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Veröffentlicht am 13. Juni 2024

Forschungsmandat «Homosexualität in der Schweizer Armee»

Forschungsprojekt «Wissenschaftliche Aufarbeitung der Diskriminierung homosexueller Menschen in der Schweizer Armee»

Das Postulat 21.4220 (eingereicht durch Priska Seiler Graf) fordert die Aufarbeitung des möglicherweise begangenen Unrechts an homosexuellen Männern und Frauen in der Schweizer Armee. Nachdem der Bundesrat das Postulat im März 2022 zur Annahme beantragt hat, wurde es vom Nationalrat mit 132 zu 52 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen angenommen. Im Mai 2022 hat der Chef der Armee die Umsetzungsplanung der Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity zugewiesen.

Das mögliche Unrecht soll unabhängig und wissenschaftlich untersucht werden. Im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibeverfahrens wurde das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern mit der Umsetzung beauftragt. In einem vierjährigen Projekt untersucht das Forschungsteam, ob Homosexuelle in der Schweizer Armee im Zeitraum von 1942 bis 2020 individuelles oder systematisches Unrecht erfahren haben und welche Folgen dies für die Betroffenen hatte.

Der Forschungsbericht wird voraussichtlich im Herbst 2027 publiziert.

Zur Projektwebsite der Universität Bern.

Downloads

Für Fragen zum Forschungsprojekt, wenden Sie sich bitte an: forschung.armee-homosexualitaet@unibe.ch

Kontakt

Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity (FiAD)

Schweizer Armee
Kommando Ausbildung
Papiermühlestrasse 14
CH - 3003 Bern

Montag – Freitag: 08:00 – 17:00 Uhr

Telefon: +41 58 480 50 00

E-Mail: contact.fiad@vtg.admin.ch

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