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Fliegerabwehr zum Anfassen

Bei strahlendem Sonnenschein und einem der ersten wirklich schönen Frühlingstage fanden am 7. April 2018 rund 800 Besucher den Weg zum Tag der Angehörigen der Flab RS 33 auf dem Kasernenareal in Emmen. Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde von Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren hatten die Möglichkeit, die Systeme Rapier und M-Flab hautnah kennenzulernen. Für den Projektleiter, Maj Christoph Schori stand dann auch die «Flab zum Anfassen» im Vordergrund: «Es geht nicht darum eine Show abzuliefern, sondern zu zeigen, was die Truppe lernt und wie die Einsätze aussehen.»

16.04.2018 | Fachof David Eichler, Komm Gr LVb Flab 33

Bei der Zugschule durften auch Besucherinnen mitmarschieren
Bei der Zugschule durften auch Besucherinnen mitmarschieren

Präsentation der Flab-Mittel…

Nach der Begrüssung durch den Schulkommandanten Oberst i Gst Jean-Pierre Speich präsentierten die Rapier- und M-Flab-Batterien ihre Waffensysteme. Auf dem Radarhügel oberhalb der Kaserne und auf der Bucherwiese vor derselben hatten alle Besucher die Möglichkeit hautnah zu erleben, wie die verschiedenen Systeme funktionieren. Manch einer konnte sich selbst davon überzeugen, wie anstrengend es ist, eines der sieben Tonnen schweren M-Flab-Geschütze mittels Zugseilen zu bewegen.

…der Kommandoposten und Übermittler…

Auch die Übermittler demonstrierten den Besuchern, wie wichtig es ist, dass die Kommunikation innerhalb der Fliegerabwehr einwandfrei funktioniert. Ohne Kommunikation ist kein koordinierter Einsatz der Flab möglich. Im Kommandoposten konnten sich die Besucher einen Eindruck davon verschaffen, wie und wo die Fäden im Einsatz zusammenkommen und der Einsatz koordiniert und geplant wird.

…sowie der Armee-Ausrüstung

Wer wollte, konnte mit Marschgepäck einen kleinen Hindernisparcours absolvieren, mit dem Schiesssimulator zum Sturmgewehr Zielübungen machen, oder beim San-Stand lernen, wie ein Defibrillator funktioniert.

Am Nachmittag standen die traditionellen Tenue-Shows auf dem Programm. So erhielten die Besucher einen Einblick in die aktuelle Armee-Mode. Natürlich zeigten sich die Rekruten und Kader auch bei der formellen Ausbildung und Zugschule von der besten Seite. Der eine oder andere witzige Einfall sorgte dabei für Lacher und gute Laune. Um 1500 hiess es dann Hauptverlesen und Abtreten. Ersteres aktiv nur für die Truppe, zweiteres auch für deren Angehörige. Es war ein interessanter, herzlich-freundlicher und aufschlussreicher Tag für alle.