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Das Geb Inf Bat 91 lädt ein: Der Behördentag 2021

Hoher Besuch beim Gebirgsinfanteriebataillon 91 (Geb Inf Bat 91)! Am Ende der zweiten WK-Woche hat der diesjährige Behördentag stattgefunden. Der Behördentag bietet geladenen Gäste aus Militär und Politik einen Einblick in die Arbeit des Geb Inf Bat 91.

09.07.2021 | Gebirgsinfanteriebataillon 91

Titelbild
Bataillonskommandant erklärte den Gästen den aktuellen Stand der Truppe. ©VBS/DDPS, Marco Gräzer

Das Geb Inf Bat 91 gastiert im aktuellen WK in der Innerschweiz. An vier verschiedenen Standorten wurden die einzelnen Kompanien aufgeteilt. Eine logistische Herausforderung, welche eine optimale Zusammenarbeit zwischen Bataillon und vielen Akteuren und Vertretern der Region voraussetzt. Diese gelungene Kooperation hat das Geb Inf Bat 91 mit einem Behördentag verdankt. Auch ehemalige Stabsmitglieder des Bataillons, Vertreter kantonaler Militär- und Zivilschutzstellen sowie der Kommandant der Territorialdivision 3, Divisionär Lucas Caduff, liessen es sich nicht nehmen, teilzunehmen.

Besuch von Chur bis Erstfeld

Der Behördentag begann für einige Gäste aus dem Göttikanton Graubünden bereits am frühen Morgen, als sie auf dem Waffenplatz Chur mit dem Transporthelikopter 06, besser bekannt als «Super Puma» nach Erstfeld geflogen worden, wo die Innerschweizer Kollegen bereits auf sie warteten. Nach einem Begrüssungskaffee erhielten die Gäste bei einer Präsentation des Bataillonskommandanten, Oberstleutnant im Generalstab Michael Lampert, einen Überblick der aktuellen Situation des Geb Inf Bat 91. Danach folgte die Vorstellung verschiedener Bereiche.

Den Start machte Hauptmann Cordula Nicollier; sie ist für das Lageverfolgungszentrum (LVZ) des Bataillons zuständig. Im LVZ laufen alle Informationen der eigenen Verbände und von externen Stellen zusammen. Im LVZ-Team verarbeitet diese Meldungen und erstellt laufend ein möglichst aktuelles Gesamtbild der Lage. Dafür zuständig, dass Hauptmann Nicollier die Informationen jeweils erhält, ist Wachtmeister Kubli, welcher hinter dem Gebäude auf die Gäste wartete. Vor dem neuen Kommando-Duro, welcher mit dem neuen «Führungs- und Informationssystem HEER» ausgestattet ist, hat er den Anwesenden die Aufgaben eines Führungsstaffelsoldaten und die Theorie zur Informationsverbreitung erklärt. Die Möglichkeit, das Fahrzeug mit seinen vielen technischen Tools auch von Innen begutachten zu können, stiess bei den Gästen auf grosses Interesse. 

Besuch der Übung «Enzian 21»

Der nächste Termin war der Besuch der Kompanieübung «Enzian 21» in Amsteg. Nach der eher ruhigen Anfangsphase des Behördentags fanden sich die Gäste bei dieser Übung in einem gefühlten Kugelhagel wieder. Mit Markiermunition versuchte die Truppe der Kompanie 3 über und unter den Gästen, den Feind in einer Fabrikhalle zu bekämpfen. Während der Übung wandte sich Oberstleutnant im Generalstab Lampert sowie die Übungsleitung regelmässig den Besuchern zu und erklärte ihnen, was der aktuelle Stand der Truppe ist und welche nächsten Schritte notwendig sind, um den Gegner zu bekämpfen.

Nach einer kulinarischen Stärkung wartete schon das nächste Highlight. Ein Flug mit dem Superpuma von Amsteg nach Altmatt, Rothenturm zur Übung «Caccia 21» stand auf dem Programm. Ein fast wolkenloser Himmel hat dabei dafür gesorgt, dass dieses Erlebnis den Gästen bestimmt lang in Erinnerung bleiben wird.

Besuch der Übung «Caccia 21»

Auf der Altmatt angekommen, konnten die Gäste aus sicherer Entfernung die Kompanie 2 bei ihrer Kompanieübung «Caccia 21» begutachten. Auch hier führte Kommandant Lampert die Gäste durch die Übung, welche mit lautstarken Sprengungen und Schusswechseln gespickt war. «Caccia 21» beinhaltete sogar einen weiteren Super-Puma, welcher im Rahmen der Übung verwundete Personen evakuierte.

Am Ende des Tages blickte Kommandant Lampert auf einen gelungenen Tag zurück und überreichte den Gästen als Dank für ihre Teilnahme ein kleines Präsent mit lokalen Köstlichkeiten. Für die Bündner Delegation ging es als Tagesabschluss auf dem Luftweg wieder zurück nach Chur.

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