print preview

Zurück zur Übersicht Kommando Ausbildung


Erstmals oder als Auffrischung: COVID-19-Impfung in der Rekrutenschule

Rekrutinnen, Rekruten und Kader können sich in den laufenden Rekrutenschulen wieder freiwillig gegen COVID-19 impfen lassen. Armeeangehörige, die die Kriterien erfüllen, können sich für die ebenfalls freiwillige Auffrischimpfung anmelden. Die Armee prüft ihre Schutzkonzepte laufend und passt sie der Lage an.

15.02.2022 | Kommunikation Verteidigung, Michael Senn

Soldatin erhält Impfung.
Medizinisches Fachpersonal verabreicht die Impfungen. ©VBS/DDPS Alex Kühni und Dominic Walser

Die rund 11'200 Rekrutinnen und Rekrutin sowie 2'500 Kader sind in die Winter-RS eingerückt, was sie wegen der Corona-Pandemie gestaffelt getan haben. Sie alle können sich freiwillig gegen Covid-19 impfen lassen. Wessen zweite Impfdosis mindestens drei Monate zurückliegt, kann sich für die Auffrischimpfung anmelden.

Zum Schutze aller

Die Rekrutenschulen bieten in der zweiten sowie in der sechsten RS-Woche freiwillige Impftermine an. Medizinisches Fachpersonal der Sanitätstruppen und militärärztlichen Dienstes führen die Impfungen durch.

Die Impfung schützt nicht bloss die Armeeangehörigen selbst, sondern auch deren Kameradinnen und Kameraden und nicht zuletzt das private Umfeld. Zudem leistet die Armee dadurch einen Beitrag zur Durchimpfung der Schweizer Bevölkerung und stellt ihre Ausbildung und die Einsatzbereitschaft sicher. Wer sich nicht impfen lassen will, braucht dies lediglich auf dem Fragebogen, den sie zu Beginn der RS erhalten, zu vermerken.

Schutzmassnahmen und regelmässiges Testen

Die Schutzkonzepte gelten in den Kasernen weiterhin. Sie haben sich seit ihrer Einführung im Mai 2020 bewährt und sind mehrmals aktualisiert worden. Dadurch haben hohe Ansteckungszahlen vermieden und die Rekrutenschulen erfolgreich durchgeführt werden können. Ein weiteres wichtiges Instrument, um die Pandemie einzudämmen, waren die regelmässigen Tests sämtlicher Rekrutinnen, Rekruten und Kader. Gezielt getestet wird vor und nach dem Wochenendurlaub. Zum einen, um zu verhindern, dass sie das Virus aus den Kasernen heraustragen. Zum andern, um eine Ansteckung im zivilen Umfeld möglichst frühzeitig erkennen und darauf reagieren zu können.

Lockerungsmassnahmen wie das Aufheben der Maskenpflicht hängen nicht von der Impfquote in den Rekrutenschulen ab, sondern von der Entwicklung der epidemiologischen Lage und den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit. Die Armeeführung beurteilt und erlässt Lockerungsschritte in Absprache mit dem Oberfeldarzt.

Angepasstes Programm

Leiden Geimpfte an Nebenwirkungen, verfügt die Armee über die nötigen Behandlungsmöglichkeiten und genügend Betten. Allerdings sind die Impfstoffe in der Regel gut verträglich, die Reaktionen entsprechen den Fachinformationen. Die Schulkommandanten sind darauf sensibilisiert, während den Impfterminen besonders auf den gesundheitlichen Zustand der Truppe zu achten. Das angepasste Ausbildungsprogramm vermeidet Aktivitäten mit grosser körperlicher Anstrengung während den betroffenen RS-Wochen bestmöglich.

Die Einrückenden konnten sich bei der sanitarischen Eintrittsmusterung freiwillig zur Impfung anmelden.
Die Einrückenden konnten sich bei der sanitarischen Eintrittsmusterung freiwillig zur Impfung anmelden. ©VBS/DDPS Alex Kühni und Dominic Walser


Zurück zur Übersicht Kommando Ausbildung