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MitteilungVeröffentlicht am 22. Februar 2026

Milano/Cortina 2026: Sportsoldatinnen und Sportsoldaten gewannen 20 Olympische Medaillen

Erfolgreichste Olympia-Bilanz auch für die Spitzensportförderung der Armee: 87 Prozent der Schweizer Medaillen an den Olympischen Winterspielen in Milano/Cortina 2026 wurden von oder mit Sportsoldatinnen und Sportsoldaten gewonnen. In Paris waren es 60 Prozent, in Tokio und Peking noch rund 50 Prozent.

Die Schweizer Schlussrechnung mit insgesamt 23 Medaillen (6 x Gold / 9 x Silber / 8 x Bronze) ist sensationell und um acht Medaillen höher als die bisherige Bestmarke. Die hohe Leistungsdichte der Schweizer Athletinnen und Athleten unterstreicht zusätzlich die Anzahl gewonnener Diplome. Sie gewannen 33 Diplome, bei 26 davon waren Sportsoldatinnen und Sportsoldaten beteiligt.

Unvergessen bleiben Gfr Franjo von Allmen, Gfr Loïc Meillard und Gfr Marco Odermatt, die sich je drei Medaillen sicherten. Die Schweizer Sportsoldatinnen und Sportsoldaten holten aber auch Medaillen im Bob, Curling, Eishockey, Ski Freestyle (Aerials und Skicross), Langlauf, Skisprung und Ski Mountaineering, also in insgesamt 8 der 14 angetretenen Sportarten.

Hinter jeder Spitzenrangierung steckt eine fantastische Leistung am Wettkampftag und eine lange und intensive Vorbereitung in den Jahren davor. Dort setzt die Spitzensportförderung der Armee an. Mit bis zu 130 Diensttagen jährlich unterstützt sie Athletinnen und Athleten sowie die Verbände für Trainings und Wettkämpfe.

Diese nachhaltige Förderung zeigt Wirkung: der Anteil der Sportsoldatinnen und Sportsoldaten an der Schweizer Olympia-Delegation lag bei 53% (+3% gegenüber Peking 2022), der Anteil bei den gewonnenen Medaillen/Diplomen deutlich höher.

Medaillen der Sportsoldatinnen und Sportsoldaten

Gold

Franjo von Allmen (Ski Alpin, Abfahrt, Super-G, Team-Kombi), Loïc Meillard (Ski Alpin, Slalom), Marianne Fatton (Ski Mountaineering, Sprint)

Silber

Marco Odermatt (Ski Alpin, Riesenslalom, Team Kombi), Loïc Meillard (Ski Alpin, Team-Kombi), Nadja Kälin (Langlauf, Teamsprint), Noè Roth (Aerials, Einzel), Noè Roth, Pirmin Werner (Aerials, Mixed Team), Marianne Fatton, Jon Kistler (Ski Mountaineering, Mixed Staffel), Selina Witschonke (Curling)

Bronze

Loïc Meillard (Ski Alpin, Riesenslalom), Marco Odermatt (Ski Alpin, Super-G), Gregor Deschwanden (Skisprung, Normalschanze), Eishockey-Nationalmannschaft Frauen, Yannick Schwaller, Pablo Lachat-Couchepin (Curling), Alex Fiva (Skicross), Nadja Kälin (Langlauf, 50km), Michael Vogt, Andreas Haas (Bob, 4er Bob)

Diplom

4. Rang
Marco Odermatt (Ski Alpin, Abfahrt), Janik Riebli & Valerio Grond (Langlauf, Teamsprint), Nadja Kälin (Langlauf, Skiathlon), Andri Ragettli (Ski Freestyle, Slopestyle), Arno Lietha (Ski Mountaineering, Sprint),

5. Rang

Alexis Monney (Ski Alpin, Abfahrt), Melanie Hasler (Bob, Monobob), Pirmin Werner (Aerials, Einzel), Talina Gantenbein (Skicross), Eishockey-Nationalmannschaft Männer

6. Rang

Jasmine Flury (Ski Alpin, Team-Kombi), Kalle Kobelt (Snowboardcross, Team), Michael Vogt (Bob, 2er Bob), Jon Kistler (Ski Mountaineering, Sprint), Melanie Hasler (Bob, 2er Bob), Cédric Follador, Omar Vögele, Tim Annen (Bob, 4er Bob)

7. Rang

Lea Meier (Biathlon, 15km), Nadine Kälin, Marina Kälin, Anja Weber (Langlauf, Frauen-Staffel), Yannick Schwaller (Curling, Mixed Doppel), Gregor Deschwanden (Skispringen, Team), Caroline Ulrich (Ski Mountaineering, Sprint), Sixitine Cousin (Skicross), Debora Annen (Bob, 2er Bob)

8. Rang

Joscha Burkhalter, Niklas Hartweg (Biathlon, Staffel), Amy Baserga, Lena Häcki-Gross, Lea Meier (Biathlon, Staffel), Ryan Regez (Skicross)