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«Professionelle Arbeit – etwas Skepsis bleibt »

Der Bündner Regierungsrat Peter Peyer hat das diesjährige WEF zum ersten Mal als Sicherheitsdirektor des Kantons Graubünden erlebt. Im Interview sagt er, wie zufrieden er mit dem Dienst der Sicherheits-Truppen ist.

25.01.2019 | CUMINAIVEL | gr

peyer
Regierungsrat Peter Peyer mit Divisionär Lucas Caduff

 

Herr Peyer, wie zufrieden sind Sie mit dem Sicherheits-Einsatz im Rahmen des WEF?

Ich bin beeindruckt. Vieles war auch für mich in dieser Woche neu und ich durfte eine Menge interessanter Dinge kennenlernen – sowohl was die Polizei als auch was das Militär anbelangt. Meiner Wahrnehmung nach hatten wir eine sehr ruhige Woche, deshalb bin ich auch absolut zufrieden.

Noch vor dem Start des WEF sagten Sie gegenüber Cuminaivel, dass Sie während des Einsatzes gerne möglichst oft bei den Truppen sein möchten. Wie hat das geklappt?

Es gab einige Gelegenheiten, am Alltag der Leute im Dienst teilhaben zu können und das war ausserordentlich spannend. Leider reichte die Zeit nicht, um ganz überall vorbeischauen zu können, aber das nächste WEF kommt bestimmt.

Sie sind Regierungsrat von Graubünden. Inwiefern nützt das WEF auch dem Kanton?

Ich bin nicht mit allen Aspekten des WEF einverstanden. Aber: Was das Knüpfen von Kontakten angeht, ist es bestimmt eine optimale Gelegenheit. Wo sonst trifft man in so kurzer Zeit derart viele Grössen aus Wirtschaft und Politik? Auch wirtschaftlich lohnt sich der Anlass für Davos, aber auch für ganz Graubünden. Zumindest belegt dies eine Studie der Universität St. Gallen.

Was ist Ihre Botschaft an all die Leute, welche für die Sicherheit rund um das WEF im Einsatz standen?

Ich möchte diesen Leuten vor allem danken. Sie arbeiteten teilweise Tag und Nacht, trotz Schnee und Kälte. Und etwas muss man auch beachten: Es gibt Leute, die sind überhaupt nicht überzeugt von dem Anlass und stehen möglicherweise auch einigen Gästen sehr kritisch gegenüber. Und trotzdem haben sie ihre Arbeit professionell erledigt. Es wurde Grossartiges geleistet und dafür muss man dankbar sein.