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MitteilungVeröffentlicht am 21. Juli 2025

Kommunikation ist von zentraler Bedeutung

Das Kompetenzzentrum SWISSINT ist als nationales Einsatzführungskommando für die operationelle Umsetzung des Armeeauftrages Friedensförderung verantwortlich. Sein Kommunikationsteam trägt entscheidend dazu bei, die militärische Friedensförderung der Schweizer Armee sichtbar zu machen – sei es durch transparente Medienarbeit, gezielte Information oder aktives Personalmarketing. Ziel ist es, Verständnis zu schaffen, Vertrauen zu stärken und motivierte Frauen und Männer für internationale Einsätze zu gewinnen.

Damit sich Medienschaffende vor Ort ein Bild über die friedensfördernden Einsätze der Schweizer Armee machen können, organisiert die Kommunikation SWISSINT Medienbesuche wie hier bei der UNTSO im Nahen Osten.

Text Sandra Stewart und Julian Werner, Kommunikation SWISSINT

Das Kompetenzzentrum SWISSINT verfügt über ein sechsköpfiges Kom­munikationsteam, das direkt dem Kommandanten von SWISSINT unter­stellt ist. Zu den Aufgaben zählen die interne wie auch externe Information über die militärische Friedensförderung sowie das Personalmarketing. Dabei geht es nicht nur darum Informationen präzise zu verbreiten, son­dern auch die Wahrnehmung und Akzeptanz von Peacekeeping in der Öffentlichkeit zu erhöhen und potentiell interessierte Frauen und Män­ner über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aufzuklären.

Information muss rasch, transparent und glaubwürdig erfolgen

Intern ist eine klare und strukturierte Kommunikation innerhalb von SWISSINT sowie zu den vorgesetzten Kommunikationsstellen in der Armee und im Departement wichtig, damit alle involvierten Stellen über die aktuellen Entwicklungen und Veränderungen informiert sind. Die externe Kommunikation umfasst die Beziehungen zu nationalen staat­lichen Akteurinnen und Akteuren, internationalen Organisationen und den Medien. Besonders bei Einsätzen in Krisenregionen ist die Medien­arbeit von grosser Bedeutung, da sie zur Transparenz und zum Verständ­nis der weltweiten Missionen beiträgt. «Um diese Transparenz zu fördern, ist es essenziell, dass sich Journalistinnen und Journalisten einen eige­nen Einblick in die militärische Friedensförderung verschaffen können. Medienbesuche bei der SWISSCOY in Kosovo finden regelmässig statt. Weniger bekannt ist, dass es ebenfalls Möglichkeiten gibt Peacekeeper bei ihrer Arbeit zu begleiten, die beispielsweise als UNO-Militärbeobach­ter im Nahen Osten stationiert sind», führt Daniel Seckler, Chef Kommu­nikation SWISSINT, aus.

Ein weiterer bedeutender Aspekt der Kommunikation ist die Krisenkom­munikation. In den Einsatzgebieten können jederzeit Ereignisse eintreten, die eine sofortige Reaktion erfordern. In solchen Fällen muss die Kommu­nikation rasch, transparent und glaubwürdig erfolgen, um Missverständ­nisse oder negative Auswirkungen auf die Mission und deren Peacekeeper zu vermeiden. Ebenfalls zur externen Kommunikation zählt die konti­nuierliche Information der Öffentlichkeit mit Medienmitteilungen, Webberichten, Publikationen auf verschiedenen Kanälen der sozialen Medien und dem interdepartementalen Magazin Swiss Peace Supporter über die friedensfördernden Einsätze.

Jobmöglichkeiten in der Friedensförderung aufzeigen

Die Teilnahme an friedensfördernden Einsätzen der Schweizer Armee ist freiwillig. Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe von SWISSINT genügend Personal zu rekrutieren, welches den hohen Anforderungen entspricht. Zur Kommunikation zählt daher auch das Personalmarketing Team, das in allen Regionen der Schweiz unterwegs ist. Es präsentiert die militäri­sche Friedensförderung an öffentlichen Anlässen, grossen Publikums­messen, virtuellen Informationsveranstaltungen, Auftritten in Städten, Universitäten und Fachhochschulen sowie den Tagen der Angehörigen von Rekruten- und Kaderschulen und weiteren militärischen Anlässen. Hierbei zeigt es Interessierten die vielfältigen Möglichkeiten in der Frie­densförderung auf, um geeignete Personen für einen Einsatz zu gewinnen.

Auf das Zielpublikum angepasst, wird das Personalmarketing Team tage­weise von kompetenten und einsatzerfahrenen Frauen und Männern unterstützt – die sogenannten SMARTs (SWISSINT Marketing Team). Die SMARTs bringen ihre persönliche Einsatzerfahrung mit, die in einer jähr­lichen Weiterbildung mit zusätzlichen Aspekten der Friedensförderung ergänzt wird. Dies stellt sicher, dass sie kompetent und professionell über aktuelle Missionen sowie veränderte oder neue Funktionen und Aufgaben innerhalb der Missionen Auskunft geben können. Weiter werden die Auf­trittskompetenz sowie der Umgang mit Ausstellungsmaterial und Fahr­zeugen geschult.