print preview Zurück zur Übersicht Militärische Friedensförderung

SWISSCOY Update - Der Ausbildungsrapport als Erfolgsgarant

Üben, üben, üben! Kaum haben sich die Angehörigen des 44. Kontingents der SWISSCOY im Einsatzraum eingelebt, stehen bereits die ersten Ausbildungssequenzen an. Um optimale Voraussetzungen für den ersten kommenden Kontingentsarbeitsplatz zu schaffen, fand deshalb unter der Leitung von Hauptmann Stefan Merz, dem S6/7 des Kontingents, der praktische Ausbildungsrapport auf dem Schiessplatz Razorback mit allen Ausbildnern statt. Getreu dem Motto: Zuerst muss das Kader üben!

02.06.2021 | Oberstlt i Gst Manuel Lauener, Stabschef SWISSCOY 44

SCY_Aubsildung



Gut eingelesen, komplett ausgerüstet und detailliert vorbereitet trafen sich die Ausbildner aus dem ganzen Kontingent an einem Samstag Anfang Mai auf dem Schiessplatz Razorback. «Es geht darum, einheitlich und methodisch richtig auszubilden», betonte Hptm Stefan Merz während den Ausführungen zum Ausbildungsrapport. Damit dies sichergestellt ist, finden die Ausbildungen nicht nur theoretisch statt, sondern werden eins-zu-eins praktisch durchgeführt. Keiner der Ausbildner kann sich dabei verstecken und jeder muss als Schiessleiter sein Können unter Beweis stellen. Den Argusaugen des versierten S6/7 entgeht dabei kein Fehler, kritisch notiert er seine Feststellungen und merkt an: «Das Kommando zum Schiessende heisst HALT und nicht <FEUER HALT>!»

Aber nicht nur Hptm Merz bringt als Verantwortlicher für die Ausbildung im Kontingent seine Erfahrung, Tipps und Lehren ein. Der Umgang untereinander am Ausbildungsrapport ist offen und respektvoll – so wie bei militärischen Kameraden üblich. In den kurzen Besprechungen zwischen den praktischen Blöcken bringen sich somit alle mit ein und Ausbildner Adjutant Unteroffizier Michele Majore vom LMT Malisevo merkt an: «Achtet bei den Drehungen auf die Fussstellungen, ein sicherer Stand nach dem Drehen ist ein wesentlicher Punkt für die Treffergenauigkeit.»

Die Bilanz des Ausbildungsrapportes fällt für Hptm Merz äusserst positiv aus. Er ist zufrieden mit der Leistung der Ausbildner und ihren Vorbereitungen. Zum Schluss des Schiessens erläutert er: «Wir sind auf gutem Weg. Denkt aber vor allem an die Sinnvermittlung. Wir schiessen nicht um des Schiessens Willens. Erklärt immer warum, denn jedes Schiessprogramm hat seinen Sinn!»

 

Mit dem praktischen Ausbildungsrapport wurde somit die Basis geschaffen, um das Kontingent in den nächsten vier Wochen an den Kontingentsarbeitsplätzen zielgerichtet und methodisch korrekt auszubilden. Die Angehörigen dürfen sich auf spannende Ausbildungssequenzen freuen. Dann heisst es für sie: Üben, üben, üben!