Bodentruppen trainieren Kampf im urbanen Umfeld
Mit «TRIAS 27» trainiert die Schweizer Armee im Mai/Juni 2027 in Gardelegen (Deutschland) die militärische Verteidigung. Das verstärkte Panzerbataillon 13 aus der Mechanisierten Brigade 11 setzt die Entwicklung des Konzeptes zum Einsatz der Bodentruppen fort und begibt sich mit rund 1000 Armeeangehörigen in eine simulationsgestützte Ausbildung mit deutschen und österreichischen Streitkräften, um nicht zuletzt an Kooperationsfähigkeit zu gewinnen.

Angesichts der verschärften Sicherheitslage auf der Welt und in Europa hat sich die Schweizer Armee die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit zum Ziel gesetzt. Die Fähigkeit zur militärischen Verteidigung – in den Jahren der Friedensdividende auf den Fähigkeitserhalt reduziert – soll wieder aufgebaut werden. Unter anderem mit Truppenversuchen im Ausland (TRIAS). Dass der Fähigkeitsausbau im Ausland stattfindet, ist dem Umstand geschuldet, dass es in der Schweiz an gross angelegtem Terrain und urbanen Übungsstätten fehlt. Gleichzeitig bietet dieser Umstand die Chance, die internationale Zusammenarbeit zu schulen.
Freiwilliger Dienst
«TRIAS 27» auf dem Gefechtsübungszentrum des deutschen Heeres ist der zweite des mit TRIAS geplanten Ausbildungsdreiklanges zu Truppenversuchen im Ausland. Es knüpft an den Ausland-Wiederholungskurs im österreichischen Allentsteig im Jahr 2025 an und steigert die Truppenstärke und das Ausbildungsschwergewicht. Mit «TRIAS 27» will die Schweizer Armee den Verteidigungsauftrag in Bataillonsstärke trainieren. Das verstärkte Panzerbataillon 13 aus der Mechanisierten Brigade 11 begibt sich mit rund 1000 Armeeangehörigen in eine simulationsgestützte Ausbildung mit deutschen und österreichischen Bodentruppen. Weil ein Engagement im Ausland für Schweizer Armeeangehörige nach wie vor freiwillig ist, müssen die Soldatinnen und Soldaten jeden Grades zu einer solchen Dienstleistung einwilligen. «TRIAS 27» wird Schritt für Schritt vorbereitet und dabei werden auch die Erkenntnisse aus «TRIAS 25» einfliessen. In den FAQ erhalten Armeeangehörige und interessierte Bürgerinnen und Bürger Antworten auf die häufigsten Fragen.
Rückblick auf "TRIAS 25"
TRIAS: Mehr Schweiz wagen – im Ausland
Fast 1'000 Angehörige der mechanisierten Brigade 11 werden im April 2025 in Allentsteig in Österreich trainieren. Seite an Seite mit deutschen und österreichischen Einheiten. Im Fokus steht dabei die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz.
Schweizer Panzer ins Ausland?! Trainieren wir jetzt für die NATO? | Brigadier Roduner erklärt TRIAS
Schweizer Armeeangehörige trainieren 2025 in Österreich – logischer Schritt für die Verteidigungsfähigkeit oder droht der NATO-Beitritt? Brigadier Christoph Roduner nimmt im Podcast Stellung und klärt auf.
Medienmitteilungen
- Bern, 06.05.2025 - Schweizer Armee gestärkt durch Erkenntnisse aus «TRIAS 25»
- Bern, 30.04.2025 - Schweizer Soldat im Ausland-WK verletzt
- Bern, 29.04.2025 - Bundesrat Martin Pfister trifft Bundesministerin Klaudia Tanner im Rahmen von «TRIAS 25» in Österreich
- Bern, 15.04.2025 - Schweizer Armee stärkt Verteidigungsfähigkeit: Truppenübung im Ausland startet
- Bern, 27.02.2025 - Schweizer Armee ist bereit für Truppenversuch in Österreich
- Bern, 10.04.2024 - Die Armee plant eine Truppenübung in Österreich
FAQ für den Truppenversuch im Ausland (TRIAS) im Jahr 2027
Interessiert Sie die Teilnahme am Truppenversuch im deutschen Gardelegen als Armeeangehöriger? Oder haben Sie Fragen als interessierte Bürgerin/als interessierter Bürger? Hier finden Sie die relevanten Fragen und Antworten.
In Kürze
- Mit Truppenversuchen im Ausland (TRIAS) stärkt die Schweizer Armee ihre Verteidigungsfähigkeit wie in «Zielbild und Strategie für die Armee der Zukunft» beschrieben.
- Der erste Schritt wurde mit «TRIAS 25» im österreichischen Allentsteig getan.
- Mit «TRIAS 27» wird basierend auf diesen Lehren und in Zusammenwirken mit nationalen und internationalen Partnern der Einsatz eines Panzerbataillons im Rahmen einer Verteidigungsoperation überprüft.
- Geplant ist die Übung vom 10. Mai bis 11. Juni 2027 auf dem deutschen Gefechtsübungszentrum des Heeres (GefÜbZH) in Gardelegen unter Beteiligung von Bundeswehr (DEU) und Bundesheer (AUT).
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