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Schweizer Armee investiert weiter in eine grüne Zukunft

Mit der Einführung der Elektromobilität nimmt die Schweizer Armee ihre Verantwortung für die Umwelt wahr. Ab 2024 werden für die Flotte der leichten Betriebsfahrzeuge, sofern technisch möglich, nur noch Autos mit E-Antrieb beschafft. Damit leistet die Gruppe Verteidigung ihren Beitrag zum Ziel des Bundesrates, den CO2-Ausstoss des VBS bis 2030 um mindestens 40% gegenüber 2001 zu reduzieren.

19.01.2023 | Kommunikation Verteidigung, Simon Grunder

Bereits heute bestreiten rund 90 Berufsmilitärs ihren Alltag mit einem Elektrofahrzeug. ©VBS/DDPS, DMA

Die Armeeführung hat in der Vergangenheit entschieden, dass die Reduktion der Emissionen zu einem grossen Teil durch fossilfreie Treibstoffe sowie die laufende Ablösung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb erfolgen soll. Dadurch werden die Vorgaben des «Aktionsplans Energie und Klima VBS» umgesetzt. Daniel Schumacher, Chef Fachstelle Personenwagen, freut sich, dass die Armee nachhaltig plant: «E-Mobilität ist Teil der Lösung und bietet enorm viel Chancen.»

Pilotversuch mit Berufsmilitärs

In diesem Zusammenhang führte die Logistikbasis der Armee in den letzten drei Jahren (2020-2022) ein Pilotprojekt mit Elektrofahrzeugen durch, an dem rund 143 Berufsmilitärs freiwillig teilnahmen und davon bereits heute 90 einen E-Dienstwagen fahren. Weitere 80 nutzen einen Plug-in-Hybrid. Dank diesen Massnahmen konnten rund 2 Millionen Kilometer zurückgelegt werden und dadurch rund 100'000 Liter fossiler Treibstoff und rund 250 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt erlauben es nun, konsequent und grossflächig das Anliegen Elektromobilität weiter voranzutreiben.

Elektrofahrzeuge auch für Verwaltung

Konkret geht es auch darum, auch für Verwaltung und die Betriebe grundsätzlich nur noch Personen- und Lieferwagen mit E-Antrieb zu beschaffen. Im Jahr 2024 führt die LBA eine weitere Tranche mit rund 140 Elektrofahrzeugen ein. Zudem wird in Thun ein Pilot mit zwei Lastwagen mit Elektroantrieb und zwei Lastwagen mit Wasserstoffantrieb vorbereitet. Dabei ist eine Herausforderung der Auf- und Ausbau des Lade-Netzes für Bundesfahrzeuge. Obwohl es in der Schweiz bereits rund 8'900 Ladestationen gibt, sind zusätzliche Anstrengungen für ein bundeseigenes Netz nötig. Aus Sicherheitsgründen dürfen an diesen Stationen nur Fahrzeuge des Bundes geladen werden. Für den Bau von rund 300 Ladepunkten an rund 50 Standorten stellt die Armee insgesamt rund 17.5 Millionen Franken bereit. Dieses Netz soll 2023 realisiert werden. Mit der Einführung der Elektromobilität leistet die Gruppe Verteidigung ihren Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstosses und nimmt so ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und den jetzigen und zukünftigen Generationen wahr.


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