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Luftpolizeidienst: Übung in Payerne

Zur Erhöhung der Sicherheit im Schweizer Luftraum wird bis Ende 2020 schrittweise der Rund-um-die-Uhr-Luftpolizeidienst eingeführt. Um auf den künftigen 24-Stunden-Betrieb optimal vorbereitet zu sein, übte die Luftwaffe vom Montag, 19. März um 8 Uhr bis Dienstag, 20. März um 20 Uhr, während 36 Stunden den Dauerbetrieb.

21.03.2018 | Kommunikation Verteidigung

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Der Hauptstandort für den Luftpolizeidienst 24 (LP24) ist der Militärflugplatz Payerne.

Am Montag, den 19. März, fand auf dem Militärflugplatz Payerne ab 18 Uhr bereits die vierte 24-Stunden-Luftpolizeidienst-Übung der Schweizer Armee statt. Mechaniker und Piloten der Luftwaffe und diverse Mitarbeiter der Logistikbasis der Armee, der Führungsunterstützungsbasis und der Skyguide verbrachten die Nacht auf dem Flugplatz, um einen durchgehenden Betrieb während insgesamt 36 Stunden sicherzustellen. Diese Bereitschaftsübungen haben zum Ziel, die Abläufe des Luftpolizeidienst 24 durchzuspielen und zu optimieren. Die Umstellung vom Ein-Schicht- auf einen Mehr-Schicht-Betrieb bringt diverse personelle und organisatorische Änderungen mit sich, beispielsweise die Arbeitsübergabe bei Schichtwechsel.

Seit dem 2. Januar 2017 stehen an 365 Tagen von 8 bis 18 Uhr zwei bewaffnete Flugzeuge der Schweizer Armee für einen Luftpolizei-Einsatz bereit. Rund um die Uhr überwachen die Mitarbeiter der Einsatzzentrale Luftverteidigung in Dübendorf zudem den Luftraum per Radar. Die Schweizer Armee baut den Luftpolizeidienst in zwei Schritten weiter aus: 2019 und 2020 werden täglich zwei bewaffnete Kampfflugzeuge von 6 bis 22 Uhr bereitstehen, ab Ende 2020 schliesslich rund um die Uhr. Mit der Einführung des 24-Stunden-Luftpolizeidienstes erhält die Schweizer Armee die Möglichkeit, jederzeit mit Kampfjets zu intervenieren, sofern es die Situation erfordert. Der Luftpolizeidienst 24 bedeutet somit eine Erhöhung der Sicherheit im Schweizer Luftraum.