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WK-Start mit der Fahnenübernahme in Landquart

Das Gebirgsinfanteriebataillon 29 leistet in diesem Jahr Einsatz zugunsten des Kantons Graubünden im Rahmen des WEF. Der Kommandant, Oberstlt i Gst Nicolas Disch, appelliert nebst der Professionalität auch an die Fürsorge innerhalb der Truppe.

13.01.2020 | CUMINAIVEL | mr

Fahnenübernahme Landquart WEF 2020

 

Es muss alles bis ins letzte Detail stimmen, an diesem Montagmorgen in Landquart. Die Soldaten, erst gerade für den WK eingerückt, werden von den Zugführern angewiesen, ein korrektes Tenue zu tragen. Die Schnürsenkel dürfen folglich nicht sichtbar sein, der Helm muss aufgesetzt werden und die Zugschule wird noch einmal repetiert. Für die einen sind die RS und somit die militärisch exakten Regeln etwas weiter entfernt, andere wissen sofort, was zu tun ist. In wenigen Augenblicken werden die Soldaten des Gebirgsinfanteriebataillons 29 im Takt der aus Boxen kommenden Musik losmarschieren und sich vor den beobachtenden Augen des Divisionärs Lucas Caduff, Kommandant Ter Div 3, präsentieren. Mit der Fahnenübernahme 2020 beginnt für das Geb Inf Bat 29 offiziell der WK, der ganz im Zeichen des WEF steht. Zum dritten Mal nach den Jahren 2007 und 2011 übernimmt das Geb Inf Bat 29 diese Aufgabe, die über die Jahre immer wichtiger wurde, wie der Kdt des Bat, Oberstlt i Gst Nicolas Disch, in seiner Rede erwähnt: «Bei der ersten Durchführung 1971 reichten zwei unregelmässig eingesetzte Landschaftspolizisten und ein Hund, um den Schutz des Treffens zu gewährleisten.»

Der Kommandant appelliert während der Zeremonie an die AdA, vor allem auch mental bereit zu sein, da die Umstände beispielsweise wegen der Schichtbetriebe nicht einfach seien. Aber mit Ordnung und Disziplin sei dies zu bewältigen. Und nicht zu unterschätzen sei die gegenseitige Fürsorge innerhalb des Bat: «Fürsorge für die Truppe heisst, den Auftrag zu erfüllen, aber so effizient und rücksichtsvoll gegenüber der Mannschaft zu sein wie nur möglich.»

Mit dieser Aufforderung des Kommandanten im Gepäck und nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne marschieren die unterschiedlichen Kompanien zu den Fahrzeugen, die sie an die Truppenstandorte bringen. Mit dem Wissen, dass es bei diesem WK nicht um eine Übung, sondern um einen Ernsteinsatz der Armee geht, bei dem von allen AdA höchste Professionalität gefordert wird.