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Feuer frei in der Surselva

Rund 8 100 Schützinnen und Schützen haben am Bündner Kantonalschützenfest ihre Treffsicherheit bewiesen. Mit dabei waren auch Armeeangehörige der Territorialdivision 3. Sie haben am 21. Juni 2018 anlässlich des Kantonalschützenfestes an einem Militärwettkampf teilgenommen.

21.06.2018 | Fachof Fabio Theus

Feuer frei in der Surselva 3

Aus allen Landesteilen reisten die Schützinnen und Schützen in die Surselva. Gemeldet waren über 6650 300-m-Gewehr-, 450 50-m-Gewehr- und mehr als 620 Pistolenschützen (25/50 m). An insgesamt 14 Standorten zwischen Flims und Sedrun zeigten die Teilnehmenden ihr Können. In den Schiessständen fanden im Vorfeld des Anlasses gar Ausbildungstage statt. Dabei hörten die Schützinnen und Schützen stets auf die Weisungen des Bündner Schiessoffiziers Jöri Kaufmann. Auch für die Helfer waren es lange Arbeitstage. Die ersten Schüsse fielen bereits um 7.30 Uhr. Die Funktionäre mussten sich daher schon ab 5 Uhr in den Schiessständen einfinden. Und Arbeitsschluss war oft erst um 22 Uhr.

Das Festzentrum befand sich auf dem Gelände des ehemaligen Militärdepots in Rueun. Dort konnten sich die Schützinnen und Schützen mit Feinkost verpflegen lassen. Denn am Herd stand unter anderem der Gault-Millau-Koch Guido Sgier aus Andiast. Auf der Menükarte standen auch einheimische Gerichte wie etwa Capuns. An den insgesamt zehn Wettkampftagen waren 10 000 Mahlzeiten nötig. Nun aber zurück zum Sport. In den Schiessständen wurden 69 Scheiben für die 300-m-Gewehrschützen, zwölf Scheiben für die 50-m-Gewehrschützen, zehn Scheiben für die 50-m-Pistolen, sowie acht Scheiben für die 25-m-Pistolenschützen gestellt.

Die Territorialdivision 3 war anlässlich des 25. Kantonal-Schützenfestes Graubünden ebenfalls vertreten. Organisiert wurde ein Militärwettkampf. Daran teilgenommen haben sowohl Gruppen als auch Einzelschützen. Dabei können die Armeeangehörigen der Territorialdivision 3 auf erfolgreiche Resultate zurückschauen. Adj Uof Schuler hat im Einzelwettkampf in beiden Kategorien den ersten Patz erreicht. Im Gruppenwettkampf durfte die Territorialdivision 3 den ersten wie auch den dritten Platz für sich in Anspruch nehmen.