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Schweizer Armee schafft beste Bedingungen für die Patrouille des Glaciers

Die Patrouille des Glaciers ist kein gewöhnliches Rennen. Sie ist ein Hochgebirgswettkampf, bei dem die Teilnehmer an ihre Grenzen gehen. Der traditionelle Skitouren-Anlass geht Mitte April in zwei Teilen über die Bühne. Dieses Jahr sind 1600 Dreierteams am Start. Die Schweizer Armee als Organisatorin will trotz schwieriger Wetterverhältnisse ein sicheres und spannendes Rennen gewährleisten.

12.04.2018 | Kommunikation Verteidigung

Ein Helikopter startet zu einem Transportflug auf dem provisorischen Flugplatz Satarma in Arolla.
Helikopter, die vom provisorischen Flugplatz Satarma bei Arolla aus starten, ermöglichen die Lufttransporte zu den Posten.

Die Teilnehmer der 20. Patrouille des Glaciers verteilen sich aus Sicherheitsgründen auf zwei Starts: in der Nacht vom Dienstag, 17. April auf den Mittwoch, sowie vom Freitag, 20. April, auf den Samstag. Das renommierte Skitouren-Rennen führt auf der Langstrecke über 110 Leistungskilometer mit einem Aufstieg von total 3400 Höhenmetern von Zermatt nach Verbier. Die Kurzstrecke beginnt in den frühen Morgenstunden in Arolla und endet nach 53 Leistungskilometern ebenfalls in Verbier.

Die Schweizer Armee organisiert den Traditionsanlass, an dem neben 1100 zivilen auch rund 500 militärische Teams teilnehmen. Die Organisatoren und rund 800 Armeeangehörige arbeiten auf Hochtouren, um den sicheren Rennverlauf zu gewährleisten. Während die Basis des PdG-Kommandos in Sion eingerichtet ist, werden die Lufttransporte von einem provisorischen Helikopter-Flugplatz in Arolla ausgeführt. Erfahrungsgemäss werden insgesamt über 200 Tonnen Material auf die verschiedenen Posten entlang der Strecke verteilt.

Laut dem Kommandanten PdG, Oberst Max Contesse, befinden sich die Vorbereitungsarbeiten im Zeitplan. Dies, obschon rasch wechselnde Wetterverhältnisse, Lawinengefahr wegen schwankender Temperaturen und überdurchschnittlich viel Schnee die Arbeiten erschweren. «Es spricht nichts gegen eine Durchführung der PdG 2018», so Contesse. Allerdings fällt das Kommando den Entscheid, ob das Rennen durchgeführt, verschoben oder abgesagt wird, jeweils lediglich eine Stunde vor dem Start aufgrund der aktuellsten Wetterdaten.

Die Patrouillen können neu während des Rennens mittels der «Patrouille-des-Glaciers-App» getrackt werden.