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30 Prozent in der Spitzensport-RS sind Frauen

18 Athletinnen und 42 Athleten aus 19 Sportarten umfasst die am Dienstag, 19. April in Magglingen gestartete Spitzensport-Rekrutenschule 1/2022. Der Frauenanteil ist mit 30 Prozent des Bestands der 18 Wochen dauernden RS so gross wie noch nie.

19.04.2022 | Kurt Henauer, COM BASPO/Komm Komp Zen Sport Armee

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Die seit 2020 laufende sukzessive Verdoppelung von 70 auf 140 Sportlerinnen und Sportler pro Jahr in der Spitzensport-RS macht sich deutlich bemerkbar. In dieser ersten der zwei jährlichen Rekrutenschulen nehmen bereits 60 Rekrutinnen und Rekruten teil.

 

Unter den 19 Sportarten sind mit Short Track, Unihockey und Moderner Fünfkampf drei erstmals vertreten und unter den künftigen Sportsoldaten gleich drei Geschwisterpaare zu finden: Jasmin und Vera Güntert (Eisschnelllauf), Delio und Florian Kunz (Ski alpin) sowie Seraina und Yannic Fitzi (Unihockey). Einige Rekruten rücken (u.a. wegen Playoffs im Eishockey) später ein.

 

Ein weiterer Parasportler

Nachdem im Herbst mit Elena Kratter und Fabian Recher erstmals eine Parasportlerin und ein Parasportler eingerückt waren, folgt ihnen nun mit dem Handbiker Felix Frohhofer (Russikon ZH) ein weiterer Athlet.

 

Sprungbrett für den Nachwuchs

Auf den Anlagen des Bundesamts für Sport in Magglingen stehen günstige Rahmenbedingungen für die Spitzensport-RS zur Verfügung. Die Athletinnen und Athleten haben neben drei Wochen militärischer Grundausbildung und Weiterbildungen wie Karrieremanagement, Ernährung, Kommunikation (Interviewtechnik) erstmals in ihrer Karriere die Möglichkeit, nur auf den Sport zu setzen. Dadurch soll ihnen nach der schulischen oder beruflichen Erstausbildung auch der Sprung von den Nachwuchskategorien in die Elite besser gelingen.

 

Für Rückfragen:

Kurt Henauer, Kommunikation Komp Zen Sport A/BASPO,

058 467 63 10/079 405 76 20, kurt.henauer@baspo.admin.ch


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