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Gefechtsschiessen im Gebirge

Die Kompanie 1 des Infanteriebataillons 97 hat während des diesjährigen Wiederholungskurses das Kompanie-Gefechtsschiessen im Alpenraum Sarnen / Glaubenberg absolviert. Allen simulierten Widerständen und Szenarien zum Trotz konnten Soldaten und Kader beweisen, dass sie ihr Handwerk beherrschen.

27.09.2018 | PIO Inf Bat 97, Kommunikation Verteidigung

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Die Kompanie 1 des Infanteriebataillons 97 drängt die Gegenseite erfolgreich in die letzte Stellung zurück.

Das Szenario um die Übung sah zwei feindliche Gruppierungen im Raum Sarnen / Glaubenberg vor. Diese seien für verschiedenste sich häufende Angriffe verantwortlich und wurden im Gebirge vermutet. Sensoren und Späher der Infanterie, welche die Nachrichtenbeschaffung im Raum betrieben, bestätigten diese Annahmen.

Entsprechend befahl der Bataillonskommandant die Durchsuchung und Sicherung der Geländekammer, in welchem die Gegenseite vermutet wurde. Kurz nach dem Einfliessen in den Raum gerieten die Radschützenpanzer unter Beschuss. Durch den Einsatz des 12,7-mm-Geschützes wurde dieser erwidert, während die Truppen abgesessen den Auftrag erfüllten.

Verwundeten-Szenario bringt Truppen nicht aus dem Rhythmus

Nachdem eine erste Feuerüberhand erlangt wurde, stiessen weitere Züge in gepanzerten Fahrzeugen vor, um Land zu gewinnen. Während des Stellungsbezugs wurde die Truppe mit weiteren Szenarien konfrontiert. So galt es beispielsweise einen Wachtmeister medizinisch zu versorgen, der von einer Sturmgewehrpatrone am Bein getroffen worden war. Die betroffene Einheit reagierte umgehend mit dem Aufbau von Feuerunterstützung zur Abdeckung der Sanitätsdienst leistenden Kameraden.

Die letzte Stellung

Trotz eines verwundeten Gruppenführers gelang es den Truppen in der zweiten Stellung die Feuerhoheit zu erlangen. Die Gegenseite schien sich nun in die verbleibende höchstgelegene Position zurückzuziehen. Während diesem Rückzug visierte der dritte Zug die letzte schutzbietende Geröll-Barrikade an. Währenddessen zerstörten Sprengladungen die gegnerischen Kommunikationsmittel. Binnen kurzer Zeit konnte dank dem Einsatz von Handgranaten und leichten Maschinengewehren der Gegner in die Knie gezwungen werden.

Fazit des Übungsleiters

Standesgemäss rekapitulierte der Übungsleiter die Übung mit der ganzen Kompanie und würdigte dabei die Motivation und den Einsatzwillen der Truppe. Die Bereitschaft der Truppe nach nur drei Tagen im Dienst sei bemerkenswert - die Übungsbesprechung wurde mit der Notenbewertung «sehr gut» abgeschlossen.

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