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Die Gästeliste am WEF 2019

Noch vor der WEF-Eröffnung wird vorwiegend über die grossen Abwesenden geredet. So reisen US-Präsident Donald Trump und seine Entourage nicht nach Davos. Und auch Frankreichs Präsident Macron wird fehlen. Doch auch ohne diese Polit-Schwergewichte ist die Gästeliste lang. Wir stellen die wichtigsten Persönlichkeiten vor.

21.01.2019 | CUMINAIVEL | ac

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Angela Merkel: Die deutsche Bundeskanzlerin ist so etwas wie der Stammgast in Davos. In den vergangenen Jahren war Merkel fast immer dabei und traf sich regelmässig mit den wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Zum Höhepunkt könnte die für Mittwoch geplante Rede der 64-Jährigen werden. Da sich für Merkel die Zeit an der Regierungsspitze Deutschlands langsam zu Ende neigt, werden von ihr besonders deutliche Worte erwartet.

Prinz William: Trotz der Absage von Premierministerin Theresa May hat Grossbritannien einen gewichtigen Vertreter am WEF in Davos. Bereits Mitte Dezember hat der Kensington Palace die Teilnahme von Prinz William bekanntgegeben. Der «Duke of Cambridge» dürfte sich vor Ort bestens auskennen. Seit Jahren verbringen Teile der britischen Königsfamilie ihre Skiferien immer wieder in Klosters. Wird sich zeigen, ob für William auch während des WEF ein paar Stunden auf den Bündner Pisten drin liegen.

Jair Bolsonaro: Er gilt als «Trump Brasiliens», nun soll er auch am WEF seinen amerikanischen Amtskollegen würdig vertreten: Jair Bolsonaro absolviert in Davos den ersten grösseren Auslandsbesuch seit seinem Amtsantritt als brasilianischer Präsident zu Beginn des Jahres. Der 63-Jährige sagt zwar von sich selber, dass er keine Ahnung von Wirtschaft habe, doch seine Teilnahme ist keinesfalls bedeutungslos. Immerhin gehört Brasilien zu den zehn grössten Volkswirtschaften der Welt.

Greta Thunberg: Zwischen all den prominenten Gästen könnte ein 16-jähriger Teenager zum heimlichen Star des WEF werden. Die Schwedin Greta Thunberg ist spätestens seit ihrer flammenden Rede an der UN-Klimakonferenz vom letzten Dezember im polnischen Kattowitz weltbekannt. Es wird erwartet, dass sie auch am WEF die anwesenden Erwachsenen zu mehr Engagement in der Klimapolitik ermahnt.

Die Schweizer Bundesräte: Auch die Schweizer Regierung darf beim diesjährigen WEF nicht fehlen. Neben Bundespräsident Ueli Maurer reisen auch die Bundesräte Ignazio Cassis, Alain Berset und Guy Parmelin nach Davos. Zeit für Erholung in Davos bleibt ihnen aber nicht. Für die Delegation stehen insgesamt rund 50 bilaterale Treffen auf dem Programm.