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Sportsoldaten gewannen 7 der 15 Schweizer Olympiamedaillen

Wie schon im Sommer 2021 in Tokio zeigte sich auch bei den Olympischen Winterspielen in Peking die Bedeutung der Spitzensportförderung der Armee in der Schweiz: 7 von 15 Medaillen wurden durch Sportsoldaten gewonnen; in Tokio waren es 53,8% gewesen. Ausserdem waren Sportsoldaten in Einzel- und Teamwettbewerben an 26 der 33 Schweizer Olympia-Diplome (Ränge 4-8) beteiligt.

21.02.2022 | Kommunikation Komp Zen Sport A, Kurt Henauer

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Swiss Ski

Die Bilanz von Swiss Olympic mit insgesamt 15 Medaillen (7xGold/2xSilber/6xBronze) allein ist schon hocherfreulich. Bemerkenswert ist ausserdem, dass alle Medaillen von Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski gewonnen wurden. Einen grossen Anteil an den Erfolgen hat die Spitzensportförderung der Armee: Olympiasiegersiegerinnen und -sieger wurden Corinne Suter (Abfahrt), Michelle Gisin (Alpine Kombination), Marco Odermatt (Riesenslalom) und Ryan Regez (Skicross). Alle vier sind ebenso Sportsoldaten wie Silbermedaillengewinner Alex Fiva (Skicross) und der Olympiadritte Jan Scherrer (Snowboard-Halfpipe). Die zweite Bronzemedaille ging an Michelle Gisin (Super-G), die überdies im Slalom als Sechste noch auf einen Diplomplatz fuhr. Die 28-jährige Engelbergerin ist damit die erfolgreichste Athletin unter den 23 Sportlerinnen und 62 Sportlern, die in der letztlich 167-köpfigen Schweizer Olympiadelegation von Peking als Sportsoldaten der Schweizer Armee angehören.

 

«Sie haben die Schweiz zum Träumen gebracht»

Ein positives Fazit zum Abschneiden der Sportsoldaten zieht Oberst im Generalstab Marco Mudry, Kommandant des Kompetenzzentrums Sport der Armee in Magglingen: «Ich bin sehr stolz auf die Sportsoldaten, die zwei Frauen und die vier Männer, die Medaillen gewonnen haben», so der Tessiner. «Sie haben die Schweiz mit ihren Leistungen zum Träumen gebracht.» Und auch die 26 Diplome in den Sportarten und Disziplinen, die von der Spitzensportförderung der Armee profitieren, zeigten, wie wichtig diese Unterstützung durch die Schweizer Armee sei, sagte Mudry weiter. Neben den Swiss-Ski-Sportarten verteilen sich die Diplome auf Bob, Curling, Eishockey und Eisschnelllauf. 45 der 85 militarisierten Athletinnen und Athleten (Sportsoldaten und Zeitmilitär) sicherten sich in Einzel- oder Teamwettkämpfen ein Olympisches Diplom, 34 Männer und 11 Frauen. Von den 8 für Peking selektionierten Zeitmilitär-Spitzensportlern gewannen 4 ein Diplom: Lena Häcki (Biathlon), Peter De Cruz (Curling), Jovian Hediger (Langlauf) und Livio Wenger (Eisschnelllauf).

Deutlich mehr Schweizer Sportsoldaten als 2018

50,9% betrug der Anteil Schweizer Sportsoldaten in Peking, 23 Sportlerinnen und 62 Sportler. Dies war deutlich mehr als bei den Spielen 2018 in PyeongChang (SKor), wo 42,1% Zeitmilitär oder Sportsoldaten waren. Die Anzahl militarisierter Frauen stieg im Vergleich zu 2018 von 12 auf 23. Neben den Athletinnen und Athleten gehörten von der Schweizer Olympia-Delegation auch einige Personen des Betreuungspersonals dem Fachstab Sport des Kompetenzzentrums Sport der Armee an. Sie können wie die Sportler für ihren Einsatz bei den Sportverbänden auch bis zu 130 Spitzensport-WK-Tage pro Jahr leisten, die mit Erwerbsersatz und Sold entschädigt werden.

Links:

Kompetenzzentrum Sport Armee (admin.ch)

 Uebersicht_Medaillen_Diplomen_Beijing2022.pdf (swissolympicteam.ch)

           


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