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«Ich will fachlich weiterkommen»

Die Sanitäts-Rekrutenschule in Airolo TI bildet Soldaten aus, die in Zukunft einen Einsatz am WEF leisten könnten. Am Montag ist nun eine neue RS gestartet. «Cuminaivel» hat bei Rekrut Ueli Bättig (20) nachgefragt.

17.01.2019 | CUMINAIVEL | ni

Rekrut Ueli Bättig
Rekrut Ueli Bättig

Ueli, du bist am Montag in die Sanitäts-Rekrutenschule eingerückt. Wie war der Start?

Stressig – so wie es wohl die meisten Rekruten erleben. Es ist alles ungewohnt und neu. Aber wir wurden sehr gut instruiert, das hat mir die Umstellung in den militärischen Alltag erleichtert. Jetzt müssen wir uns alle rasch verbessern. In der Armee muss alles immer schneller gehen, zumindest am Anfang.

Mit was für Erwartungen bist du nach Airolo gekommen?

Ich möchte hier etwas für meine berufliche Zukunft mitnehmen. Mein Traumberuf ist Rettungssanitäter, die Sanitäts-RS ist also die optimale Vorbereitung für mich. Während den 18 Wochen will ich hier nicht nur fachlich weiterkommen, sondern auch physisch auf den Beruf vorbereitet werden.

Die Kameradschaft spielt in der Armee auch eine wichtige Komponente.

Ja, das realisiere ich schon in den ersten Tagen. Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen. Ich versuche meine Kameraden stets freundlich zu behandeln. Wenn jemand ein Fehler begeht oder etwas vergisst, ist es wichtig, ihm zu helfen. Zusammenstauchen bringt nichts.

In der Zukunft könntest du auch einen Einsatz am WEF haben.

Es ist mir bewusst, dass wir in einem WK Dienst in Davos leisten könnten. Das WEF ist sicherlich ein interessanter Einsatz, da um diese Zeit viele wichtige Personen in Davos sind und das Weltwirtschaftsforum ein bedeutender Anlass für die Schweiz ist. Aber jetzt konzentriere ich mich zuerst einmal auf die RS. Schritt für Schritt.

Zur Person

Ueli Bättig ist 20 Jahre alt und am Montag in die Sanitäts-Rekrutenschule in Airolo TI eingerückt. Im zivilen Leben ist Ueli ein gelernter Schreiner.