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Sozialdienst der Armee

Der Sozialdienst der Armee hilft Angehörigen der Armee, des Rotkreuzdienstes und des Zivilschutzes, die aufgrund ihrer besoldeten Dienstpflicht in ihren persönlichen, beruflichen oder familiären Verhältnissen auf Schwierigkeiten stossen.

Assistenzdienst im Rahmen von COVID-19
  • Fragen und Antworten
    Die Vereinbarkeit von Assistenzdienst, Familie und Arbeit stellt Angehörige der Armee vor grosse Herausforderungen. Der Sozialdienst der Armee (SDA) unterstützt Sie in dieser Situation und steht Ihnen beratend zur Seite.
    25.03.2020 | PDF, 2 Seite[n], 245 KB
  • Merkblatt Erwerbsersatzentschädigung
    23.03.2020 | PDF, 10 Seite[n], 612 KB

Das Ziel des Sozialdienstes der Armee ist es, soziale Differenzen zu reduzieren. Die Hilfe erfolgt durch Beratung im persönlichen Gespräch bei familiären, finanziellen oder rechtlichen Fragen. Themen sind Arbeitsrecht (Kündigungsschutz, Teillohnfortzahlung), Erwerbsersatz, Krankenkassenprämien, Betreibungen und Ähnliches. Unsere Hilfeleistungen erfolgen durch Information, Beratung, Betreuung, Vermittlung sowie finanzielle Zuschüsse.

Finanzielle Hilfe erfolgt bei Bedarf und nach Entscheid des Sozialberaters, wobei gemeinsam ein Budget erstellt wird. Beispielsweise hilft der Sozialdienst bei vorübergehenden finanziellen Engpässen oder bis der Erwerbsersatz fliesst aus. Oder er leistet einen Beitrag zur  Miete, damit der oder die Dienstleistende die Wohnung behalten kann. Abzahlungs-, Leasingverträge und Schulden können in der Regel nicht übernommen werden.

Bei Bedarf wird den Armeeangehörigen durch den Sozialdienst Leibwäsche vermittelt, die durch den «Cevi Militär Service» zugestellt wird. Die Benützung der Soldatenwäscherei ist kostenlos. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei ihren Vorgesetzten.

Der Sozialdienst der Armee fördert Aktivitäten zum gemeinsamen Wohl der Armeeangehörigen in der Freizeit.

Er unterstützt Personen, die Friedensförderungsdienst oder Assistenzdienst im Ausland leisten. Er hilft Patienten, die infolge Unfalls oder Krankheit im Militär in Schwierigkeiten geraten (als Ergänzung zur Militärversicherung) und unterstützt deren Hinterbliebene im Falle ihres Todes.

Die verfügbaren Gelder stammen aus Zuwendungen von Stiftungen (Zinsgelder aus Stiftungskapitalien): Schweiz. Nationalspende für unsere Soldaten und ihre Familien, Stiftung General Henri Guisan, Rudolf Pohl-Stiftung, Sozialfonds für Verteidigung und Bevölkerungsschutz, kantonale Winkelriedstiftungen, usw.

Haben Sie Fragen, dann melden Sie sich zu Beginn des Dienstes bei der zuständigen Verbindungsperson für soziale Fragen Ihrer Schule oder beim Kommandanten im WK. Sie können uns aber auch schon vor dem Dienst erreichen.

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Es ist uns sehr wichtig, Ihre persönlichen Daten in höchstem Mass zu schützen. Bitte seien Sie zurückhaltend im elektronischen Austausch von persönlichen Informationen, insbesondere über populäre Dienstleister mit Servern im Ausland (Whatsapp, Gmail, Hotmail etc.). Wir empfehlen für den Austausch von sensiblen Informationen die Nutzung von Schweizer Anbietern mit Serverstandorten in der Schweiz. Es gibt sichere und teilweise kostenlose Schweizer Anbieter wie bspw den Telefon- und Kurznachrichtendienst Threema (Verschlüsselung Standard) oder die E-Maillösung Protonmail (Verschlüsselung Optional). 

Bei Fragen zur sicheren Übermittlung Ihrer persönlichen Angaben beraten wir Sie gerne unter +41 800 855 844.


Sozialdienst der Armee Kaserne
CH-3609 Thun
Tel.
+41 800 855 844

E-Mail


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19-672388-1


Kontakt via Threema

ID: ZSB68D7U
Tel. +41 79 577 84 20


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