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Veröffentlicht am 12. Juni 2026

Rüstungsplanung

Die Rüstungsplanung der Armee zeigt, mit welchen Beschaffungen Fähigkeitslücken vermieden oder geschlossen werden sollen. Sie berücksichtigt die Einsatzkonzeption, technologische Entwicklungen, verfügbare Ressourcen und die Lage auf dem Rüstungsmarkt. Die Planung wird jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst.

Text: Kommunikation Verteidigung

Die Rüstungsplanung der Schweizer Armee zeigt auf, mit welchen Beschaffungen in den folgenden Jahren Fähigkeitslücken vermieden oder geschlossen werden sollen. Sie wird unter Berücksichtigung der Einsatzkonzeption, der technologischen Entwicklungen, der zur Verfügung stehenden Ressourcen (z.B. Finanzen und Projektkapazitäten) und der Lage auf dem Rüstungsmarkt erarbeitet.

Jährlich überprüft und bei Bedarf nachjustiert

Bei der Rüstungsplanung gilt: Je weiter die geplanten Beschaffungen in der Zukunft liegen, desto grösser ist die Unschärfe. Deshalb und aufgrund der zahlreichen Abhängigkeiten (z.B. vom Rüstungsmarkt und der technologischen Entwicklung) wird die Rüstungsplanung jährlich überprüft und bei Bedarf nachjustiert. In Bereichen mit besonders raschen Technologiezyklen wird zudem von Beginn an adaptiv vorgegangen, um die Systeme rasch zu erproben, bei der Truppe einzuführen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Umsetzung über die Armeebotschaften

Die Umsetzung der Rüstungsplanung erfolgt über die jährlichen Armeebotschaften und die vom Parlament beschlossenen Verpflichtungskredite für Systeme, Material und Immobilien. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Investitionen in Rüstungsgüter frühzeitig getätigt werden müssen, um zeitnah einen wirksamen Schutz der Schweiz zu erreichen.

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