print preview Zurück zur Übersicht Kommando Ausbildung

Zwei Top-Ten-Plätze durch Zeitmilitär-Spitzensportler Benjamin Weger

Von den drei militarisierten Schweizer Biathleten an den Weltmeisterschaften in Östersund (Sd) schnitt Benjamin Weger am besten ab. Der Obergommer Zeitmilitär-Spitzensportler erzielte zwei Top-Ten-Ergebnisse. Nicht erfüllt wurden die Erwartungen in den Staffeln.

18.03.2019 | Komp Zen Sport A, Kurt Henauer

Sweden Biathlon Worlds
Mit Rang 8 im 12,5-km-Verfolgungsrennen erzielte Benjamin Weger sein bisher bestes WM-Resultat. Foto: Keystone SDA

Mit Rang 8 im 12,5-km-Verfolgungsrennen erzielte Benjamin Weger sein bisher bestes WM-Resultat. Nach einem fehlerfreien Liegendschiessen vergab er ein noch besseres Ergebnis auf dem schwierigen Schiessstand mit unterschiedlichem Windeinfluss im Stehend-Anschlag. Zehnter wurde Weger im 10-km-Sprint. Die Zeitmilitär-Spitzensportlerin Lena Häcki lief im 15-km-Einzelstartrennen in den ansprechenden 11. Rang, zwei Positionen hinter der Grenzwächterin Selina Gasparin. Die Olympia-Zweite von Sotschi 2014 gab wenige Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes ein starkes Comeback.

Staffeln unter Erwartungen

«Wir hatten einzelne gute Teilleistungen. Aber in den Staffeln blieben wir deutlich unter den Erwartungen», sagte Markus Segessenmann, Chef Biathlon bei Swiss-Ski. Rang 11 in der Mixed-Staffel sowie die Platzierungen 11 (Männer) und 13 (Frauen) in den traditionellen Staffelrennen genügen den Schweizer Ansprüchen nicht mehr. «Gerade bei den Frauen sollten wir schon unter die Top 6 kommen», so Segessenmann. Er fügte allerdings an, dass Lena Häcki und Selina Gasparin in der zweiten Woche die Anstrengungen der vielen Starts spürten. Neben Weger und Häcki ist im Schweizer Team auch Mario Dolder militarisiert. Dazu kommen sechs Trainer und Betreuer, die Spitzensport-WK-Tage leisten können.