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Informationen zu den Rekrutenschulen 1/2021

Grussbotschaft von Korpskommandant Hans-Peter Walser, Chef Kommando Ausbildung

Reglemente fürs Distance Learning

Alle Reglemente, die Sie für die allgemeine Grundausbildung (AGA) im Distance Learning benötigen, finden Sie nachfolgend.

Reglemente Distance Learning

Allgemein

Auf dieser Seite finden Sie alle für Sie relevanten Informationen zu Ihrer bevorstehenden Rekrutenschule.

Wie Sie bereits im Schreiben vom Dezember 2020 informiert wurden, steht Ihre Gesundheit im Zentrum; die geltenden Schutzmassnahmen finden Sie hier.

Durchführung

Der Start der RS erfolgt gestaffelt. Das bedeutet, dass zu zwei verschiedenen Daten eingerückt wird. Die Staffelung sehen Sie gleich nachfolgend. Trotz dieser Staffelung wird ihre Dienstzeit ganz normal angerechnet. Diese Staffelung ist notwendig, damit wir für Sie die besten Voraussetzungen schaffen können.

Erste Staffelung

Am 18. Januar 2021 haben Rekruten der folgenden Auflistung in der entsprechenden Kaserne einzurücken:

  • Infanterieschule 2-1/21;
  • Infanterieschule 11-1/21;
  • Infanterieschule 12-1/21;
  • Infanterie Durchdienerschule 14-1/21;
  • Militärpolizeischule 19-1/21;
  • Artillerie-/Aufklärungsschule 31-1/21;
  • Rettungsschule 75-1/21;
  • Spital Schule 41-1/21;
  • Sanitätsrekrutenschule 42-1/21;
  • Veterinärdienst- und Armeetiere Rekrutenschule 46-1/21;
  •  Teile der Verkehrs- und Transport Rekrutenschule 47-1/21 (Einrückungsort gemäss Marschbefehl: Burgdorf, Frauenfeld, Romont);
  • Fallschirmaufklärer Rekrutenschule 1-1/21;
  • Spezialkräfte Rekrutenschule 1-1/21;
  • die Rekruten mit der Funktion Truppenkoch, Küchenlogistiker und Truppenbuchhalter aller Rekrutenschulen der Armee.

Zweite Staffelung

Falls Sie in eine andere als die oben erwähnten Rekrutenschulen und Funktionen eingeteilt worden sind, dann werden Sie erst am Montag, 8. Februar 2021, in der Ihnen zugeteilten Kaserne erwartet. Einrückungszeitpunkt und Einrückungsort ändern nicht (siehe Marschbefehl). Die ersten drei Wochen Ihrer Rekrutenschule (vom 18. Januar bis zum 7. Februar 2021) werden Sie bei sich zu Hause verbringen und sich selbstständig via Distance Learning Grundkenntnisse des Militärs und des militärischen Alltags aneignen.

Das Lernprogramm respektive die Zugangsdaten zu unserem E-Learning-Tool LMS (Learning Management System) sowie eine Kurzanleitung finden Sie hier.

Haben Sie Fragen zum Lernprogramm oder haben Sie keinen Zugang zu einem Computer, melden Sie sich bei Ihrer zuständigen Rekrutenschule.

Liste mit allen Rekrutenschulen finden Sie hier.

WICHTIG: Ihr Lernerfolg wird nach dem Einrücken am Montag, 8. Februar 2021, überprüft.

In dieser Phase (vom 18. Januar bis am 7. Februar 2021) unterstehen Sie gemäss Art. 3 Militärstrafgesetz (MStG) und Art. 218 MStG dem Militärstrafrecht bzw. der Militärgerichtsbarkeit. Während dieser Phase ist das Führen von privaten Motorfahrzeugen jeweils von Sonntag, 24 Uhr, bis Samstag, 8 Uhr, nicht erlaubt. Gesuche für Ausnahmebewilligungen sind an das Kommando Ihrer Rekrutenschule zu richten.

Symptome beim Einrücken? – So verhalten Sie sich

Wenn Sie vor dem Einrücken Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Fieber oder Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns haben, gilt:

  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Nehmen Sie mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt Kontakt auf und
  • informieren Sie den zuständigen Kommandanten/Ihre zuständige Schule telefonisch oder per E-Mail.

WICHTIG: Um sicherzustellen, dass Sie im Falle einer Isolation oder Quarantäne zu Hause trotzdem Erwerbsersatz und Sold erhalten und zugleich bei der Militärversicherung versichert sind, müssen Sie bei der kantonalen Gesundheitsbehörde eine entsprechende schriftliche Bestätigung der angeordneten Quarantäne respektive Isolationspflicht anfordern und diese Ihrem Schulkommando elektronisch oder per Post zustellen.

Rekruten, bei denen sich in der Phase des dreiwöchigen Distance Learning zu Hause der Gesundheitszustand verändert (Erkrankungen jeglicher Art oder ein Unfall), haben dies ebenfalls unverzüglich dem Schulkommando mitzuteilen. Hier gelten die gleichen Vorgaben betreffend Bestätigung der Quarantäne respektive Isolationspflicht. Bei allen anderen Erkrankungen ist ein entsprechendes Arztzeugnis einzureichen.

Sollten Sie trotz Sold und Erwerbsersatz Schwierigkeiten haben, während der Rekrutenschule Ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, können Sie sich an die Fachspezialistinnen und Fachspezialisten des Sozialdienstes der Armee (SDA) wenden. Die Mitarbeitenden des SDA können Ihnen in einer individuellen Beratung auch bei Fragen rechtlicher Art weiterhelfen. Sie erreichen den SDA über www.armee.ch/sozialdienst, Telefonnummer 0800 855 844, sozialdienst.persa@vtg.admin.ch.

Sozialdienst der Armee

Nach Ihrem Einrücken werden Sie die ersten drei Wochenenden vor Ort in der Kaserne bleiben müssen. Allgemeiner Urlaub über das Wochenende und Ausgang ausserhalb des Kasernenareals wird nicht gewährt. Dies ist eine Schutzmassnahme, um sicherzustellen, dass alle Rekruten, die nach diesen drei Wochen in den Wochenendurlaub entlassen werden, auch wirklich gesund sind.

WICHTIG: Nehmen Sie genügend Ersatzwäsche und Sportbekleidung mit. 

Dokumente

Schutzkonzepte

  • Schutzkonzept Kommando Ausbildung
    Alle in diesem Schutzkonzept erwähnten Punkte stützen sich auf gültige Befehle des Oberfeldarztes sowie entsprechende Arbeitshilfen und Merkblätter und auf die Empfehlungen zu Verhaltens- und Hygienemassnahmen des BAG ab.
    26.01.2021 | PDF, 200 KB
  • Schutzkonzept Kommando Operationen
    Die folgenden Vorgaben stützen sich auf gültige Befehle des Oberfeldarztes (Ofaz) und des Kommando Operationen (Kdo Op), entsprechende Arbeitshilfen und Merkblätter sowie auf die Empfehlungen zu Verhaltens- und Hygienemassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ab.
    27.10.2020 | PDF, 11 Seite[n], 280 KB, Deutsch

FAQ

  • Diejenigen Rekruten, welche für einen allfälligen subsidiären Assistenzdienst zugunsten des Gesundheitswesens – «Helping Hands» oder anderer Einsatz – möglichst rasch einsatzbereit sein müssen, können so als erste ihre Grundausbildung absolvieren und relativ schnell zur Verfügung stehen.
  • Es kann gewährleistet werden, dass die positiv auf Corona getesteten Rekruten und Kader auch dann optimal betreut werden können, falls ihre Zahl unerwartet hoch sein sollte.

  • Der 08.02.2021 ist als Einrückungstag für die 2. Staffel der Rekruten festgelegt, auch wenn sich die Lage gesamtschweizerisch bis dahin verändert haben sollte.
  • Zu diesem Zeitpunkt werden die Rekruten der ersten Staffel, welche beim Einrücken positiv auf Corona getestet worden waren, mehrheitlich wieder aus der Isolation und zurück bei der Truppe sein. Somit sind genügend Plätze und Betreuungsmöglichkeiten für positiv Getestete der 2. Staffel vorhanden.
  • Ab 08.02.2021 muss die Rekrutenschule 1/21 ordentlich weitergeführt werden, das heisst mit allen Rekruten und Kadern an ihren jeweiligen Standorten für den Abschluss der allgemeinen Grundausbildung (AGA) die erweiterte Grundausbildung (EGA), die Funktionsgrundausbildung (FGA) sowie die Verbandsausbildung (VBA 1).

  • Im Informationsschreiben vom 06.01.21 haben die Rekruten eine detaillierte Beschreibung erhalten, wie sie sich im LMS anmelden / einloggen können;
  • Sie müssen das vorgegebene AGA-Lernprogramm durcharbeiten;
  • Einige Schulen stellen zusätzlich zum Basislernplan einen spezifischen Lernplan zur Verfügung; der Rekrut wird darüber via LMS (Lernprogramm) informiert.

Wie viele Stunden pro Tag soll der Rekrut im LMS arbeiten?

  • Dies kann schwer beziffert werden, da Lerntempo / Enthusiasmus variieren;
  • Theoretisch kann der Lernstoff in rund 23 Stunden durchgearbeitet werden, das Lernziel ist damit aber nicht erreicht;
  • Bei gewissenhaftem Durcharbeiten des Stoffes sind drei Wochen gut ausgefüllt;
  • 6 Stunden E-Learning / Tag und 4 Stunden Sport / Woche (Sport kann selbständig, mit Unterstützung der App ready #teamarmee, durchgeführt werden; den Link zum Gratis-Download haben die Rekruten im Infobrief vom 06.01.2021 erhalten).

Wird dies kontrolliert?

  • Ja, einerseits wird beim Einrücken am Schulstandort das Wissen mittels Tests geprüft (ein schriftlicher Test wird vom Kdo Ausb vorgegeben);
  • Andererseits kann im LMS ausgewertet werden, welche Lektionen bearbeitet und abgeschlossen wurden.

Stellen sich datenschutzrechtliche Fragen, falls die Aktivitäten auf der E-Learning-Plattform registriert werden?

  • Nein, die Nutzung des LMS stellt kein datenschutzrechtliches Problem dar.

  • Distance Learning basiert zu einem grossen Teil auf Eigenverantwortung; wer die Verantwortung wahrnimmt, der kann den theoretischen Teil der AGA von zuhause aus problemlos schaffen;
  • Im Distance Learning fehlt selbstredend der praktische Teil; erwiesenermassen lernt eine Mehrheit der Menschen schneller und besser, wenn Theorie mit Praxis verbunden werden kann (theoretisches Wissen praktisch umsetzen)
  • Die aktuelle Pandemie-Situation zwingt uns, flexibel zu sein und zum Schutz der Armeeangehörigen die notwendigen Massnahmen zu ergreifen; Distance Learning ist Teil davon.

  • Ja, auch die Rekruten, welche physisch erst am 08.02.2021 in ihre Kaserne einrücken, sind de facto und de jure ab dem 18.01.2021 in der Rekrutenschule; sie unterstehen dem Militärgesetz, sind aber während dieser Zeit auch Militärversichert und erhalten Erwerbsersatz (EO).

  • Ja, die Rekruten zuhause sind ab dem 18.01.2021 Militärversichert. 

  • Ja, die Rekruten werden mit 10.- Fr. pro Tag für die Verpflegung entschädigt. Der Betrag wird nach dem Einrücken am Schulstandort mit dem Sold ausbezahlt.

  • 2020 mussten die Rekruten der Spitzensport-RS Corona-bedingt die ersten 3 Wochen von zuhause aus selbständig mit LMS Ausbildungen gem. Vorgaben durcharbeiten. Das System hat funktioniert, es wurden damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

  • Um ihr Funktionieren als wichtiges sicherheitspolitisches Instrument zu gewährleisten und ihre Bereitschaft kurz-, mittel- und langfristig auch für unvorhergesehene Ereignisse sicherzustellen, führt die Armee auch in der aktuellen Covid-19-Pandemie die Ausbildung der Armeeangehörigen – Soldaten wie auch Kader – fort. Rekruten- und Kaderschulen sind für Einsätze als Mittel der ersten Stunde und zudem auch für die langfristige Alimentierung der Armee von zentraler Bedeutung. Die Mobilmachung vom März 2020 hat gezeigt, dass die Armee und insbesondere die Rekruten in Krisensituationen schnell und effektiv eingesetzt werden können. Aus diesen Gründen werden Rekruten- und Kaderschulen weiterhin durchgeführt.

  • Das Kommando Ausbildung setzt das Schutzkonzept, welches mit den Erfahrungen aus den RS Starts des letzten Jahres und den Vorgaben des Bundes laufend angepasst wurde, strikt um. Die Erfahrungen, welche im letzten Jahr gemacht wurden zeigen, dass das Schutzkonzept funktioniert.
  • Zu den ergriffenen Massnahmen zählen unter anderem:
  1. Alle AdA werden beim Einrücken in den ersten 48 Stunden auf COVID-19 getestet und bei einem positiven Resultat entsprechend von der Truppe isoliert bzw. bei Kontakt unter Quarantäne gestellt.
  2. bauliche Massnahmen (Sicherstellung Abstand beim Essen, Schlafen, Händewaschmöglichkeiten etc.)
  3. Urlaubssperre während der ersten 3 Wochen
  4. Maskentragepflicht auf dem ganzen Armeegelände (Ausnahmen: essen, schlafen, Körperhygiene)
  5. Anpassung der der Tagesabläufe und der Ausbildungen, um in kleinen Gruppen zu arbeiten und eine Durchmischung möglichst zu verhindern

  • In der RS 1/21 werden knapp 12'000 Rekruten und 3'000 Kader erwartet
  • Alle einrückenden AdA werden in den ersten 48 Std getestet.

  • Mil Angehörige fallen nicht unter eine der Kategorien, welche gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) prioritär geimpft werden; aus diesem Grund ist eine Impfung der Rekruten und Kader aktuell nicht vorgesehen.

  • Ja, nach abgeschlossener Grundausbildung können Rekruten zur subsidiären Unterstützung (zB «Helping Hands») eingesetzt werden.

  • Die Alimentierung der Armee ist mittel- und langfristig auf die Bedürfnisse zur Erfüllung der Aufträge zur Sicherstellung des Schutzes von Bevölkerung und Land ausgelegt.
  • Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass ein subsidiärer Einsatz zur Unterstützung der Kantone in der Corona-Pandemie mit den Truppen, welche ausgebildet werden, möglich ist und funktioniert.

  • Positiv auf Covid-19 Getestete werden sofort an dafür vorgesehenen Standorten isoliert;
  • In der Isolation werden sie selbstverständlich medizinisch betreut;
  • Ihr Umfeld wird ebenfalls getestet und in Quarantäne versetzt;
  • Sowohl AdA in Isolation (falls es ihr Gesundheitszustand erlaubt) als auch AdA in Quarantäne müssen zumindest den theoretischen Teil der Ausbildung weiterführen.

  • Die ersten drei Wochen nach Einrücken gilt allgemeine Urlaubssperre; das bedeutet keinen Ausgang ausserhalb des Waffenplatzes und kein Wochenendurlaub;
  • Je nachdem, wie sich die Situation gesamtschweizerisch entwickelt, kann diese Urlaubssperre verlängert werden;
  • Aus den Erfahrungen der RS 1/20 und 2/20 haben wir genügend Mittel und Unterhaltungsmöglichkeiten, um die Rekruten an ihrem freien Tag vor Ort zu beschäftigen (falls diese dies wünschen).

  • Mit zum Beispiel den Spital- und Sanitätsrekrutenschulen, welche schon ab dem 18.01.2021 einrücken werden, bildet die Armee prioritär in einer ersten Staffel diejenigen Funktionen aus, die unter Umständen als subsidiäre Unterstützung in der Corona-Krise benötigt werden («Helping Hands»).

Ja, dank dem Schutzkonzept, das wir schon seit 01.05.2020 anwenden und das in der Zwischenzeit zweimal den Umständen entsprechend angepasst worden ist, können wir die Schutzmassnahmen einhalten und gleichzeitig die Ausbildung der Rekruten gewährleisten.

  • Um ihr Funktionieren als wichtiges sicherheitspolitisches Instrument zu gewährleisten und ihre Bereitschaft kurz-, mittel- und langfristig auch für unvorhergesehene Ereignisse sicherzustellen, führt die Armee auch in der aktuellen Covid-19-Pandemie die Ausbildung der Armeeangehörigen – Soldaten wie auch Kader – fort. Rekruten- und Kaderschulen sind für Einsätze als Mittel der ersten Stunde und zudem auch für die langfristige Alimentierung der Armee von zentraler Bedeutung. Die Mobilmachung vom März 2020 hat gezeigt, dass die Armee und insbesondere die Rekruten in Krisensituationen schnell und effektiv eingesetzt werden können. Aus diesen Gründen werden Rekruten- und Kaderschulen weiterhin durchgeführt.
  • Weiter ist die Durchsetzung des Sicherheitskonzeptes und der Schutzmassnahmen im militärischen Alltag einfacher kontrollier- und durchsetzbar, als dies im zivilen Umfeld der Fall ist.

  • Ein Abbruch der Rekruten-/Kaderschulen ist nicht vorgesehen.

  • Diese Aussage trifft nicht zu;
  • Das Verhängen von Urlaubssperren ist eine effiziente Massnahme, um die Rekrutenschulen als in sich geschlossenen Kreis zu haben; in diesem Fall sind die Armeeangehörigen (Rekruten und Kader) in einem sehr geschützten Rahmen.

Nein, es sind ja gerade die Kantone, welche nach Bedarf subsidiäre Unterstützung der Armee beantragen können.

Reglemente

Dienstreglement der Armee

Persönliche Waffe Pistole

Persönliche Waffe Sturmgewehr 90

Selbst- und Kameradenhilfe

Formelle Ausbildung


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