stratos | Die Grenzen der Schweizer Neutralität: Die Schweizer Südgrenze im Zweiten Weltkrieg
Die Region Ossola, vor den Toren der Schweiz, entwickelte sich zwischen 1943 und 1945 zu einer Kampfzone zwischen italienischen Partisanen und deutsch-faschistischen Besatzungstruppen. Mehr als einmal wurde die Schweizer Armee in diesen Konflikt, der sich oft in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze abspielte, hineingezogen. Besonders heikel war die Lage am 18. Oktober 1944, als hunderte Partisanen in die Schweiz flohen und deren Neutralität stark strapazierten. Bei den Bagni di Craveggia wurden sogar Widerstandskämpfer erschossen, welche die Grenze bereits überschritten hatten. Auch dank der dort stationierten Grenadiere konnte eine Eskalation des Konflikts verhindert werden.
Redaktionsnotiz
stratos ist die militärwissenschaftliche Zeitschrift der Armee. Sie richtet sich an ein Fachpublikum und an eine interessierte Öffentlichkeit und will relevante Themen zu Armee, Verteidigung, Sicherheit und Sicherheitspolitik zur Diskussion bringen. Sie erscheint zweimal jährlich in gedruckter Form und be steht daneben als digitale Plattform, auf welcher laufend neue Beiträge publiziert werden
