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Informationen zu den Rekrutenschulen 1/2022

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Allgemein

Auf dieser Seite finden Sie alle für Sie relevanten Informationen zu Ihrer bevorstehenden Rekrutenschule. Diese Dokumente haben Sie auch bereits von Ihren Kommandanten Ihrer Rekrutenschule per Post erhalten.

Ihre Gesundheit hat für uns oberste Priorität! Um Sie und damit auch Ihr privates Umfeld möglichst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, haben wir im Frühling 2020 ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gutgeheissen. Das Schutzkonzept mit einer Reihe Massnahmen wird laufend überprüft und, wenn notwendig, angepasst. Die aktuellste Version finden Sie hier.

Covid-19-Impfung

Damit die Infektions- und Quarantänezahlen in der Armee weiterhin auf tiefem Niveau bleiben, empfiehlt der Militärärztliche Dienst allen angehenden Rekrutinnen und Rekruten, sich vor dem Einrücken impfen zu lassen. Zudem wird es wieder möglich sein, sich während der zweiten und sechsten Woche der Rekrutenschule freiwillig impfen zu lassen. Rekruten und Kader, die bereits geimpft sind, haben bei der Sanitarischen Eintrittsmusterung die Möglichkeit, sich freiwillig für eine Auffrischimpfung ("Booster-Impfung") anzumelden.

Militärärztlicher Dienst

Durchführung

Nach Ihrem Einrücken werden Sie die ersten zwei Wochenenden vor Ort in der Kaserne bleiben müssen. Anschliessend wird Ihnen allgemeiner Urlaub, je nach epidemiologischer Lage, wöchentlich gewährt. Sollte sich die epidemiologische Lage verschlechtern, müssen Sie mit einer Urlaubssperre an den Wochenenden rechnen.

In den ersten zwei Wochen wird der Ausgang ausserhalb des Kasernenareals wird vorerst nicht gewährt. Sie erhalten aber genügend Freizeit zu Ihrer Verfügung auf dem Kasernenareal. Entsprechende Freizeitangebote stehen Ihnen zur Verfügung. Dies ist eine Schutzmassnahme, um sicherzustellen, dass alle Rekruten, die nach diesen zwei Wochen in den Wochenendurlaub entlassen werden, auch wirklich gesund sind.

WICHTIG: Nehmen Sie genügend Ersatzwäsche und Sportbekleidung mit. 

Sollten Sie trotz Sold und Erwerbsersatz Schwierigkeiten haben, während der Rekrutenschule Ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, können Sie sich an die Fachspezialistinnen und Fachspezialisten des Sozialdienstes der Armee (SDA) wenden. Die Mitarbeitenden des SDA können Ihnen in einer individuellen Beratung auch bei Fragen rechtlicher Art weiterhelfen. Sie erreichen den SDA über www.armee.ch/sozialdienst, Telefonnummer 0800 855 844, sozialdienst.persa@vtg.admin.ch.

Sozialdienst der Armee

Dokumente

Schutzkonzepte

  • Schutzkonzept Kommando Ausbildung
    Alle in diesem Schutzkonzept erwähnten Punkte stützen sich auf gültige Befehle des Oberfeldarztes sowie entsprechende Arbeitshilfen und Merkblätter und auf die Empfehlungen zu Verhaltens- und Hygienemassnahmen des BAG ab.
    07.10.2021 | PDF, 14 Seite[n], 465 KB
  • Schutzkonzept Kommando Operationen
    Alle in diesem Schutzkonzept erwähnten Punkte stützen sich auf Verordnungen des Bundesrates und Vorgaben des Oberfeldarztes sowie entsprechende Arbeitshilfen und Merkblätter und auf die Empfehlungen zu Verhaltens- und Hygienemassnahmen des BAG ab.
    16.11.2021 | PDF, 12 Seite[n], 5 MB

FAQ

  • Um ihr Funktionieren als wichtiges sicherheitspolitisches Instrument zu gewährleisten und ihre Bereitschaft kurz-, mittel- und langfristig auch für unvorhergesehene Ereignisse sicherzustellen, führt die Armee auch in der aktuellen Covid-19-Pandemie die Ausbildung der Armeeangehörigen – Soldaten wie auch Kader – fort. Rekruten- und Kaderschulen sind für Einsätze als Mittel der ersten Stunde und zudem auch für die langfristige Alimentierung der Armee von zentraler Bedeutung. Die Mobilmachung vom März 2020 hat gezeigt, dass die Armee und insbesondere die Rekruten in Krisensituationen schnell und effektiv eingesetzt werden können. Aus diesen Gründen werden Rekruten- und Kaderschulen weiterhin durchgeführt.

  • Das Kommando Ausbildung setzt das Schutzkonzept, welches mit den Erfahrungen aus den RS Starts des letzten Jahres und den Vorgaben des Bundes laufend angepasst wurde, strikt um. Die Erfahrungen, welche im letzten Jahr gemacht wurden zeigen, dass das Schutzkonzept funktioniert.
  • Zu den ergriffenen Massnahmen zählen unter anderem:
  1. Alle AdA werden beim Einrücken in den ersten 48 Stunden auf COVID-19 getestet und bei einem positiven Resultat entsprechend von der Truppe isoliert bzw. bei Kontakt unter Quarantäne gestellt.
  2. Bauliche Massnahmen (Sicherstellung Abstand beim Essen, Schlafen, Händewaschmöglichkeiten etc.)
  3. Urlaubssperre am ersten und letzten Wochenende der Rekrutenschule
  4. Maskentragepflicht auf dem ganzen Armeegelände (Ausnahmen: Essen, Schlafen, Körperhygiene)
  5. Anpassung der Tagesabläufe und der Ausbildungen, um in kleinen Gruppen zu arbeiten und eine Durchmischung möglichst zu verhindern

  • In der RS 2/21 werden knapp 8'800 Rekruten und 2'600 Kader erwartet.

  • Die Armee bietet in den Rekrutenschulen freiwillige Covid-19-Impfungen an. Den Rekruten wird empfohlen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen, um sich selbst und Ihre Kameradinnen und Kameraden vor einer Ansteckung zu schützen.
  • Rekruten, die sich sowieso impfen lassen möchten, wird empfohlen, schon vor dem Start Ihrer Rekrutenschule die Impfgelegenheit Ihres Wohnkantons in Anspruch zu nehmen und sich dort impfen zu lassen. 
  • Sollte die zweite Impfung beim Kanton oder bei einem Hausarzt während der Rekrutenschule anstehen, so erhalten die Rekruten für diesen Impftermin persönlichen Urlaub.
  • Die Rekruten und Kader haben bei der Sanitarischen Eintrittsmusterung die Möglichkeit, sich freiwillig für eine Auffrischimpfung ("Booster-Impfung") anzumelden.

  • Die Alimentierung der Armee ist mittel- und langfristig auf die Bedürfnisse zur Erfüllung der Aufträge zur Sicherstellung des Schutzes von Bevölkerung und Land ausgelegt.
  • Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass ein subsidiärer Einsatz zur Unterstützung der Kantone in der Corona-Pandemie mit den Truppen, welche ausgebildet werden, möglich ist und funktioniert.

  • Positiv auf Covid-19 Getestete werden sofort an dafür vorgesehenen Standorten isoliert;
  • In der Isolation werden sie selbstverständlich medizinisch betreut;
  • Enge Kontakte werden ebenfalls getestet und in Quarantäne versetzt;
  • Sowohl AdA in Isolation (falls es ihr Gesundheitszustand erlaubt) als auch AdA in Quarantäne müssen zumindest den theoretischen Teil der Ausbildung weiterführen.

Ja, dank dem Schutzkonzept, das wir schon seit 01.05.2020 anwenden und das bei Bedarf laufend angepasst wird, können wir die Schutzmassnahmen einhalten und gleichzeitig die Ausbildung der Rekruten gewährleisten.

  • Um ihr Funktionieren als wichtiges sicherheitspolitisches Instrument zu gewährleisten und ihre Bereitschaft kurz-, mittel- und langfristig auch für unvorhergesehene Ereignisse sicherzustellen, führt die Armee auch in der aktuellen Covid-19-Pandemie die Ausbildung der Armeeangehörigen – Soldaten wie auch Kader – fort. Rekruten- und Kaderschulen sind für Einsätze als Mittel der ersten Stunde und zudem auch für die langfristige Alimentierung der Armee von zentraler Bedeutung. Die Mobilmachung vom März 2020 hat gezeigt, dass die Armee und insbesondere die Rekruten in Krisensituationen schnell und effektiv eingesetzt werden können. Aus diesen Gründen werden Rekruten- und Kaderschulen weiterhin durchgeführt.
  • Weiter ist die Durchsetzung des Sicherheitskonzeptes und der Schutzmassnahmen im militärischen Alltag einfacher kontrollier- und durchsetzbar, als dies im zivilen Umfeld der Fall ist.

  • Ein Abbruch der Rekruten-/Kaderschulen ist nicht vorgesehen.

  • Diese Aussage trifft nicht zu;
  • Das Verhängen von Urlaubssperren ist eine effiziente Massnahme, um die Rekrutenschulen als in sich geschlossenen Kreis zu haben; in diesem Fall sind die Armeeangehörigen (Rekruten und Kader) in einem sehr geschützten Rahmen.


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