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Lehrverband Panzer und Artillerie

Durchschlagskraft

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Der Lehrverband Panzer/Artillerie vereint die schweren mechanisierten Mittel der Schweizer Armee. Er bildet Kader und Soldaten zugunsten des Heeres, den Mechanisierten Brigaden und den Stabsbataillonen der Territorialdivisionen aus. Im Zentrum der Ausbildung steht die Armeeaufgabe Verteidigung.

Die anspruchsvolle und fordernde Ausbildung erfolgt auf modernsten Simulatoren sowie den Echtsystemen und befähigt Kader und Soldaten ihre Mittel im Verbund einzusetzen.

Die Waffenplätze Thun und Bière bilden die Hauptstandorte der Grundausbildung. Die Gefechtsausbildung der Kader und Soldaten erfolgt auf dem Waffenplatz Bure, der mit seinem Gelände und der Ortskampfanlage Nalé vielfältige Möglichkeiten zur intensiven Schulung bietet. Die Schiessausbildung der schweren Systeme im Verbund erfolgt auf den Panzerschiessplätzen Hinterrhein und Wichlen bzw Artillerieschiessplatz Simplon.


Auftrag

Der Lehrverband Panzer und Artillerie:

  • trägt die Verantwortung für eine einheitliche Grundausbildung bei der Truppe, die Weiterbildung des Kaders und stellt die einheitliche Ausbildung zum Erreichen der Grundbereitschaft bis zur Verbandsausbildung 1 (VBA 1) sicher (VBA 1 = RS Wochen 13-18, Ausbildung bis Stufe verstärkte Einheit);
  • unterstützt die Truppenkörper und Einheiten in der Verbandsausbildung 2 (VBA 2) mit Lehrpersonal für die Ausbildung (VBA 2 = Verbandsausbildung im WK bis Stufe verstärktes Bataillon und Brigade);
  • ist verantwortlich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Kernkompetenzen Panzer und Artillerie;
  • trägt die Verantwortung für die Einführung neuer Systeme und Verfahren aus dem Bereich Panzer und Artillerie bei der Truppe;
  • entwickelt die Einsatzstandards bis Stufe Truppenkörper;
  • erstellt die technischen und taktischen Fachreglemente im Bereich der eigenen Truppengattung bis Stufe Truppenkörper;
  • verfolgt und begleitet die technische und einsatzbezogene Entwicklung der Panzer und der Artillerie, stellt die entsprechenden Truppenversuche sicher und veranlasst nötige Änderungen und Beschaffungen
  • legt die Einsatzverfahren für die indirekt schiessenden Waffensysteme fest.

 


Swiss Tank and Artillery Challenge 2022

Die besten Besatzungen der Armee wurden erkoren! Der Lehrverband Panzer und Artillerie und die drei mechanisierten Brigaden des Heeres haben sich in diversen Disziplinen auf den Simulatoren und/oder auf dem Echtfahrzeug gemessen.

Kräftemessen unter Kameraden
Der Lehrverband Panzer/Artillerie (LVb Pz/Art) führte vom 15.-16. September unter der Leitung von Brigadier Yves Gächter zum zweiten Mal die «Swiss Tank and Artillery Challenge» durch. Besatzungen aus der Pz S 21, Art/Aufkl S 31 und Pz/Art OS 22 und den WK-Verbänden der Artillerie und Panzertruppen aus den Mechanisierten Brigaden zeigten in Thun und Bière ihr Können. Der Wettstreit brachte Sieger in vier Disziplinen hervor, förderte den Austausch, die Kameradschaft und den Truppengattungsstolz.

Präzision, Geschwindigkeit, Fachwissen, korrekte Abläufe, Teamwork und die Lehren aus dem ersten STAC im 2021 standen in der zweiten Ausgabe der «Swiss Tank and Artillery Challenge (STAC)» im Vordergrund. Der LVb Pz/Art liess die Besatzungen in den Disziplinen Panzer 87 Leopard WE, Schützenpanzer 2000, Panzerhaubitze M 109 KAWEST und Schiesskommandanten gegeneinander antreten. Während sich die Panzerbesatzungen und Schiesskommandanten in Thun duellierten, traten die Geschützbesatzungen in Bière an, die jeweiligen Waffenplatzkommandanten agierten als Wettkampfchefs.

Know-how auf dem Prüfstand
Die beiden Panzerdisziplinen wurden unter anderem in den Bereichen Trefferquoten, Feuereröffnungszeiten und Systembedienung getestet. Die Schiesskommandanten hatten sich in der Beobachtung, der Gerätehandhabung und den technischen Schiessverfahren zu beweisen. Die Artilleriebesatzungen hatten das abwechslungsreichste Programm zu absolvieren: Sie wurden neben dem Wettkampf im Simulator auch am Echtsystem geprüft, wo sie das Aufmunitionieren gemäss Reglement und Zeitvorgabe zu erfüllen hatten.

Traditionsreiche Geschichte
Es ist kein Zufall, dass der Titel des Wettkampfs in englischer Sprache gehalten ist. Die Organisatoren reihen sich damit in die traditionsreiche Geschichte der «Swiss Tank Challenge» ein, die zwischen 1992 bis 2007 unter internationaler Beteiligung stattfand. Nach dem erfolgreichen Neustart des Wettkampfes im 2021 inklusive Beteiligung der Artillerie wird der Wettkampf dieses Jahr weitergeführt. 

Dokumente

Fotos


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Der Kommandant

Lehrverband Panzer und Artillerie
Kaserne
CH-3609 Thun
Tel.
+41 58 468 31 30

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