Mitarbeiterausbildung HKA 2026
Führung trainieren, Verteidigungsfähigkeit stärken.
Wie treffen wir gute Entscheide, wenn die Lage komplex ist, der Zeitdruck steigt und die Realität nicht immer den Annahmen auf der Karte entspricht? Genau darum ging es bei der diesjährigen Mitarbeiterausbildung der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA).
Berufsmilitärs und teilnehmende zivile Mitarbeitende trainierten die Aktionsplanung auf Stufe Truppenkörper. Ausgehend vom Szenario LU-25 analysierten die Teilnehmenden die Lage, entwickelten verschiedene Varianten und überprüften diese anschliessend im Gelände. Die Erkenntnisse flossen danach in die Entschlussfassung ein.
Ergänzend erhielten die Mitarbeitenden Einblicke in aktuelle Themen wie die Boden-Boden-Panzerabwehrlenkwaffe SPIKE, Drohnen und die Vorgeschobene Logistikstaffel. Gerade der Blick auf die tatsächlichen Gegebenheiten im Gelände zeigte, wie wichtig es ist, Planung und Realität immer wieder miteinander abzugleichen.
Ein wichtiger Teil der Ausbildung war auch der Austausch. Die erarbeiteten Entschlüsse wurden präsentiert und gemeinsam mit dem Kommandanten HKA diskutiert. Kritische Fragen und unterschiedliche Sichtweisen halfen dabei, die Lösungen weiterzuentwickeln und Erkenntnisse für zukünftige Führungsaufgaben mitzunehmen.
Die Mitarbeiterausbildung HKA 2026 steht damit für einen zentralen Anspruch der HKA. Wir stärken die Verteidigungsfähigkeit und entwickeln Führungspersönlichkeiten, die auch in anspruchsvollen Situationen Verantwortung übernehmen und handlungsfähig bleiben. Gleichzeitig stärken wir damit die Widerstandsfähigkeit und Zukunft der Schweiz.