print preview

Waffenplatz Chur

Der Waffenplatz Chur mit dem Schiess-und Ausbildungsplatz «Rossboden/Rheinsand» ist Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

20111745

 

Der Hauptnutzer des bundeseigenen Waffenplatz Chur ist die Infanterieschule 12. Anlässlich zwei Rekrutenschulstarts à 18 Wochen durchlaufen ca. 1500 Rekruten ihre Ausbildung zum Infanteristen, Minenwerfer, Späher oder Sicherungssoldaten. Während zwei Unteroffiziersschulen à jeweils 4 Wochen werden die Gruppenführer für die jeweiligen Rekrutenschulen ausgebildet.

Nebst der Infanterieschule 12 wird der Schiessplatz «Rossboden/Rheinsand» durch diverse andere militärische Verbände als Schiess- und Ausbildungsplatz genutzt. Unter anderem werden jeweils im Januar die Truppen für das WEF ausgebildet. Über das ganze Jahr verteilt nutzen diverse Polizeikorps den Schiessplatz für ihre Schiessausbildung.

Es ist dem Waffenplatzkommando ein Anliegen, dass nebst der Nutzung durch Armee und Polizei, grosse Teile des Schiessplatzes «Rossboden» durch die Zivilbevölkerung für Freizeitaktivitäten genutzt werden können. Wenn immer möglich ist der Rossboden für Freizeitsportler, Familien, Hundeliebhaber, Reiter oder auch Spaziergänger frei zugänglich. Dabei ist das Waffenplatzkommando Chur darauf angewiesen, dass sich sämtliche zivilen Nutzer an die Vorgaben und Weisungen der Mitarbeiter des Schiessplatzes halten und diesen Folge leisten.

Um die Sicherheit der zivilen Nutzer auf dem Waffenplatz zu gewährleisten, ist es unumgänglich, den Schiessplatz oder Teile davon für die zivile Nutzung zu sperren. Zu solchen Sperrungen kommt es vor allem bei Gefechtsschiessen von grösseren Verbänden und bei Übungen, bei welchen gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt werden.

Trotz Coronavirus – die ordentlichen Armeeaufträge gelten weiter

Auch wenn das Corona-Virus unser Leben stark bestimmt: Die Bundesverfassung gibt der Armee den Auftrag, in allen Lagen die Einsatzbereitschaft ihrer Truppen sicherzustellen – darum gelten die ordentlichen Armeeaufgaben trotzt COVID-19 weiterhin. Das bedeutet, dass auch in dieser ausserordentlichen Lage Schiess- und Gefechtsausbildung betrieben werden muss, Einsatzaufgaben im Verband trainiert werden und Sport getrieben wird damit die Soldaten für mögliche Einsätze fit sind. Die Schweizer Armee setzt alles daran, dass ihre Angehörigen gesund bleiben. Die Verhaltensregeln und Hygienemassnahmen werden konsequent durch die Truppe umgesetzt, damit die Auftragserfüllung der Schweizer Armee als Gesamtsystem jederzeit sichergestellt ist. Für den Eigenschutz der Armee und um den Kontakt mit der Zivilbevölkerung möglichst zu vermeiden, bleibt das Kasernenareal und Teile des Waffenplatzes, welche sonst der Zivilbevölkerung für Freizeitaktivitäten zur Verfügung stehen, für die Ausbildungstätigkeiten und die Einsatzvorbereitungen der Armee gesperrt. Wir danken der Bevölkerung für ihr Verständnis. Infos und Auskunft unter: www.armee.ch/corona

Infos und Auskunft unter: www.armee.ch/corona

Schiesszeiten «Rossboden/Rheinsand»

Die allgemeinen Schiesszeiten sind:

 

Montag - Donnerstag      0700 - 1200   1300 - 2200

Freitag                                   0700 - 1200   1300 - 1700 

 

Während der Sommerzeit kann in Ausnahmefällen bis 2300 geschossen werden.

Freitagabend und Samstagvormittag kann bei besonderem Bedarf oder speziellen Einsätzen der Armee ebenfalls geschossen werden. 

Die Armee ist sich der Lärmproblematik bewusst und sie ist bestrebt, den Schiesslärm auf ein zumutbares Mass zu beschränken.

SPERRUNGEN

Kalenderwoche 14
Montag            30.03.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Dienstag          31.03.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Mittwoch        01.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Donnerstag    02.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Freitag             03.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Kalenderwoche 15
Montag         06.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Dienstag       07.04.2020 Vollsperrung 0730- 1800
Mittwoch      08.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1800
Donnerstag  09.04.2020 Vollsperrung 0730 - 1600
Freitag           10.04.20 Karfreitag  offen
Kalenderwoche 16
Montag         13.04.2020 Ostermontag offen
Dienstag       14.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1730
Mittwoch     15.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1730
Donnerstag  16.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1730
Freitag           17.04.2020 Vollsperrung 0800 -1700
Kalenderwoche 17
Montag   20.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1730
Dienstag 21.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1730
Mittwoch 22.04.2020 Vollsperrung 0800 - 2300
Kalenderwoche 18
Montag   27.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1700
Dienstag 28.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1800
Mittwoch 29.04.2020 Vollsperrung 0800 - 2300
Donnerstag 30.04.2020 Vollsperrung 0800 - 1700

Panoramaweg

Der Panoramaweg ist bis auf Weiteres gesperrt..

 

  • Wir bleiben für Sie und Ihre Sicherheit im Dienst – auch über das Wochenende. Für den Schutz unserer Soldaten und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft besteht eine Urlaubssperre und ein Besuchsverbot. Verzichten Sie auf Besuche.
  • Aufgrund des Armeeeinsatzes "CORONA 20" wird der Zugang zum Kasernenareal ab sofort und bis auf Weiteres eingeschränkt. Die Zugänge zum Kasernenareal, bei der Kasernenstrasse und der Mehrzweckhalle, sind gesperrt und können in diesem Zeitraum nicht benutzt werden. Der Zugang zum Areal ist für Besucher nur nach Anmeldung, via Salvatorenstrasse, möglich. Neben unserem ordentlichen Ausbildungsauftrag, bereiten wir uns auf mögliche Einsatze vor und halten uns für Unterstützungsleistungen aller Art bereit.
  • Den Anweisungen der militärischen Sicherheitsorgane ist strikt Folge zu leisten – zu unserem Schutz und Ihrer Sicherheit.  
  • Das Waffenplatzkommando Chur dankt für Ihr Verständnis.

 

                                                                                          

 

SDC13916

  • 1820 Bau der Kaserne auf dem Rossboden durch den Kanton
  • 1858 Bau der eidgenösischen Pulvermühle in Chur
  • 1882 Einweihung der neuen Stadtkaserne in Chur
  • 1921 Das Kantonale Zeughaus wir vom Bund übernommen.
  • 1943 Grosser Waldbrand am Calanda in Chur
  • 1944 Bau der Brandschutzmauern am Calanda und Löschmagazinen
  • 1948 Kauf des ganzen Waffenplatzes durch den Bund mit total          1 700 000 m2 Kasernen- und Rossbodenareal.
  • 1951 Bau des Zeughauses an der Kasernenstrasse
  • 1970 Bau der Mehrzweckhalle in Chur
  • 1975 letze Totalsanierung der Stadtkaserne Chur
  • 1976 Stilllegung der Eidg Pulvermühle Chur
  • 1980 Einweihung des Kdo Gebäudes KO in Chur
  • 2017 Neubau Mun Mag Rheinsand

 SAMSUNG DIGITAL CAMERA
SAMSUNG DIGITAL CAMERA

 

Ostern                                         10.04.2020 - 13.04.2020   

Auffahrt                                     21.05.2020 - 24.05.2020

Pfingsten                                   30.05.2020 - 01.06.2020

Zwischenwoche *                    13.06.2020 - 21.06.2020

Zwischenwoche*                     28.11.2020 - 18.12.2020

Weihnachten/Neujahr          19.12.2020 - 04.01.2021 

 

* Während den Zwischenwochen kann es zu vereinzelten Schiessen, anlässlich von Weiterbildungen seitens Berufsmilitärs und der Polizei kommen. 

RB_RS Absperrung

Bei Sperrungen ist der Umgehungsweg signalisiert. Den Absperrposten ist Folge zu leisten.

Kadervorkurs/Allgemeine Grundausbildung

(Kalenderwoche 2 - 5/ 26 -29)

Inhalte:

Während der Allgemeinen Grundausbildung wird den Rekruten das einheitliche, militärische Grundwissen vermittelt. Unter anderem werden die Rekruten an ihrer persönlichen Waffe ausgebildet.  Es findet zudem die Spezialistenausbildung statt und es werden die ersten Gefechtsschiessen und Einsatzübungen auf Stufe Gruppe und Zug durchgeführt.

Der Schiessplatz wird nur in Ausnahmefällen gesperrt. 

Eingesetzte Waffensysteme:

  • Sturmgewehr
  • Pistole 

Funktionsgrundausbildung

(Kalenderwoche 6 - 14 / 30 -38)

Inhalte:

Während der FGA werden die Soldaten und Kader auf ihre funktionsspezifischen Aufgaben vorbereitet. Dabei geht es unter anderem um die technische Handhabung von Waffen, Geräten und Systemen. Es findet zudem die Spezialistenausbildung statt und es werden die ersten Gefechtsschiessen und Einsatzübungen auf Stufe Gruppe und Zug durchgeführt.

Es kommt zu Teilsperrungen des Schiessplatzes.

In der zweiten Hälfte der Funktionsgrundausbildung kann es zu Vollsperrungen des ganzen Schiessplatzes kommen.

Eingesetzte Waffensysteme:

•Sturmgewehr

•Pistole

•Handgranaten

•Leichtes Maschinengewehr

•Scharfschützengewehr

•Panzerfaust

•Minenwerfer

•Sprengstoff

•Gewehraufsatz

•6cm Werfer 

 

Verbandsausbildung

(Kalenderwoche 15 – 20 / 39 – 44)

Inhalte:

In der Verbandsausbildung  liegt der Fokus auf den Einsatzverfahren der Infanterie. Diese werden in Einsatzübungen und Gefechtsschiessen auf Stufe Zug bis Kompanie in einsatznahen Situationen und möglichst realitätsnah geschult. Während dieser Phase findet zudem die Durchhalteübung statt.

Der gesamte Schiessplatz wird in der Regel während den Schiesszeiten gesperrt.

Eingesetzte Waffensysteme:

•Sturmgewehr

•Pistole

•Handgranaten

•Leichtes Maschinengewehr

•Scharfschützengewehr

•Panzerfaust

•Minenwerfer

•Sprengstoff

•Gewehraufsatz

•6cm Werfer

•Maschinengewehr

 

 

Unteroffiziersschule

(Kalenderwoche 21 – 24 / 39 – 44)

Inhalte:

Während der Unteroffiziersschule erhalten die Gruppenführer die nötigen Ausbildungen um ihre Führungsfunktionen während der Rekrutenschule wahrnehmen zu können. Der Fokus der Ausbildung liegt auf der Menschenführung, Grundlagen der Gruppenführung, der Ausbildungsmethodik und den technischen Kenntnissen.

Es kann zu Teil- und Vollsperrungen des Platzes kommen.

Eingesetzte Waffensysteme:

•Sturmgewehr

•Pistole

•Handgranaten

•Leichtes Maschinengewehr

•Scharfschützengewehr

•Panzerfaust

•Minenwerfer

•Sprengstoff

•Gewehraufsatz

•6cm Werfer

Grundlagen Waffen- und Schiessplätze:

Um ihre Aufträge erfüllen zu können, benötigt die Armee die entsprechende Infrastruktur. Standorte und Nutzung der militärischen Infrastruktur werden im Stationierungskonzept der Armee definiert. Der Sachplan Militär ist für deren raumplanerische Sicherung besorgt. Er koordiniert die militärische Infrastruktur mit den andern Planungen von Bund und Kantonen und stellt sicher, dass der Bau, der Betrieb und die Nutzung dieser Infrastruktur bestmöglich mit der zivilen Umgebung abgestimmt ist.

Das Stationierungskonzept der Armee sieht vor, dass die militärische Ausbildung auf möglichst wenigen, dafür gut ausgebauten und erschlossenen Waffen- und Schiessplätzen erfolgt, welche intensiv belegt werden. So werden die Verschiebungswege der Truppe zwischen Waffenplatz (Kaserne) und Schiessplatz aus ökonomischen (Kosten, Zeitbedarf) und ökologischen Gründen (Ressourcen, Emissionen) so kurz wie möglich gehalten.

Ein Waffenplatz der Armee besteht aus Bauten, Anlagen, Einrichtungen und Geländen für die Ausbildung, die Unterkunft, die Verpflegung und die Freizeit der Truppe. Er dient vorrangig der militärischen Ausbildung in Schulen und Kursen sowie dem Einsatz der Armee. Schiess- und Übungsplätze sind Gebiete, in denen regelmässig Schiessübungen oder andere militärische Ausbildungen durchgeführt werden. Sie können aus Stellungs- und Bewegungsräumen, Zielgebieten, Sicherheitszonen, Unterkünften und weiteren Infrastrukturen bestehen.

Die rechtlichen Grundlagen für die Waffen-, Schiess- und Übungsplätze der Schweizer Armee hat der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 124 Absatz 2 des Militärgesetzes vom 03.02.1995, in der Verordnung über die Waffen-, Schiess- und Übungsplätze (Waffen- und Schiessplatzverordnung, VWS) vom 22.11.2017 geregelt.

Der Bundesrat bezeichnet die Waffenplätze sowie die Schiess- und die Übungsplätze im Sachplan Militär nach Artikel 13 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979.

 

Weitere Informationen zum Thema Raumplanung und zum Sachplan Militär erhalten Sie unter:

·     https://www.vbs.admin.ch/de/themen/raumplanung-immobilien.html

 

Die Armee ist sich der Lärmproblematik bewusst und sie ist bestrebt, die Lärmimmissionen auf ein zumutbares Mass zu beschränken. Gleichzeitig muss der militärische Ausbildungsbetrieb trotzt Einschränkungen weiterhin so gestaltet sein, dass die Ausbildungsziele in der erforderlichen Qualität erreicht werden. Diese beiden Interessen gilt es sorgfältig aufeinander abzustimmen.

Es wurden bereits verschiedene technische Massnahmen bei der Munition und den Waffensystemen ergriffen, um die Lärmbelastung zu reduzieren. Bei der Sprengausbildung und der neuen Explosiv-Übungshandgranate (EUHG 11) wurde die Sprengstoffmenge auf das für die Ausbildung und den Erhalt der Funktionsfähigkeit nötige Minimum herabsgesetzt.

Ab 2021 führt die Armee zudem die neue Schultergestützte Mehrzweckwaffe (SMW) als Ersatz für die "Panzerfaust" ein. Dabei wird die Ausbildung mit kleinkalibrigen Einsatzlaufsystemen und mittels Simulationssystemen durchgeführt, was ebenfalls zu einer Lärmreduktion führen wird.

Die Ausbildungen an den grosskalibrigen 8.1cm Minenwerfer / 8.1cm Mörser finden, wenn immer möglich und organisatorisch vertretbar, auf den bundeseigenen Gebirgsschiessplätzen Hinterrhein und Wichlen statt.

In Bezug auf die organisatorischen Massnahmen ist festzuhalten, dass bereits heute in der Regel nur bis 22:00 Uhr geschossen wird. Schiessen bis 23:00 Uhr erfolgen nur im Ausnahmefall und bei zwingendem Bedarf.

Eine Reduktion der Schiesszeiten auf maximal 20:00 Uhr, wie dies oft gefordert wird, ist mit dem Ausbildungsauftrag der Armee, dem derzeitigen Mengengerüst und den auszubildenden Waffensystemen nicht möglich.

Zudem hat das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bereits einige bauliche Massnahmen wie Lärmschutzboxen, Lärmschutzwälle und Lärmschutzwände auf dem Schiessplatz Rossboden/Rheinsand realisiert. Weitere bauliche Massnahmen werden im Rahmen der geplanten Sanierung des Waffen- und Schiessplatztes geprüft und gegebenenfalls in das Projekt integriert. Die Details sind dem Fact Sheet Lärmsanierung des VBS/armasuisse zu entnehmen.

 

Weitere Informationen zum Thema Lärmsanierung/Umsetzung der Lärmschutz-Verordnung erhalten Sie unter:

Medienstelle armasuisse Immobilen,  info@immobilien@ar.admin.ch

·     https://www.vbs.admin.ch/de/themen/umweltschutz/laerm.html

Das VBS ist einer der bedeutendsten Grundeigentümer der Schweiz. Ein grosser Teil der militärisch genutzten Flächen befindet sich im Perimeter von Natur- und Lanschaftsschutzinventaren. Die militärische Nutzung begünstigt vielerorts den Erhalt von Naturwerten, beispielsweise von Amphibienlaichgebieten. Sie kann aber auch nachteilige Auswirkungen haben, die es zu minimieren gilt. Die Interessen der Landesverteidigung und des Naturschutzes sind in der Bundesverfassung gleichrangig.

Um die Interessen der Landesverteidigung und des Naturschutzes bestmöglich aufeinander abzustimmen, hat das VBS das Programm Natur-Landschaft-Armee (NLA) entwickelt. Im Rahmen dieses Programms sind auf den grösseren Arealen wie Waffenplätzen, Schiessplätzen oder Flugplätzen die Naturwerte sowie die Nutzungen der Armee und von Dritten aufgenommen worden, die Konflikte eruiert und Massnahmen zu deren Entschärfung definiert und umgesetzt worden. Die entsprechenden Dossiers werden periodisch oder bei grösseren Veränderungen aktualisiert.

Die Areale von zahlreichen Waffen- und Schiessplätzen sind auch dank der militärischen Tätigkeit Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten und daher für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität in der Schweiz wichtig. Auf diesen Flächen konnte sich ein Artenreichtum erhalten, der andernorts durch den zunehmenden Druck durch Siedlungen, Landwirtschaft, Infrastrukturbauten und Freizeitaktivitäten nicht mehr vorhanden ist. Daher sind die Flächen des VBS ein wichtiger Bestandteil der Strategie der Biodiversität Schweiz, die die Schaffung einer ökologischen Infrastruktur von Schutz- und Vernetzungsgebieten bis 2040 vorsieht, um die Biodiversität langfristig zu sichern.

Mit dem Programm Natur, Landschaft und Armee (NLA) nimmt das VBS seine besondere Verantwortung gegenüber dem Naturerbe auf seinen Arealen wahr.

Über dieses stimmt es die militärische, die landwirtschaftliche und weitere Drittnutzungen auf den Schutz der schützenswerten Lebensräume ab und regelt deren Unterhalt und Pflege. Der Nachweis einer im Vergleich mit dem Umland hohen Artenvielfalt bestätigt den Erfolg und die Wichtigkeit des NLA: Zwei Drittel der gemäss Roter Liste bedrohten Vogel- und Pflanzenarten haben ihren Verbreitungsschwerpunkt auf VBS-Arealen.

 

Verhalten auf dem Schiessplatz

  • Das Betreten des gefährdeten, abgesperrten Gebietes ist lebensgefährlich und daher verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten.
  • Während des Schiessens werden an gut sichtbaren Stellen am Rand des gefährdeten Gebietes sowie in den Waffenstellungen rot/weisse Fahnen, rot/weisse Ballons oder (bei Nacht) 3 rote Lampen in Dreiecksform aufgezogen oder aufgestellt.
  • Allfällige Schadensmeldungen Dritter inklusive Drittpersonenschädigungen sind umgehend dem Schadenzentrum VBS, Maulbeerstrasse 9, 3008 Bern zu melden. Hotline 0800 11 33 44 oder schriftlich mit dem Formular Schadenanzeige 33.001 erhältlich unter www.schadenzentrumvbs.ch.
  • Für Schäden, die aus Nichtbefolgen der Weisungen der Absperrorgane und der Schiessanzeigen entstehen können, wird jede Haftung abgelehnt.

Meldung

qr-code

  • Verfügen Sie zum Zeitpunkt der Meldung nur über beschränkte Kommunikationsmittel: Melden Sie uns Ihren Fund telefonisch unter der Nummer 117.
  • Oder laden Sie unsere Blindgänger-App herunter im Apple App Store (für iPhone) oder im Google Play Store (für Android) mit dem Suchbegriff «Blindgänger».
  • Oder Meldung an Kdo Waffenplatz Chur.


Kommando Kdo Waffenplatz Chur
Kasernestrasse 108
CH-7000 Chur
Tel.
+41 58 480 22 65
Fax
+41 58 480 25 83

E-Mail


Militärische Belegungen

Kdo Waffenplatz Chur
Stabsadj Coray Romano
Kasernenstrasse 108
CH-7000 Chur
Tel. +41 58 480 22 65
E-Mail


Gesuche zivile Belegungen und Anlässe

Schweizer Armee
Logistikbasis der Armee LBA
Armeelogistikcenter Hinwil
Postfach 17
CH-8340 Hinwil/ZH
E-Mail

Kommando

Kdo Waffenplatz Chur
Kasernestrasse 108
CH-7000 Chur

Karte ansehen