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Schweizer Kampfjets identifizieren italienisches Zivilflugzeug

Luftpolizeidienst-Einsatz der Luftwaffe: Über der Innerschweiz überprüften zwei F/A-18 aus Payerne im Rahmen des Luftpolizeidienstes ein ziviles Flugzeug ohne Funkkontakt.

05.07.2019 | Kommunikation Verteidigung, Fahrettin Calislar

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Einsatz im Rahmen des Luftpolizeidienstes der über der Innerschweiz (Symbolbild: VBS)

Am Mittag des 5. Julis 2019 hoben zwei bewaffnete F/A-18-Kampfflugzeuge vom Militärflugplatz Payerne aus zu einem Alarmstart ab. Der Einsatz geschah auf Befehl der Einsatzzentrale Luftverteidigung im Rahmen des Luftpolizeidienstes. Der Auslöser war ein ziviles Flugzeug des Typs PC-12 ohne Funkkontakt. Es flog von Italien aus kommend in den Schweizer Luftraum ein. Über dem Wägitalersee trafen die Kampfjets auf das Zivilflugzeug. Sie konnten es visuell identifizieren. Der Funkkontakt wurde wieder hergestellt, und das zivile Flugzeug setzte seine Reise Richtung Deutschland fort.

Aufgrund der knappen Zeit flogen die beiden F/A-18 oberhalb von 10'000 Metern über Meer mit Überschall. Die Mission wurde mit Italien und Deutschland eng koordiniert.