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Im Kampf gegen das Feuer

Bei einem Brand am WEF muss sofort gehandelt werden. Das Kader der Territorialdivison 3 wurde bei einer Übung mit simulierten Bränden konfrontiert und musste auf unterschiedliche Szenarien reagieren.

17.01.2018 | mra

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Es sind jene Übungen, bei denen die Teilnehmenden viel Adrenalin brauchen. Ein Brand, der während des World Economic Forums (WEF) in Davos ausbrechen könnte, wird so realistisch wie möglich demonstriert. Auch wenn ein solcher Brand nur unter höchsten Sicherheitsmassnahmen simuliert wird, wird eine Gefahrensituation geübt, in der sofort gehandelt werden muss. Im Vorfeld des WEFs wurde das Kader der Territorialdivision 3 der Schweizer Armee in der Brandbekämpfung und Rettung ausgebildet. Das Berufspersonal des Ausbildungszentrums der Rettungsgruppe (AZR 76) hat alle verschiedenen Brandursachen wie ein Brand durch Flüssigkeiten oder Metalle demonstriert, da eine solche Ausbildung so real wie möglich sein muss. Während einer Stunde wurde das Kader darauf sensibilisiert, wie es bei einem Brand zu reagieren hat. Da an den verschiedenen Einsatzstandorten des WEFs Löschmittel wie Handfeuerlöscher (Light Water, Schaum, Pulver und CO2) zur Verfügung stehen, wurde der Umgang mit diesen Löschmitteln theoretisch erklärt und praktisch geübt. Der Light Water Feuerlöscher wird beispielsweise dann eingesetzt, wenn ein Brand durch Flüssigkeiten wie Treibstoffe oder Öle ausgelöst wurde, mit Pulverlöscher können praktisch alle verschiedenen Arten von Brände gelöscht werden. Nebst der Brandbekämpfung gehören bei einem Ernstfall auch der richtige Umgang mit dem Feueralarm und das Verhalten vor Ort zu den wichtigen Aufgaben des Kaders. Bei der Ausbildung wurden daher auch ausführlich über den Ablauf einer Rettung von Menschen und Tieren diskutiert.

 

Mit den Erklärungen und den simulierten Brandübungen wurde an diesem Übungstag das Wissen des Kaders gefestigt, denn im Ernstfall muss jeder Handgriff automatisch sitzen.