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Die Schweizer Armee hilft beim Schutz des Flughafen Zürich

Im Rahmen der Übung «SKILL 19» haben Angehörige der Territorialdivision 4 den Schutz des Zürcher Flughafens sowie die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden trainiert.

14.10.2019 | Ter Div 4

Fahrzeugkontrolle vor der Kaserneneinfahrt
Fahrzeugkontrolle vor der Kaserneneinfahrt

Die Territorialdivision 4 ist das Bindeglied zwischen der Schweizer Armee und zivilen Organisationen. Im Rahmen dieses Auftrages ist der Verband in Krisenzeiten auch für den Schutz kritischer Infrastruktur in den Kantonen Zürich, St.Gallen, Thurgau, Appenzeller Ausser- und Innerrhoden sowie Glarus zuständig. Eine solche kritische Infrastruktur im Raum der Territorialdivision 4 ist der Flughafen Zürich. Als wichtiges Drehkreuz für den Luftverkehr sowie in seiner Funktion beim Import und Export von Waren ist der Flughafen für die Schweizer Bevölkerung von grosser Bedeutung und ein Lebensnerv der Schweiz.

Die Übung «SKILL», die Abkürzung steht für «Schutz kritischer Infrastrukturen lernen leisten», findet seit 2018 ein- bis zweimal im Jahr statt. Vom 7. bis 11. Oktober 2019 waren rund 400 Angehörige des Infanteriebataillons 65 und Geniebataillons 23 rund um den Flughafen im Einsatz. Die Schweizer Armee würde im Krisenfall die Behörden des Kantons Zürich beim Schutz des Flughafens zeitlich begrenzt unterstützen, diese Zusammenarbeit wurde im Rahmen von «SKILL 19» trainiert. Die Soldaten waren an einem Eingangstor sowie Objekten rund um den Flughafen wie einem Tanklager, einer Radaranlage sowie einem Rechenzentrum im Einsatz. Im Übungsszenario sorgte die Territorialdivision 4 während einer angespannten Lage für Sicherheit, in Zusammenarbeit mit zivilen Sicherheitsorganen und privaten Sicherheitsfirmen. Auf ziviler Seite waren die Flughafen Zürich AG, die Zürcher Kantonspolizei sowie die Flugsicherung Skyguide beteiligt.

Während «SKILL» lief der Betrieb des Zürcher Flughafens mit täglich 700 Starts und Landungen nahtlos weiter. «Genau diese Ausgangslage hat die Übung so spannend und wertvoll gemacht. Wir konnten an einem realen Objekt und unter den Augen der Zivilbevölkerung trainieren», sagte Divisionär Willy Brülisauer, der Kommandant der Territorialdivision 4.