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9/11 und das WEF

Am 21. Januar fällt der Startschuss zum 50. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Anlässlich des Jubiläums blickt Cuminaivel in einer täglichen Serie zurück und beleuchtet historische, überraschende und manchmal auch lustige Ereignisse des legendären Jahrestreffens.

15.01.2020 | CUMINAIVEL | ni

T4 Kofi
Damaliger Uno-Generalsekretär Kofi Annan hält die Schlussrede am WEF in New York. Das Jahrestreffen fand als Zeichen der Solidarität nach den 9/11-Anschlägen in Manhattan statt.

 

Die Bilder sind unvergessen und dürfte jeder AdA schon einmal im TV gesehen haben: die Terroranschläge vom 11. September in New York. An jenem sonnigen Dienstagmorgen steuerten Terroristen zwei Flugzeuge in die World Trade Center – zwei Wolkenkratzer im Süden Manhattans. Auch die US-Hauptstadt Washington D.C. und das US-Verteidigungsministerium Pentagon waren betroffen. Insgesamt kamen fast 3000 Menschen ums Leben. An diesem Tag hat sich nicht nur das Leben der Amerikaner für immer verändert, sondern auch der Einsatz für die Schweizer Armee am WEF. Seither haben sich die Sicherheitsstandards gerade bezüglich Luftraum komplett verändert, wie Oberst i Gst Felix Stoffel Cuminaivel erklärt. «Der bewaffnete Schutz des Luftraums hat Einzug gehalten.»

 

Im Jahr nach den verheerenden Anschlägen fand das Weltwirtschaftsforum ausnahmsweise in New York statt. Hintergrund waren einerseits Sicherheitsbedenken, die nach 9/11 neu aufkamen, sowie Drohungen von Globalisierungsgegnern mit schweren Demonstrationen. Andererseits wollten die Organisatoren des WEF auch ein Zeichen setzen: Solidarität mit New York – jener Stadt, die am 11. September 2001 so schwer getroffen wurde.