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Militärpolizei hilft Drogenkurier zu stellen

Durch die gute Zusammenarbeit der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), der Schaffhauser Polizei, der Militärpolizei und den Angehörigen des Gebirgsinfanteriebataillons 91 konnte während des laufenden Corona-Assistenzdienstes am Zoll in Thayngen eine beachtliche Menge Kokain beschlagnahmt werden.

13.07.2020 | Kommunikation Kommando Militärpolizei

Ein Militärpolizist unterstützt die Eidgenössische Zollverwaltung während der Coronakrise am Grenzübergang in Thayngen.
Ein Militärpolizist unterstützt die Eidgenössische Zollverwaltung während der Coronakrise am Grenzübergang in Thayngen.

Rasch und unbürokratisch haben 50 Angehörige der Militärpolizei Berufskomponente während des Corona-Einsatzes die Eidgenössische Zollverwaltung an der Grenze im Assistenzdienst unterstützt. Aufgrund der ähnlichen Grundausbildung wie die der Grenzwächter konnten die Militärpolizisten bei den noch offenen Grenzübergängen produktiv eingesetzt werden. Vornehmlich übernahmen sie dabei die Überprüfung der für einen Grenzübertritt nötigen Dokumente. Doch das Einsatzspektrum reichte viel weiter. Am Nachmittag des 16. April nämlich waren diensthabende Militärpolizisten in die Verhaftung eines Drogenkuriers involviert.

 

30 Kilogramm Kokain

Bei einer routinemässigen Kontrolle durch die Spezialisten der Eidgenössischen Zollverwaltung am Grenzübergang Thayngen (SH) wurde bei einem einreisenden LKW im Innern des Sattelaufliegers 30 Pakete Kokain von jeweils einem Kilogramm Gewicht gefunden. Bei der Beschlagnahmung der 30 Kilogramm Kokain sowie der anschliessenden Festsetzung des Fahrers haben die Militärpolizisten aktiv unterstützt. Der Chauffeur des LKW wurde anschliessend von der Schaffhauser Polizei verhaftet. Bei der gesamten Aktion waren ebenfalls Angehörige des Gebirgsinfanteriebataillons 91 beteiligt, welche unter anderem an der Schaffhauser Grenze zu Deutschland im Assistenzdienst eingesetzt wurden.
Das Lastfahrzeug und der Sattelauflieger wurden durch die Untersuchungsbehörde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Schaffhauser Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen geführt.