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PC-21-Flotte erreicht 20'000 Flugstunden

Rund elf Jahre nach Einführung hat die PC-21-Flotte der Schweizer Luftwaffe am 20. Februar 2019 20'000 Flugstunden absolviert.

20.02.2019 | Kommunikation Verteidigung, Saskia Graber

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Seit 2008 wird die Pilatus PC-21 von der Schweizer Luftwaffe als Schulungsflugzeug eingesetzt. Mit dem Überschreiten der Marke von 20'000 Flugstunden hat die acht Maschinen umfassende Flotte einen Meilenstein erreicht.

Neue Wege bei der Ausbildung

Mit der Einführung der PC-21 beschritt die Schweizer Luftwaffe einen weltweit neuen, vielbeachteten Weg in der Pilotenausbildung im Bereich Kampfjet. Durch sie wurde der Schritt vom modernen Propellerflugzeug direkt auf den F/A-18-Kampfjet erst möglich. Der Umweg über F-5 Tiger wurde dadurch obsolet. Somit konnten die Ausbildungskosten halbiert und der Ausstoss von Schadstoffen gegenüber dem vorherigen Ausbildungsprogramm um rund 90 Prozent reduziert werden.

Das Aufgabenspektrum der Pilatus PC-21 umfasst heute grosse Teile der Ausbildung angehender Kampfjetpiloten. Auf der PC-21 werden die Grund- und Fortgeschrittenenausbildung absolviert, aber auch der Luftkampf sowie die Blind- und Kunstflugschulung trainiert. Dazu ist die PC-21 bestens ausgerüstet: Avionik und Systeme genügen modernsten Ansprüchen.

Flotte mit acht Flugzeugen

Die Schweizer Armee verfügt insgesamt über acht PC-21 Turboprop-Trainingsflugzeuge. Die ersten sechs Maschinen wurden 2008 eingeführt. Aufgrund der guten Erfahrungen wurden in einem zweiten Schritt im April 2012 weitere zwei Flugzeuge angeschafft.