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Vet & A Tiere Abteilung 13

 

Die Veterinär und Armeetierabteilung 13 wurde am 1. Januar 2018 ins Leben gerufen. In ihr wurden die bereits vorher bestehenden Train Kolonnen, die Hundeführer- sowie die Veterinärkompanie zusammengefasst und mit einem Abteilungsstab ausgestattet.

Zur Veterinär und Armeetiere Abteilung 13 gehören rund 700 Angehörige der Armee, ca. 300 Pferde und etwa 100 Hunde. Der Frauenanteil in dieser Abteilung beträgt rund xx %. 

Train Kolonnen 13/1, 13/2 und 13/3

Train Kolonnen 13/1, 13/2 und 13/3:
Der Schweizer Armee stehen mehrere Trainkolonnen mit Pferden und Maultieren zur Verfügung. Die Kolonnen sind so ausgerüstet, dass sie auch ausserhalb der Kaserne handlungsfähig und unabhängig sind – zum Beispiel mit Hufschmieden und der entsprechenden Ausrüstung.

Zudem verfügen Traineinheiten über speziell geschulte Patrouillenreiter. Diese sind in der Lage, im unwegsamem Gelände Überwachungs- und Kontrollaufgaben wahrzunehmen.

Der Train eignet sich für Transporteinsätze (Materialtransport) in unwegsamem, für den motorisierten Verkehr nicht oder nur schwer zugänglichem Gelände. Einsätze in steilem Gelände und im (vor)alpinen Gebirge gehören zum Kerngeschäft dieser Einheiten. Hauptauftraggeber sind militärische Verbände für Transportaufträge in unzugänglichem Gelände.

Der Train übernimmt daneben aber auch subsidiäre (unterstützende) Einsätze wie die Durchführung von Aufräumarbeiten (Holzbeseitigung nach Unwettern, Erdrutschen Lawinen und dergleichen) oder das Holzrücken.

Die Truppe kann witterungs- und tagesszeitunabhängig sowie unabhängig von der Jahreszeit agieren.

Die Patrouillenreiter, welche in 2er- oder 4er-Teams agieren, haben nicht die direkte Intervention zum Ziel. Vielmehr besteht ihre Aufgabe im Beobachten der Situation vor Ort und im Melden verdächtiger Gegebenheiten. Sie können auch als Begleitschutz oder zur Nachrichtenbeschaffung für militärische Verbände eingesetzt werden.

Patrouillenreiter geniessen Spezialausbildungen in Kartenlehre sowie im Umgang mit Kommunikations- und Beobachtungsmitteln. Somit können die Überwachungsaufgaben auch in der Dämmerung und in der Nacht wahrgenommen werden. Bei Bedarf kann sogar ein 24-Stunden-Betrieb sichergestellt werden.

Milizverbände sind jeweils in der zweiten und dritten Woche des jährlichen Wiederholungskurses (WK) der entsprechenden Kolonne einsatzfähig.

Für die Ausführung der einzelnen Aufträge können, abhängig vom Umfang des Auftrages, zwischen 8 und 60 Armeeangehörige eingesetzt werden.

 

Veterinärkompanie 13/4

Veterinärkompanie 13/4:
Veterinärspezialisten sind spezifisch ausgebildete Veterinärsoldaten, Kader und Veterinärarztoffiziere (Tierärzte). Ihre Kernkompetenzen sind die professionelle Bekämpfung von Tierseuchen und das Betreiben mobiler Tierkliniken im kurativen Bereich.

Die Einsätze erfolgen ausschliesslich subsidiär auf Befehl der übergeordneten militärischen Kommandostrukturen. Zurzeit stehen zehn Seuchenbekämpfungssortimente zur Verfügung, mit denen entsprechend bis zu zehn Schadenplätze parallel betrieben werden können.

Veterinärspezialisten sind dazu ausgebildet, eine mobile Tierklinik aufzubauen und zu betreiben. Zurzeit stehen drei vollständig ausgerüstete mobile Tierkliniken zur Verfügung, in welchen sowohl Klein- als auch Grosstiere behandelt werden können. Bei Grossereignissen mit Schaden an Umwelt und Mensch muss sekundär auch an die Tiere gedacht werden. Streunende und verletzte Tiere können Rettungseinsätze behindern oder ein Zoonosepotential darstellen.

Einmal aufgeboten ist die Veterinärkompanie im Ernstfall nach 1-2 Tagen einsatzbezogener Ausbildung (EBA) einsatzfähig.

 

Hundeführerkompanie 13/5

Hundeführerkompanie 13/5:
Das wohl breiteste Leistungsspektrum bietet der Einsatz von ausgebildeten Schutz- und Rettungshunden.

Schutzhunde sind für die Übernahme von Schutz- und Bewachungsaufgaben ausgebildet.

Rettungshunde unterstützen die Rettungskräfte in Katastrophenfällen bei der Ortung von Opfern. 

Die Hundeführerkompanie 13/5 setzt sich aus Hundeführer mit Schutz- und Rettungshunden zusammen.

Im Bereich Schutzhunde ist ihr Einsatz nach einer einwöchigen einsatzbezogenen Ausbildung (EBA) möglich. Der jährliche Wiederholungskurs (WK) inklusive der EBA kann - bei frühzeitiger Kontaktaufnahme - ad hoc auf den Einsatz ausgerichtet werden.

Im Rahmen des jährlichen Wiederholungskurses können Rettungshunde ab der zweiten Ausbildungswoche in den Einsatz gehen. Während so genannter Einsatzwochen können sie auch während des ganzen Jahres für die Ausbildung zu Gunsten anderer Truppen eingesetzt werden.

Neben Schutz- und Rettungshunden gibt es auch noch Spürhunde. Sie werden zum Aufspüren von Sprengstoff oder Betäubungsmitteln eingesetzt. In der Armee verfügen ausschliesslich Berufsformationen über Spürhunde.

 

News

WK-Daten 2020 

Abt 13:
Stab & Col Tr 13/1 & Tr Kol 13/2, Tr Kol 13/3 & Vet Kp 13/4
KVK: 02.11.2020-06.11.2020
WK: 09.11.2020-27.11.2020
 

Für die Hundefhr bite "CORONA: Infos WK" anschauen!

Kartenausschnitt vom WK-Raum (noch nicht vorhanden)

CORONA: Infos WK


Aufgrund der aktuellen Situation wurde beschlossen, dass der WK für die folgenden Formationen verschoben wird:
- Vet Kp 13/4
- Hundefhr Kp 13/5

Die Vet Kp 13/4 wird ihren WK mit der Vet & A Tiere Abt 13 gemäss den offiziellen Terminen durchführen (siehe News).

Die Hundefhr Kp 13/5 wird gemäss Info-Brief des Chefs Kdo Op (siehe Link unten) aufgeboten werden.


Die Aufgebote für die verschiedenen Rapporte und Vorbereitungstag werden zu gegebener Zeit folgen.

Anmerkung: Diese Formationen sind Milizformationen mit hoher Bereitschaft und können daher jederzeit situationsbedingt abgerufen werden.

 

Link: Info-Brief Chef Kdo Op betreffend Hundefhr Kp 13/5

 

Stab_Abt13

Der Kommandant

Oberstlt Simon Zysset

Stab Veterinär und Armeetiere Abteilung 13 Adj Uof Matthias Rust
Presse- und Informationsoffizier PIO ai
Tel.
+41 58 484 02 66

E-Mail