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Sieben Sportsoldaten reisen mit dem Schweizer Team an die Eishockey-WM

Im 25-köpfigen Aufgebot der Schweizer Eishockeynationalmannschaft für die WM in Bratislava (10. bis 26. Mai 2019) stehen sieben Sportsoldaten. Das Team von Trainer Patrick Fischer bestreitet morgen Samstag die erste Partie gegen Italien.

10.05.2019 | BASPO, Kurt Henauer

EISHOCKEY LAENDERSPIEL CHE LAT
Sportsoldaten Tristan Scherwey (Mitte) und Lukas Frick. (Fotos: Swiss Icehockey Federation SIHF)

Aktuell sind 24 Eishockeyspieler als Sportsoldaten eingeteilt. Sie leisteten im letzten Jahr 489 WK-Tage für Training und Länder- respektive WM-Spiele; in diesem Jahr sind es vor der WM bereits 413 Tage. Im Juni werden weitere Spieler der nationalen Auswahlen noch ihre WK- und RS-Tage für die Vorbereitung der Saison 2019/2020 am Bundesamt für Sport BASPO in Magglingen absolvieren. Nicht weniger als neun Spieler sind zurzeit in der Spitzensport-RS.

Training auf hohem Niveau

«Es ist sensationell, dass die Spieler unserer Nationalmannschaft und der erweiterten Auswahl dieses Angebot haben, um ihre Militärdiensttage so zu leisten. Und sie profitieren in Magglingen von einem hervorragenden Sommertraining auf hohem Niveau», sagt dazu der Noch-Nationalmannschaftsdirektor Raeto Raffainer, der nach der WM als Sportchef beim HC Davos wirken wird. «Auch für die als Sportsoldaten eingeteilten Nicht-WM-Teilnehmer ist es eine gute Sache, zumal sie in Magglingen nach den Trainingsplänen ihrer Klubs trainieren können», so Raffainer weiter. Am BASPO, dem die Spitzensportförderung der Armee angegliedert ist, werden die Eishockeyaner von der EHSM-Sportlehrerin Andrea Zryd sowie vom früheren Torhüter und La-Chaux-de-Fonds-Trainer Alex Reinhart betreut.

Die sieben Sportsoldaten im WM-Aufgebot: Christoph Bertschy (Lausanne HC), Lukas Frick (Lausanne HC), Gaëtan Haas (SC Bern), Grégory Hofmann (HC Lugano), Lino Martschini (EV Zug), Vincent Praplan (Springfield Thunderbirds/AHL), Tristan Scherwey (SC Bern).

Die neun Rekruten der Spitzensport-RS 1/18, 2. Teil: Luca Fazzini (HC Lugano), Tobias Geisser (Washington Capitals/EV Zug), Tim Grossniklaus (SCL Tigers), Luca Hischier (HC Davos), Roger Karrer (HC Genève-Servette), Gilles Senn (New Jersey Devils), Livio Stadler (EV Zug), Joren van Pottelberghe (HC Davos), Serge Weber (SC Langenthal).