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Netiquette für die Social-Media-Kanäle der Schweizer Armee

 

Lieber Social-Media-Nutzer

Du hast einen offiziellen Social-Media-Kanal der Schweizer Armee besucht. Du bist herzlich eingeladen, dich über die Schweizer Armee zu informieren und mit uns zu kommunizieren. Wir sind bestrebt, auf konkrete Fragen eine direkte Antwort zu geben. Wir nehmen deine Beiträge ernst und möchten möglichst keine löschen.

Was wir fördern:

  • respektvolle, offene und freundliche Kommentare;
  • Toleranz, auch wenn man anderer Meinung ist;
  • konstruktive und anregende Beiträge.

Wir tolerieren keine Texte, Bilder, Videos und Handlungen, die

  • anstössig, obszön, pornografisch, bedrohend, zu Gewalt auffordernd, diskriminierend, rassistisch, sexistisch, beleidigend, Dritte herabsetzend, irreführend oder gesetzeswidrig sind;
  • gegen die Rechte Dritter (inklusive Urheber- und Persönlichkeitsrechte) verstossen;
  • direkte oder indirekte Werbung für Produkte Dritter enthalten;
  • nicht nachprüfbare Unterstellungen und (persönliche) Verdächtigungen implizieren.

Bitte beachte, dass

  • bei der Benutzung von Zitaten die Quelle genannt wird;
  • bei Bildposts/Screenshots zwingend Urheber- und Persönlichkeitsrechte respektiert werden;
  • aus Datenschutzgründen von Beiträgen, die persönliche Daten beinhalten, abgesehen werden sollte;
  • keine dienstlichen Angelegenheiten über Social Media abgewickelt werden. Urlaubsgesuche, Beschwerden und dergleichen sind auf dem Dienstweg zu erledigen.

Um die Zeiten zwischen Anfragen und Antworten möglichst kurz zu halten, aber auch zur Überprüfung der Einhaltung dieser Regeln, wird der Inhalt durch das Redaktionsteam zu Bürozeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr ständig geprüft. Wir behalten uns vor, Inhalte, die gegen diese Regeln verstossen, zu löschen und den Verfasser bei wiederholten Verstössen aus der Gemeinschaft auszuschliessen.

Wir bitten dich um Verständnis, dass wir nicht alle Posts in Echtzeit beantworten können. Wir sind aber bemüht, schnellstmöglich zu reagieren und den Kontakt mit der Community zu pflegen.

Frequently Asked Questions (FAQ)

Kann ich als Ausländer in der Schweiz Militärdienst leisten?

Die Schweizer Armee ist nach dem Milizprinzip organisiert. Sie beruht auf dem Grundsatz der Militärdienstpflicht für alle Schweizer Bürger. Personen ohne gültigen Schweizer Pass sind deshalb für den Militärdienst in der Schweiz nicht zugelassen.

Schweizerinnen können sich freiwillig zum Militärdienst melden.

Auslandschweizer sind in Friedenszeiten von der Rekrutierung und der Militärdienstpflicht befreit, solange sie sich im Ausland aufhalten. Gewisse Einschränkungen gelten allerdings für den grenznahen Raum. Unter bestimmten Voraussetzungen und nach besonderem Verfahren haben Auslandschweizer die Möglichkeit, freiwillig die Rekrutierung, die Rekrutenschule und Ausbildungsdienste in der Schweiz zu absolvieren.

Kehrt ein Auslandschweizer in die Schweiz zurück, ist er entsprechend seinem Alter und seiner Tauglichkeit grundsätzlich wieder uneingeschränkt militärdienstpflichtig.

Mehr Informationen unter: Dienstpflicht

Wieso werden zivile Anlässen mit Armeemitteln unterstützt?

Dank Leistungen der Armee werden in der Schweiz viele grosse zivile Anlässe von nationaler oder gar internationaler Bedeutung erst möglich. Die Voraussetzungen für militärische Unterstützungsleistungen sind in der Verordnung über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln (VUM) festgeschrieben.

Mehr Informationen dazu unter: Unterstützung von zivilen Anlässen mit Armeemitteln

Wieso kommuniziert ihr nicht auf Rätoromanisch?

Rätoromanisch ist eine der vier Landessprachen, jedoch keine Amtssprache.

Dazu ein Ausschnitt aus der Website der Bundeskanzlei:

Gemeinsam mit den Bundesämtern und Departementen werden laufend wichtige Publikationen identifiziert, deren Übersetzung ins Rätoromanische einem Bedürfnis entspricht und sinnvoll realisierbar ist.

Die Übersetzung von Webberichten oder Posts würde somit die Schaffung geeigneter Voraussetzungen und Hilfsmittel für die mehrsprachige Arbeit in politischen Behörden, Justiz und Verwaltung sowie die Förderung der Mehrsprachigkeit im Bildungsbereich verlangsamen und steht dadurch in keinem Verhältnis zum Ertrag.