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Bilanz Nordische Skiweltmeisterschaften 2019

Von den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld (Ö) bleibt vor allem ein Wettkampf in Erinnerung: das Springen auf der Grossschanze am Bergisel in Innsbruck, als Sportsoldat Killian Peier die Bronzemedaille gewann. Der vierfache Olympiasieger und Sportsoldat Dario Cologna erfüllte die Erwartungen mit zwei Top-Ten-Plätzen nicht ganz.

04.03.2019 | Komp Zen Sport A, Kurt Henauer

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Grosser Jubel bei Killian Peier nach der gewonnenen Bronzemedaille. Foto: Facebook, Swiss Skijumping Team

Sportsoldat Killian Peier überzeugte mit WM-Bronze

Hinter dem Erfolg des 23-jährigen Killian Peier steht nicht nur die Unterstützung der Armee. Der Waadtländer hat nach der Nichtqualifikation für die Olympischen Spiele 2018 vieles in seinem Leben geändert. Unter anderem auch dank der Inputs von Othmar Buholzer, dem Leiter der Diplomtrainerausbildung an der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM), der privat auch als Personalcoach tätig ist.

Über 1500 WK-Tage für die Langläufer

Im Hinblick auf die WM in Seefeld absolvierten die Skispringer im letzten Jahr 618 Spitzensport-WK-Tage, davon entfallen 388 auf drei Athleten und 230 Tage auf zwei Trainer/Betreuer. Im Langlauf wurden acht Athleten, darunter der Zeitmilitär-Spitzensportler Jovian Hediger (58 Tage) mit 985 WK-Tagen, unterstützt; 5 Betreuer mit 432. Das ergibt ein Total von 1517 Tagen. Von 30 Schweizer Starts im Langlauf waren 17 von militarisierten Athleten. In der Nordischen Kombination war mit Sportsoldat Tim Hug nur ein Athlet am Start (100 Tage). Bei den Langläuferinnen war keine militarisierte Athletin am Start.

Bericht zur WM-Medaille von Killian Peier