zweite Teil der Rekruten der RS 1/21 am Montag ein. Sie haben sich während drei Wochen zuhause selbständig via «Distance Learning» theoretische Grundkenntnisse des Militärs und des militärischen Alltags angeeignet, sowie ein Sporttraining absolviert. Der Lernerfolg wird nach dem Einrücken überprüft.