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Hartnäckig, ausdauernd und engagiert

Am 24. Februar 2023 promovierte Brigadier Maurizio Dattrino, Kommandant der Generalstabsschule (Gst S), in der Luzerner Pauluskirche 13 Anwärter zu Generalstabsoffizieren der Schweizer Armee. Der Chef Kommando Ausbildung und stellvertretende Chef der Armee, Korpskommandant Hans-Peter Walser und Frau Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi von Nidwalden gratulierten den Offizieren. An der Feier nahmen zahlreiche Angehörige, sowie Gäste aus Politik und Armee teil.

24.02.2023 | Kommunikation HKA, Oberst i Gst Harry Vogler

generalstabslehrgang
Die promovierten Generalstabsoffiziere mit ihrem Lehrgangskommandanten. ©VBS/DDPS


In der Luzerner Pauluskirche begrüsste Brigadier Maurizio Dattrino, Kommandant der Generalstabsschule, die neuen Generalstabsoffiziere, davon 8 Berufs- und 5 Milizoffiziere. Er rief den Absolventen in Erinnerung, dass sie nun die Elite der Armee darstellten, jedoch ihre zukünftige Arbeit als Generalstabsoffizier trotzdem durch "Bescheidenheit, Präzision, Geschwindigkeit, Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit" auszuzeichnen habe. Sie könnten stolz auf ihre Leistungen in der bisherigen Ausbildung sein, jedoch müssten sie sich "mit der Entwicklung der modernen Konflikte und der Verteidigungstechnologie" weiterhin auseinandersetzen. Pfarrer Rafal Lupa von der Pauluskirche sagte in seiner Grussbotschaft, es sei ein hohes Gut, einander beizustehen und die Menschen vor Gewalt zu schützen. Dafür setzten sich die neuen Generalstabsoffiziere ein, und für dieses Engagement gebühre ihnen höchster Respekt.

Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine betonte die Nidwaldner Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Vorsteherin der Justiz- und Sicherheitsdirektion des Kantons Nidwalden, die Veränderungen in der Kriegführung. Während beim Militärtheoretiker Carl von Clausewitz Krieg noch als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln galt, würde heute von hybriden Kriegen gesprochen, die weder einen klaren Anfang noch Ende haben und alle Lebensbereiche betrifft. Auch äusserte sie ihr Bedauern, dass in der Schweiz nicht mehr von "Gesamtverteidigung" gesprochen werde.


Korpskommandant Hans-Peter Walser, Chef Kommando Ausbildung der Armee, hiess die neuen Generalstabsoffiziere im Korps willkommen und knüpfte dabei auf eine 149-jährige Tradition an. Bezugnehmend auf die heutige Situation vertrat Korpskommandant Walser die Ansicht, dass wir uns heute in einer Zeitenwende befinden. Daher müsse die Schweiz wieder über eine robuste und vielseitig einsetzbare Armee verfügen. Er lobte die Entscheide für eine bessere finanzielle Situation der Armee und die wegweisenden Studien über die Modernisierung der Armee.

Im Weiteren dankte Korpskommandant Walser dem engagierten Lehrkörper der Generalstabsschule und dem persönlichen Umfeld der neuen Generalstabsoffiziere, die diese während der aufzehrenden Ausbildung unterstützt haben.

Die Feierlichkeiten wurden durch das Rekrutenspiel 16-1/23 eindrücklich umrahmt und endeten mit dem gemeinsamen Gesang der Nationalhymne.
 


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