Zurück zur Übersicht Übungen und Aktivitäten

An drei von vier Medaillen waren Sportsoldaten beteiligt

Gemeinsam mit Norwegen steht die Schweiz im Medaillenspiegel der FIS alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Åre (Sd) an erster Stelle. An drei dieser vier Auszeichnungen waren Sportsoldaten beteiligt: Bei Gold im Team-Wettkampf sowie Corinne Suter mit Silber in der Abfahrt und Bronze im Super-G.

18.02.2019 | BASPO, Kurt Henauer

© Swiss-Ski
© Swiss-Ski

Neben der Kombinations-Goldmedaille von Wendy Holdener glänzt der Team-Weltmeistertitel durch den in jeder Ausscheidung im Parallel-Wettkampf überragenden Zeitmilitär-Spitzensportler Ramon Zenhäusern, den Sportsoldaten Sandro Simonett (Ersatzfahrer) sowie der nicht-militarisierten Holdener, Aline Danioth und Daniel Yule. Während die Schweizer Männer in den Einzel-Disziplinen leer ausgingen, fuhr Corinne Suter zwei wertvolle Einzel-Medaillen heraus. Die Schwyzer Sportsoldatin, die im Weltcup noch nie auf dem Podest gestanden hatte, wuchs mit Silber und Bronze über sich hinaus.

Armeesportler in der Überzahl

In der 22-köpfigen Swiss-Ski-WM-Delegation standen neun Fahrer und drei Fahrerinnen, die in der Schweizer Armee als Zeitmilitär-Spitzensportler oder Sportsoldaten eingeteilt sind. Insgesamt gab es in den elf Rennen total 47 Starts von Schweizerinnen und Schweizern, davon waren 25 von militarisierten Athletinnen und Athleten. Zu beachten auch, dass im Swiss-Ski-Staff acht Trainer und drei Physiotherapeuten, die in Åre waren, ebenfalls militarisiert sind. Diese Betreuer kamen im Jahr 2018 auf insgesamt 999 Spitzensport-WK-Tage.

Nimmt man das Team dazu, profitiierte die Swiss-Ski-Delegation im schwedischen WM-Ort von total 3852 WK-Tagen, die 2018 dank der Spitzensportförderung der Armee mit Erwerbsersatz und Sold bei Training und Wettkampf entschädigt wurden. Im Schweizer WM-Team standen zudem Marco Odermatt und Niels Hintermann, die 2018 die Spitzensport-RS abgeschlossen haben.

© Swiss-Ski
© Swiss-Ski