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Militärakademie an der ETH Zürich

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Die Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich ist die Ausbildungsstätte für die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere der Schweizer Armee. Sie ist ein national und international anerkanntes Kompetenzzentrum für Militärwissenschaften sowie ein Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee. Als international anerkanntes Hochschulinstitut ist sie die führende Institution für militärwissenschaftliche Forschung in der Schweiz. Das Kompetenzzentrum für Assessment Center der Armee trägt zu einer professionellen Auswahl und Entwicklung wichtiger Kaderfunktionen bei. Die MILAK leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Auftragserfüllung der Armee und zur Sicherheit und Freiheit der Schweiz.

Herbsttagung 2023

Bitte notieren sich den Samstag, 23. September 2023 in Ihrer Agenda. Sie sind herzlich eingeladen zu einer weiteren Herbsttagung unter der Aegide der Dozentur Miltärgeschichte mit dem Thema «Kampfflugzeugbeschaffungen europäischer Kleinstaaten in militärhistorischer Perspektive».


Nachbefragung «Sicherheit 2022»: Kritischere Betrachtung der Neutralität, grösserer Pessimis-mus und stärkere Befürwortung der Armee infol-ge des Krieges in der Ukraine

Mit dem Krieg in der Ukraine blicken Schweizerinnen und Schweizer pessimistischer in die Zukunft. Der Krieg führt zu einer kritischeren Sicht auf die Schweizer Neutralität. Gleichzeitig werden sicherheitspolitische Kooperationen mit der NATO oder der EU beliebter. Zudem wollen Schweizerinnen und Schweizer die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz stärken. Deshalb werden eine gute Ausbildung und Ausrüstung der Armee gefordert. Dies zeigen die Ergebnisse der Nachbefragung der Studie «Sicherheit 2022», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird. Die Nachbefragung fand Anfang Juni 2022 statt.

 

Kontakt/Rückfragen:

Dr. phil. Tibor Szvircsev Tresch
Hauptherausgeber Studienreihe «Sicherheit» / Dozent Militärsoziologie
Tel.: +41 58 484 82 32, Mobil: +41 79 333 22 51

Herausgeber:

Verteidigung


Aktuelle Themen

Diplomfeier MS 21

Diplomfeier MS 21

Am Freitag, 21. Oktober 2022 wurden eine Absolventin und neun Absolventen der Militärschule MS 21 an der Militärakademie an der ETH Zürich im Korps der Berufsoffiziere aufgenommen. Hauptmann Sandro Fabio Peter hat als Lehrgangsbester abgeschlossen. Brigadier Hugo Roux eröffnete die Feier in Anwesenheit von zahlreichen Angehörigen, Freunden und Vertretern der Armee. Er nahm Bezug auf die Rückkehr der Machtpolitik und zitierte dazu Carl von Clausewitz: Der Krieg ist eine blosse Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Er gab den neuen Berufsoffizieren den Ratschlag: "Strahlen Sie tagtäglich Freude aus. Dies wirkt sich positiv auf Ihre Umgebung aus". Brigadier Yves Gächter, Kommandant LVb Pz/Art überbrachte als Festredner die Glückwünsche an die Absolventen. Auch er bezog sich auf den Ukraine-Krieg und dass es notwendig sei, sich für die eigene Freiheit und Selbstbestimmung einzusetzen. Er ging speziell auf die Themen Führung und Zukunft ein und wies darauf hin, dass die kommenden Jahrzehnte viele Herausforderungen bringen würden. Cap Johanna Désgalier tauchte in ihrer Rede in die militärische und zivile Welt ein, dass diese viele Gemeinsamkeiten haben, unter anderem die Digitalisierung. Sie blickte auf die gemeinsamen Monate zurück sowie auf das Gelernte und dessen Anwendung in der Zukunft. Dass Herausforderungen sie erwarten würden, seien sie sich alle bewusst. Divisionär Germaine J. F. Seewer, Kommandant der Höheren Kaderausbildung HKA, dankte zum Abschluss den Absolventen für den Entscheid, diesen nicht üblichen Beruf gewählt zu haben und betonte, wie stolz sie auf sie sei. Sie gratulierte nach einer anspruchsvollen Ausbildungszeit zur Absolvierung der Militärschule. Das Militärspiel sorgte mit den passenden Musikstücken für einen würdigen Rahmen der Diplomfeier.

EUROISME The International Society for Military Ethics in Europe

EuroISME_logo

Während der 25-Jahr-Feier des Wiener Instituts für Religion und Frieden wurde im Juni 2022 auch ein Webinar von EuroISME aufgezeichnet. Militärdekan (i.R.) PD Dr. Hartwig von Schubert (HSU Hamburg) stellte die wesentlichen Thesen seiner Habilitationsschrift "Nieder mit dem Krieg" vor, worauf eine Replik von Dr. Florian Demont (MilAK / ETH Zürich) folgte. Beide Beiträge sind auf dieser Seite dokumentiert.

Webinar Juni 2022 - Aufzeichnung Replik - Florian Demont
Auszeichnung für die weltweit beste militärhistorische Dissertation

Auszeichnung für die weltweit beste militärhistorische Dissertation

Der André-Corvisier-Preis für die weltweit beste militärhistorische Dissertation wird jährlich von der internationalen Kommission für Militärgeschichte, einem Gremium der UNESCO, vergeben. Dieses Jahr hat sie den Preis an Marcel Berni, wissenschaftlicher Assistent der Dozentur Strategische Studien, vergeben für seine Dissertation über den Vietnamkrieg.

Nachbefragung Studie «Sicherheit 2022»

Nachbefragung

Mit dem Krieg in der Ukraine blicken Schweizerinnen und Schweizer pessimistischer in die Zukunft. Der Krieg führt zu einer kritischeren Sicht auf die Schweizer Neutralität. Zudem wollen Schweizerinnen und Schweizer die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz stärken. Deshalb werden eine gute Ausbildung und Ausrüstung der Armee gefordert.

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Studie «Sicherheit 2022»: Sicherheit vor Freiheit

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Im Januar 2022, also vor Beginn des Krieges in der Ukraine, gewichtete die Schweizer Stimmbevölkerung Sicherheit höher als Freiheit, fühlte sich sicher und hatte grosses Vertrauen in Institutionen. Dies zeigen die Ergebnisse der diesjährigen Studie «Sicherheit», die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird. Ob sich die Einstellung der Bevölkerung aufgrund des Ukraine-Krieges geändert hat, darüber wird eine Nachbefragung Aufschluss geben, deren Ergebnisse im Sommer vorliegen werden.

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Sanremo 2022 - «Competition on International Humanitarian Law (IHL) for Military Academies»

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Unter Leitung von Oberst Markus Zimmermann (GS-VBS) durfte ein Team von 3 Berufsoffiziersanwärtern des Bachelorlehrgangs 2020 der MILAK an der jährlich stattfindenden «Competition on International Humanitarian Law (IHL) for Military Academies» teilnehmen. Hptm Florian Schlegel, Oblt Kai Tamer Kavlak und I ten Alessandro Trombini vertraten dabei die Schweizer Armee in Sanremo (ITA). Vom 21. – 25. März 2022 massen sich Kadetten aus der ganzen Welt im Bereich der Anwendung des Kriegsvölkerrechts. Die Teilnehmenden organisierten sich dabei in international gemischten Teams. Neben den von einer Jury bewerteten Leistungen wird jeweils ein weiterer Preis verliehen, derjenige des «Spirit of Sanremo», welcher von den Kadetten selber auserkoren wird. Am Freitagmorgen wurde mittels Urnengang allen Kadetten die Möglichkeit gegeben, eine Einzelperson oder ein Team für den Preis zu nominieren. Dabei hat unsere Schweizer Delegation diesen Preis «Spirit of Sanremo» gewonnen. Unseren 3 jungen Berufsoffiziersanwärtern sei dazu für diese tolle Leistung und die gelebte internationale Integrationsfähigkeit herzlich gratuliert. Das Bild zeigt unser Team bei der Preisübergabe (von links: Oblt Kavlak, I ten Trombini, Hptm Schlegel und Delegationsleiter Oberst Zimmermann).

Broschüren MILAK


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Kommandant

Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich Kaserne Reppischtal
CH-8903 Birmensdorf
Tel.
+41 58 484 82 82

E-Mail


Kurzadresse


www.armee.ch/milak

Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich

Kaserne Reppischtal
CH-8903 Birmensdorf

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