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Logistikbrigade 1

        "Das Ziel gemeinsam erreichen - fordernd - fördernd - fair"

 

Wir leben in einer zunehmend volatilen, unsicheren, komplexen und vieldeutigen (VUCA) Welt mit neuen Chancen und Risiken. Diese Risiken sind vielfältiger, dynamischer sowie vernetzter und können ohne Vorwarnzeit eintreffen. In den Medien sehen wir die Bilder dazu schon beinahe täglich. Bei Krisen oder Katastrophen ist die Logistikbrigade 1 schnell einsatzbereit und unterstützt die zivilen und militärischen Partner. Als militärischer Teil der Logistikbasis der Armee (LBA) kann sie unterstützen, die Armee rasch ausrüsten, eine grosse Anzahl Patienten für die Grundpflege aufnehmen, Medikamente für Notlagen herstellen sowie Güter und Menschen bewegen.

„Logistik macht’s möglich“ ist der Leitgedanke des Denkens und Handelns. Insgesamt stehen rund 12'000 Angehörige der Armee (AdA) in 14 Bataillonen für diese Aufträge zur Verfügung. Zudem kann die Logistikbrigade 1 mit einer Durchdienerkompanie viele der obigen Einsätze sogar innert Stunden erfüllen.

Die sechs Logistikprozesse im Überblick

führung

Führen heisst, das Handeln der Unterstellten auf das Erreichen eines gemeinsamen Zieles auszurichten. Im Militär können bei der Erreichung dieses gemeinsamen Ziels verschiedene Faktoren eine Rolle spielen: der Zeitdruck, die Ungewissheit der Lage oder der psychische und physische Zustand der eingesetzten Truppe. All das sind Rahmenbedingungen, welche die Führung massgeblich beeinflussen. Denn: Der Mensch ist in allen Aktionen der bestimmende Faktor. Durch Führung soll der Einzelne dazu gebracht werden, seine ganze Kraft für die gemeinsame Erfüllung des Auftrages einzusetzen. Wer optimal führen will, muss die vorhandene Kraft räumlich und zeitlich koordiniert zur Erfüllung des eigenen Auftrags bestmöglich einzusetzen.

Infra

Militärisch erfolgreich sein heisst die Führung zu schützen. Zum Beispiel indem man effiziente Ein- und Austrittskontrollen durchführt, Brandgefahren präventiv verhütet, einen Evakuationsplan erstellt und die Wasser- oder Stromversorgung sicherstellt. Dies alles – und noch viel mehr – zählt zu den Aufgaben der Infrastruktur. Egal ob oberirdisch oder unterirdisch – die Angehörigen der Infrastruktur sorgen in der Armee für die Aufrechterhaltung der Führung.

instand

Material und Systeme möglichst lange in einem möglichst guten Zustand halten: Darum geht es bei der Instandhaltung. Das klingt simpel, ist in der Praxis aber eine äusserst anspruchsvolle Arbeit: Die Technologie wird immer komplexer – und das erfordert von den Spezialisten viel Fachwissen und Fachkönnen. Die Aufgaben der Instandhaltung reichen von der Diagnose, Instandsetzung und Wartung von elektronischer Ausrüstungen, Radaranlagen und Flab Systemen über Motorfahrzeuge, Geräte der Genie und Rettungstruppen bis hin zu den gepanzerten Rad- und Raupenfahrzeuge. Mechaniker und Diagnostiker sorgen dafür, dass Schäden und technische Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden und dass die Fahrzeuge und Geräte stets in genügender Anzahl vorhanden und einsatzbereit sind.

Nachschub

Ein Gegenstand befindet sich bei Punkt A (Lagerort) und muss zu Punkt B (Lieferungsort). Alles was dazwischen passiert, gehört in den den Bereich Nach- und Rückschub. Nach- und Rückschub stellt die Verbindung zwischen dem Lieferer und dem Verbraucher eines Gutes oder einer Information sicher. Die dazu nötigen Aktivitäten müssen geplant und geführt werden. Der Nachschub passiert lageabhängig und besteht hauptsächlich aus vier Bereichen: Betriebsstoffs-, Material-, Munitions- und Verpflegungsdienst. Für die Umsetzung des Prozesses kommt der Nachschubsoldat (im Zivilen Logistikassistent) zum Einsatz. Er kümmert sich um Lagerhaltung, Kommissionierung (Bereitstellung der Güter) und Lieferung.

sani

Gesundheit ist unser höchstes Gut – und die Kernkompetenz der Sanität: Die Aufgaben der Sanitätstruppen reichen von der Aufnahme von Verwundeten und Kranken in die Sanitätshilfsstelle über die Behandlung und Pflege im Spital bis hin zur Hilfeleistung für die Zivilbevölkerung. Die Sanität hat den Auftrag, die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Durch präventive Massnahmen sorgt sie dafür, dass die Truppe fit bleibt. Im Ernstfall verstärkt sie zivile Einrichtungen, z.B. Spitäler. Dank dem Einsatz der Sanität bleibt die Einsatzfähigkeit, Kampfkraft und Moral der Truppe erhalten oder wird wieder hergestellt. Die Sanität kümmert sich darum, dass Kranke und Verletzte notfallmedizinisch versorgt werden, sofern dies nicht bereits durch zivile Helfer passiert ist. Ebenfalls stellt sie sicher, dass Medikamente, Verbandsmaterial und andere Medizinalprodukte auch bei besonderen Ereignissen rasch verfügbar sind.

Verkehr

Immer auf Achse – das gilt im Bereich Verkehr und Transport (VT) besonders. Die Angehörigen von VT-Truppen regeln den Verkehr, weisen den Weg, erkunden die Strecke oder bringen Personen und Güter sicher ans Ziel. Auf der Strasse sind sie in ihrem Element.

Infos


Auftrag

Verkehrssoldat
Ein Verkehrssoldat regelt den Verkehr an der Tour de Suisse

Die Logistikbrigade 1 kann im Rahmen Ihres Auftrages folgende Einsätze leisten:

  • Die Logistikbataillone stellen sicher, dass sich die Armee rasch ausrüsten und in den Einsatz gelangen kann. Sie versorgen die Einsatzkräfte rundum und reparieren Fahrzeuge und Geräte.
  • Die Spitalbataillone sind die Reserve im Gesundheitswesen und können Menschen vielfältig helfen. Sei es für die Grundpflege einer grossen Anzahl Patienten in improvisierten Pflegestationen, für Transporte vieler Patienten oder zum Beispiel um eine grosse Anzahl Impfungen durchzuführen.
  • Das Sanitätslogistikbataillon stellt mit der Armeeapotheke Medikamente für Notlagen her.
  • Das Verkehrs- und Transportbataillon bewegt Güter und Menschen und regelt in besonderen Lagen den Verkehr.
  • Unzählige weitere Möglichkeiten zur Unterstützung von zivilen Anlässen wie Tour de Suisse, Patrouille de glaciers, Eidgenössische Feste, etc.

Kommando

Organigramm Stab

YouTube

Videobotschaft des Kommandanten

Kommandoübergabe

Podcast Maj i Gst Hayoz

Podcast Hptm Rotzer

Podcast Fachof (Hptm) Meier & Lt Liechti

Podcast Br Barilli

Publikationen

Entre agriculture et vie militaire

Jaquet

 

Agriculteur, patron de deux domaines et militaire de milice: c’est le défi que doit relever à chaque cours de répétition le soldat Jaquet.

 

Officier spécialiste (capitaine) Julien Gaspoz, officier presse et information du bataillon logistique 21

 

Cela va bientôt faire 3 ans que le soldat Jaquet a repris le domaine de son père d’une surface de 42 hectare répartie sur deux sites dont il est maintenant le patron. Son activité principale est l’élevage laitiers, qui se compose de 35 vaches et d’une cinquantaine de jeunes bétails, nécessaire au renouvellement du troupeau. En plus de l’activité principale, il cultive des céréales pour l’alimentation de son troupeau et l’alimentation humaine.

Comment se déroule une journée en tant qu’agriculteur?

Cela dépend des saisons. En hiver, on commence vers 5h30 pour traire les vaches, les nourrir et livrer le lait à la laiterie. Ensuite, on déjeune, on prépare les fourrages pour la journée, le foin et les pommes de terre, on s’occupe des litières. Le reste de la journée, on entretien les machines et les bâtiments. A la fin de la journée, on sort les vaches sur une aire d’attente pour nettoyer l’intérieur du bâtiment et ensuite pouvoir traire les vaches et livrer le lait. On finit la journée avec un petit contrôle vers les 22h00. L’été, c’est un peu différent, car on sort directement les vaches après le déjeuner pour qu’elles puissent manger de manière autonome dehors et pour pouvoir nettoyer leurs places. Le reste de la journée, on s’occupe de l’entretien des cultures. Vers les 16h30, on rentre les vaches. Durant la belle saison, nous nous occupons des cultures et de la récolte de fourrage pour l’hiver.

Quel est ton parcours militaire?

J’ai commencé l’école de recrues en octobre 2011 dans les troupes de circulation et transport en tant que chauffeur à la caserne de Drognens. Je suis passé soldat en mars 2012 et ai terminé mon école de recrues à la caserne de la Poya à Fribourg. Actuellement, il me reste un cours et demi pour finir mes jours.

Qu’est-ce que l’armée t’a apporté?

D’un point de vue professionnel, le permis poids lourd que j’ai eu grâce à l’armée m’a beaucoup apporté, car je suis pompier volontaire et je suis devenu chauffeur machiniste. En cas d’alarme, je prends les commandes du camion et je gère ce dernier durant l’intervention. Ce permis m’apporte aussi de la sécurité, car si un jour j’ai besoin d’un revenu accessoire, cela me permet de me diversifier en tant que chauffeur professionnel et de combler mes dépenses.

D’un point de vue moral, je dirais que pendant mes jours de service, l’armée me fait connaitre des gens avec lesquels je peux échanger, parler et rigoler. Cela me change de mon métier qui ne me permet malheureusement pas de côtoyer des personnes tous les jours. J’ai par exemple pu échanger avec d’autres camarades agriculteurs, mais dans des cantons différents.

Comment fais-tu pour concilier ton travail avec tes obligations militaires?

Cette année, j’ai pu m’arranger avec mon commandant de compagnie pour pouvoir avoir des congés durant la semaine. Beaucoup de personnes ne comprennent pas nos contraintes au niveau de l’agriculture. Nous travaillons dans un contexte familial et ce n’est pas aussi simple que dans une grande entreprise où la personne absente peut être remplacée par quelqu’un d’autre. Chez nous, il manque quelqu'un et il n’y a pas forcément de remplaçant. Durant l’hiver, c’est assez simple, mais dès le mois de mars, ça devient compliqué. Par exemple l’année passée, j’ai dû reporter mon cours de répétition, car il tombait en juillet pendant les moissons.


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