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SWISSCOY Update

Seit einigen Wochen ist nun auch das Liaison and Monitoring Team Mitrovica des SWISSCOY Kontingents 43 komplett vor Ort. Unter der Führung des Team Commanders, Maj Robin Gubler, gewöhnen sich die Angehörigen langsam an ihr Zuhause für die nächsten sechs Monate und auch aneinander.

23.10.2020 | SWISSINT

Seit einigen Wochen ist nun auch das Liaison and Monitoring Team Mitrovica des SWISSCOY Kontingents 43 komplett vor Ort.
Seit einigen Wochen ist nun auch das Liaison and Monitoring Team Mitrovica des SWISSCOY Kontingents 43 komplett vor Ort.

Dicht bewaldete Hügellandschaften umgeben den Bezirk, der in der albanischen Sprache Mitrovicë und in der serbischen Sprache Kosovska Mitrovica heisst. Mitrovica befindet sich im Norden des Kosovos und liegt am südwestlichen Fusse des Kopaonik-Gebirges. Die Stadt wird durch den Fluss Ibar zweigeteilt. Die Quelle des Ibar entspringt in Montenegro und führt den Fluss durch Montenegro, durch den Kosovo und schliesslich nach Serbien. Die Austerlitz-Brücke verbindet den nördlichen, überwiegend serbisch-sprechenden und den südlichen, überwiegend albanisch-sprechenden Teil von Mitrovica. Die Trennung des Bezirks findet nicht nur durch den Fluss statt, sondern auch durch verschiedene Verwaltungseinheiten und Schulen. Während der grössere Süden Teil der Gemeinde Mitrovica e Jugut ist, bildet der Norden die Gemeinde Severna Kosovska Mitrovica. Der Bezirk ist Heimat für viele verschiedene Ethnien. So wohnen neben Kosovo-Albanern und Kosovo-Serben auch Minderheiten wie die Bevölkerungsgruppe der Romas in eigenen Quartieren.

 

Seit einigen Wochen ist nun auch das Liaison and Monitoring Team des SWISSCOY Kontingents 43 komplett vor Ort. Unter der Führung des Team Commanders, Maj Robin Gubler, gewöhnen sich die Angehörigen langsam an ihr Zuhause für die nächsten sechs Monate und auch aneinander. Denn das Leben im Haus – quasi eine WG – ist in einer so grossen Gruppe auch herausfordernd. „Wir sind elf Leute, das muss sich zuerst etwas einpendeln. Und für elf Personen zu kochen ist gar nicht so einfach!“, so Gubler. Er ist aber zufrieden mit dem Team und der Area of Responsibility. „Wir haben hier etwas zu tun, egal was kommt. Wir haben den Süden und den Norden, irgendwo passiert immer etwas!“ – gute Voraussetzungen also für ein LMT. So waren auch die ersten Wochen für das Team nicht langweilig und sie führten bereits zahlreiche Meetings, wobei die Arbeit auf vier Sub-Teams aufgeteilt ist.

 

Auch wenn sie aktuell noch mehrheitlich in diesen kleinen Gruppen arbeiten gibt es Momente, in denen sich alle zusammen austauschen können. „Am Mittag essen wir jeweils zusammen, so sieht man alle mindestens einmal pro Tag“, so Lt Quirin Kurath, welcher als Observer des LMT arbeitet. Es ist auch ein sehr sportliches Team, welches sich in Mitrovica gefunden hat. Sie trainieren oft zusammen und pushen sich gegenseitig mit Challenges, erzählt Kurath.