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Guetzli und Schoggi als Eisbrecher

Am Dienstag, 27. November fand an der Kantonsschule Solothurn der Studien-Informationstag statt. Neben Universitäten und Fachhochschulen aus der ganzen Schweiz präsentierten junge Armeeangehörige an einem Stand die verschiedenen Chancen und Ausbildungsmöglichkeiten, welche die Armee bietet.

30.11.2018 | Kommunikation Verteidigung

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Ins Gespräch kommen: Fourier Zimmermann und zwei Schülerinnen

Uniformen von jungen Armeeangehörigen sind längst kein ungewohnter Anblick mehr im Schulhaus der Kantonsschule Solothurn. Wie bereits im Vorjahr ist das Kommando Ausbildung der Schweizer Armee mit einem eigenen Stand am Informationstag zu den Ausbildungsmöglichkeiten nach der Matura vertreten. Junge Armeekader – zwei Männer und zwei Frauen – beantworten den Schülerinnen und Schülern alle Fragen rund ums Militär.

Es ist für die Offiziere nicht ganz einfach, mit den Gymnasiasten ins Gespräch zu kommen. Einige machen erst einen grossen Bogen um den Stand der Armee, aber sobald sie die aufgehäuften Armee-Guetzli und Armee-Schoggi sehen, ist ihr Interesse geweckt. Die erste Frage ist dann meistens «Darf ich…?» - und das Eis ist gebrochen. Zwei der anwesenden Armeekader haben selber bis vor zwei Jahren die Kantonsschule Solothurn besucht. Der geringe Altersunterschied und die gemeinsame Vergangenheit sind ein grosses Plus und erleichtern zusätzlich den Einstieg ins Gespräch. 

Positiver Erstkontakt

Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Stand des Kommandos Ausbildung der erste Kontakt mit der Schweizer Armee. Und sie wollen wissen, wieso die Armee überhaupt anwesend ist. Die breite Palette von Optionen und Chancen, welche der Militärdienst bietet, finden sie cool. Insbesondere die Möglichkeiten, mit dem «Weitermachen» in der Armee eine Ausbildungsgutschrift zu erhalten oder gewisse Teile der Kaderausbildung in Form von ECTS Punkten an ein zukünftiges Studium anzurechnen, erweisen sich als überzeugende Argumente für den Militärdienst.

Generell ist das Interesse bei den Schülerinnen und Schülern in etwa gleich gross, wobei die jungen Frauen jeweils sehr genau nachfragen, wieso man als Frau freiwillig Militärdienst leisten sollte. Die Fragen der jungen Männer drehen sich eher um organisatorische Belange, wie etwa die Vereinbarkeit von Studium und Rekrutenschule. Die Nachwuchskader der Armee beantworten alle gestellten Fragen souverän und ihr authentisches und nahbares Auftreten hinterlässt bei den Gymnasiasten einen durchwegs positiven Eindruck.