Die Pisten von St. Moritz – gebaut mit Hilfe der Armee
Mit der Ski-WM in St. Moritz steht ein sportliches Grossereignis bevor. Die Grundlage für optimale Voraussetzungen hat auch die Schweizer Armee geschaffen.
Beste Schneeverhältnisse, hervorragend präparierte Pisten, Tribünen und eine umfassende Infrastruktur – in St.Moritz steht alles bereit für Ski-WM vom 6. bis 19. Februar. Die Voraussetzungen für spannende Wettkämpfe und eine tolle Fest-Stimmung haben über Monate unzählige Helferinnen und Helfer geschaffen. Auch die Armee und der Zivilschutz unterstützen den Anlass.
Bereits im Sommer 2015 war ein Detachement des Einsatzkommandos Katastrophenhilfe Bereitschaftsverband mit einem Grossaufgebot an Baumaschinen und rund 24 Angehörigen der Armee (AdA) in St. Moritz. Auftrag: Das Ausgleichen des Zielhanges der Abfahrtstrecke im Hinblick auf das Saisonfinale der Ski Weltcuptour 2016. Die Grundlage für die heutige Zieleinfahrt haben die AdA geschaffen, indem sie die bereits bestehende Abfahrt verlängerten. Gleich neben der Abfahrt hat das Detachement eine Wiese ausgeglichen, welche als Parkplatz dienen soll. Ausserdem wurde speziell für die VIP-Gäste eine Brücke errichtet, welche vom Zielhang zum VIP-Sektor führt.
Solche Aufträge sind gerade für die Baumaschinenführer des Bereitschaftsverbandes enorm wertvoll. Denn nur so können sie jene praktischen Erfahrungen mit den Maschinen sammeln, die für einen Katastropheneinsatz unabdingbar sind.
Armee und Zivilschutz an der Ski-WM
Die Armee unterstützt den Anlass von internationaler Bedeutung in den Bereichen Auf- und Abbau der Infrastruktur und weiteren Bauten, in der Rennorganisation, im Sanitätsdienst sowie in der Verkehrsregelung. Solche Einsätze sind in der Verordnung über die Unterstützung ziviler oder ausserdienstlicher Tätigkeiten mit militärischen Mitteln (VUM) geregelt. Auch der Bevölkerungsschutz steht in St. Moritz im Einsatz. Gereglt sind solche Einsätze in der Verordnung über Einsätze des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft (VEZG). Die Armee und der Zivilschutz stellen insgesamt rund 13‘000 Diensttage zur Verfügung. Mit einem Beitrag von 7,25 Millionen Franken an den WM-Organisator beteiligt sich das Bundesamt für Sport an den Kosten des Anlasses. Dazu kommen weitere Förderbeiträge und Dienstleistungen für Swiss-Ski.
