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WEF-Gästeliste: Mehr als nur Trump und Greta

Als Tourismus-Destination ist sich Davos internationaler Besuch gewohnt. Aber nie ist die Gästeliste so illuster wie während des Weltwirtschaftsforums. Auch in diesem Jahr lassen es sich zahlreiche Schwergewichte aus Politik und Wirtschaft nicht nehmen, in den Bündner Bergort zu reisen und am Grossanlass teilzunehmen. Cuminaivel verschafft einen Überblick über die Gästeliste des diesjährigen WEF und sagt auch, wer die grossen Abwesenden sind.

21.01.2020 | CUMINAIVEL | ac

Gästeliste
President Donald J. Trump, President of the United States of America and Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman, World Economic Forum speak to the media at the World Economic Forum Annual Meeting 2020 in Davos-Klosters, Switzerland, 21 January. Copyright by World Economic Forum / Ciaran McCrickard

Donald Trump

In punkto medialer Aufmerksamkeit überragt er alle: US-Präsident Donald Trump reist planmässig am Dienstag nach Davos. Schon vor zwei Jahren nahm Trump am WEF-Meeting teil. Ähnlich wie damals kommt der 73-Jährige nicht alleine. Neben seiner Tochter Ivanka und seinem Schwiegersohn Jared Kushner haben auch vier amerikanische Minister den Weg nach Graubünden auf sich genommen.

Sieben Schweizer Bundesräte

Für die Schweizer Regierung ist das WEF in Davos ein Pflichttermin. In diesem Jahr werden gleich alle sieben Bundesräte am Grossanlass erwartet. Angeführt wird die Delegation von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Sie hat angekündigt, sich vor Ort auch mit Donald Trump zu treffen. Ein Gesprächsthema soll dabei auch die Klimaerwärmung sein. 

Greta Thunberg

Erneut ans WEF reisen will auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Die erst 17-Jährige hat angekündigt, das Wirtschaftstreffen nutzen zu wollen, um die Regierungen und Konzerne zu einer Abkehr von fossilen Brennstoffen bewegen zu können. Thunberg war bereits vergangene Woche in die Schweiz gereist und nahm unter anderem in Lausanne an den «Fridays for Future»-Protesten teil.

Firmenchefs aus aller Welt

Wo Weltwirtschaftsforum drauf steht, müssen auch Wirtschafts-Leader dabei sein. So auch in Davos: Neben Apple-Boss Tim Cook stehen auch die Chefs von IBM, Google oder Youtube auf der Gästeliste. Laut dem Nachrichtenportal «Bloomberg» kommen in diesem Jahr mindestens 119 Milliardäre ans WEF.  

Die Abwesenden

Im Vorfeld am meisten zu reden gab die kurzfristige Absage der iranischen Delegation. Nach den jüngsten Auseinandersetzungen am Persischen Golf war bereits befürchtet worden, dass es zu zwischen den iranischen und den US-Vertretern in Davos zum Konflikt hätte kommen können. Ebenfalls in diesem Jahr nicht dabei ist neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auch der britische Premierminister Boris Johnson. Von Seiten der britischen Regierung hiess es, man habe mit Brexit und der nationalen Politik gerade genug andere wichtige Aufgaben.